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Giffey und Wolf freuen sich auf Obama

06.04.2011, 10:04 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Giffey und Wolf freuen sich auf Obama-Besuch. Blick nach oben: Niels Giffey triumphierte mit der University of Connecticut. (Foto: imago)

Blick nach oben: Niels Giffey triumphierte mit der University of Connecticut. (Foto: imago)

Barack Obama wartet schon. Die deutschen Talente Niels Giffey und Enosch Wolf dürfen sich nach dem Gewinn des prestigeträchtigen College-Titels auf einen besonderen Empfang beim US-Präsidenten und bekennenden Basketball-Fan im Weißen Haus freuen. Der 19 Jahre alte Berliner Giffey und sein ein Jahr älterer Teamkamerad aus Göttingen setzten sich mit den UConn Huskies im Endspiel vor 70.376 Zuschauern in Houston gegen die Butler Bulldogs aus Indianapolis mit 53:41 (19:22) durch.

Giffey war selbst anderthalb Stunden nach dem Sieg noch völlig euphorisch. "Es war so verrückt, dass wir das Ding noch gedreht haben", sagte er. Zuvor hatte er ausgiebig im Konfettiregen gefeiert. Bereits in ihrer ersten Saison mit dem Team der University of Connecticut (UConn) holten sich die Deutschen damit den US-Titel. Zwei Wochen dauert der alljährliche "Big Dance" um den NCAA-Titel, insgesamt 68 US-Universitäten kämpfen um den prestigeträchtigen Pokal. Selbst Obama verfolgt die NBA-Spiele seiner Chicago Bulls nur noch mit einem Auge, wenn das College-Spektakel begonnen hat.

24 Minuten und starke Defensivarbeit

Mit 19:22 lagen die Huskies zur Pause zurück, doch in der zweiten Hälfte zeigte das Team aus Connecticut ihr ganzes Potenzial. Spätestens als Giffey knapp drei Minuten vor Schluss seine beiden Freiwürfe zum 48:35 verwandelte, war die Partie entschieden.

Insgesamt stand der 2,01 Meter große Flügelspieler 24 Minuten auf dem Parkett im Reliant Stadium, der Heimstätte der Houston Texans aus der US-Football-Profiliga NFL. Der Berliner steuerte vier Punkte zum dritten Titelgewinn der Huskies bei und leistete vor allem in der Defensive hervorragende Arbeit. Der 2,15 Meter große Center Wolf wurde hingegen nicht eingesetzt - seiner Laune tat das aber keinen Abbruch.

"Trinke erst einen in Deutschland"

Nach der Pokalübergabe beteiligten sich die "German Boys" am typischen Siegerritual: Sie kletterten die Leiter zum Korb hinauf und schnitten sich unter dem Jubel der Fans ein Stück vom Netz ab. Champagner- und Bierduschen fielen in der Kabine jedoch aus. "Alkohol ist hier ja erst ab 21 Jahren erlaubt, deshalb trinke ich einen, wenn ich nach Deutschland komme", sagte Giffey.

Durch den Sieg zog er mit seinem früheren Jugendcoach Henrik Rödl bei Alba Berlin gleich. Der ehemalige Europameister und heutige Trainer des Bundesligisten TBB Trier hatte 1993 mit der Universität von North Carolina als bislang letzter Deutscher den College-Titel geholt.

Studium kommt ein bisschen zu kurz

Auf dem heimischen Campus in Storrs wartet auf die Champions in den nächsten Tagen eine Parade - gefolgt vom einem Besuch bei US-Präsident Obama in Washington DC. "Ich bin schon ganz aufgeregt", sagte Giffey. Und zwischen Parade und Empfang im Weißen Haus wolle er in den nächsten Tagen "auch mal wieder zu Vorlesungen und Seminaren gehen." Sein Studium sei zuletzt ein bisschen zu kurz gekommen.

Denn der Titelkampf der Universitäten spielt sich in Dimensionen ab, die hierzulande unvorstellbar sind. Die Amerikaner fiebern in den K. o.-Runden täglich mit den Teams mit und können alle Spiele live im Fernsehen verfolgen. Das Halbfinale hatten 75.421 Zuschauer live in Houston verfolgt und damit für einen Rekord gesorgt.

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