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Dallas Mavericks bezwingen erneut die Los Angeles Lakers

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Erneut bezwingt Dallas den Meister

06.05.2011, 15:28 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Deutschlands Basketball-Star Dirk Nowitzki steht mit seinen Dallas Mavericks in der NBA mit einem Bein im Playoff-Halbfinale. Zwei Tage nach dem 96:94-Auftaktsieg bei Meister Los Angeles Lakers gewannen die Mavericks auch ihr zweites Auswärtsspiel im Staples Center mit 93:81. Somit steht es vor dem ersten Heimspiel in der Serie "Best-of-Seven" 2:0 für Dallas.

Angeführt von einem starken Nowitzki, der 24 Punkte erzielte, legte Dallas vor allem mit einer überragenden Leistung in der Defensive den Grundstein zum Erfolg. Nach einer 51:49-Pausenführung bauten die Texaner in der zweiten Halbzeit ihren Vorsprung kontinuierlich aus und erlaubten den Gastgebern nach dem Wechsel nur 32 Zähler. Das Team von Trainer Rick Carlisle, das in den vergangenen vier Spielzeiten nur eine Playoff-Serie gewonnen hatte (2009), wirkte aggressiver und frischer. "Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass wir beide Spiele gewinnen würden, wäre das nur schwer zu glauben gewesen", sagte ein glücklicher Nowitzki.

Lakers-Fans wenden sich ab

Grabesstille herrschte in der mit 18.997 Zuschauern ausverkauften Arena nach einer der bittersten Niederlagen des geschockten Champions. Mit dem Rücken zu ihren Stars hatten sich die Fans in den letzten zwei Minuten der Partie demonstrativ abgewendet. "Ich habe noch nie gesehen, dass ein Team die Lakers in aufeinanderfolgenden Heimspielen so dermaßen geschlagen hat", äußerte sich Lakers-Legende Earvin "Magic" Johnson erstaunt.

Schauspielstar Jack Nicholson erhob sich nach dem Showdown der Texaner und reichte Mavs-Besitzer Mark Cuban die Hand. Bis zuletzt hatte der Software-Milliardär direkt hinter der Bank die Partie mit einem leichten Grinsen auf den Lippen verfolgt und dann Spieler für Spieler abgeklatscht.

Die Lakers haben einer Statistik des Fernsehsenders TNT zufolge erstmals seit 1977 ihre ersten zwei Partien einer Playoff-Serie zu Hause verloren. "Es war eine ganz schwache zweite Halbzeit auf unserer Seite", sagte Lakers-Coach Phil Jackson und sprach von "bizarren Sequenzen und koboldhaften Zaubereien".

Lakers scheitern an eigenen Drei-Punkte-Würfen

Von der Dreierlinie hatten vor allem die Distanzschützen der Kalifornier enttäuscht. Superstar Kobe Bryant erzielte zwar 23 Punkte, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern. Der Korb der Mavs schien wie vernagelt. Von den ersten 15 Versuchen jenseits der Drei-Punkte-Linie traf keiner das Ziel, am Ende standen lediglich zwei erfolgreiche Dreier bei 20 Würfen.

Dallas kann erstmals seit 2006 wieder ins Finale einziehen

Dallas hat in den beiden kommenden Heimspielen am Freitag und Sonntag bereits die Chance, mit zwei weiteren Siegen erstmals seit 2006 wieder in die Vorschlussrunde einzuziehen. Die Statistik spricht eindeutig dafür, dass die Mavericks auch das Finale des Westens erreichen. Denn bislang haben es in der NBA-Geschichte nur drei Mannschaften geschafft, eine "Best-of-Seven"-Serie nach zwei Auftaktniederlagen vor eigenem Publikum noch zu drehen.

Artest droht Sperre

Zudem droht Flügelspieler Ron Artest einen Sperre. Frustriert von der Lehrstunde ließ sich der zum "Bad Boy" abgestempelte Flügelspieler zu einem üblen Foul gegen J.J. Barea hinreißen. Für die sonst nur beim Wrestling übliche Attacke wurde er kurz vor Schluss vom Feld geschickt. "Das ist kein Basketball-Spielzug. Wir werden sehen, was passiert", sagte Barea zu einer möglichen Strafe für Artest.

Barkley: "Die Lakers sind fertig"

Diese forderte auch der frühere Star und heutige Fernsehexperte Charles Barkley, der die Serie bereits für entschieden hält: "Die Lakers sind fertig, sie haben keine Chance, Dirk Nowitzki zu verteidigen. Die Mavericks sind das bessere Team." Auch die "Los Angeles Times" sieht die "Lakers in den Seilen". Allerdings lässt die Mavs-Geschichte Los Angeles hoffen. Trotz eines 2:0 nach zwei Heimsiegen 2006 mussten sich die Texaner in den Finals 2006 noch mit 2:4 den Miami Heat geschlagen geben.

Bulls gleichen aus - Rose ist "MVP"

Im Halbfinale der Eastern Conference machten unterdessen die Chicago Bulls ihre Auftakt-Niederlage wieder wett und glichen mit einem 86:73 gegen die Atlanta Hawks zum 1:1 in der Serie aus. Bester Werfer der Partie war der frisch gekürte "MVP" Derrick Rose, der trotz einer schwachen Wurfquote noch 25 Punkte für die Bulls erzielte.

Griffin neuer "Rookie of the Year"

Herausragender Spieler beim Sieger aber war Joakim Noah. Der Sohn des früheren französischen Tennisstars Yannick Noah kam auf 19 Punkte und 14 Rebounds. Atlanta hatte die erste Partie in Chicago 103:95 gewonnen und empfängt die Bullen am Freitag zu Spiel drei. Zum "Rookie of the Year" wurde derweil Blake Griffin von den Los Angeles Clippers gewählt.

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