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Basketball: Frankfurt gleicht gegen ALBA aus, Quakenbrück stoppt Bamberger Siegesserie

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Siege für Frankfurt und Quakenbrück - alles wieder offen

23.05.2011, 10:17 Uhr | dpa

Basketball: Frankfurt gleicht gegen ALBA aus, Quakenbrück stoppt Bamberger Siegesserie. Umkämpfte Partie zwischen ALBA Berlin und den Skyliners Frankfurt. (Foto: imago)

Umkämpfte Partie zwischen ALBA Berlin und den Skyliners Frankfurt. (Foto: imago)

Die Halbfinals um die deutsche Basketball-Meisterschaft sind wieder völlig offen. Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg musste ebenso überraschend den Ausgleich in seiner Best-of-Five-Serie hinnehmen wie der achtmalige Champion ALBA Berlin. Den Bamberger Siegeszug stoppten die Artland Dragons, die ihr Heimspiel mit 86:72 (44:44) gewannen. In Berlin kassierten die Gastgeber durch einen Leistungseinbruch im Schlussviertel eine 72:80 (46:38)-Pleite gegen die Skyliners Frankfurt. Damit steht es in beiden Serien nach zwei Spielen 1:1.

Für die Bamberger war es die erste Niederlage in der Endrunde. Vor knapp 3.000 Fans gingen die ersatzgeschwächten Dragons aus Quakenbrück schnell mit 10:4 in Führung. Doch nach der ersten Auszeit von Trainer Chris Fleming übernahm der Favorit aus Bamberg das Kommando und führte nach dem ersten Viertel bereits mit 24:13. Ähnlich wie im ersten Spiel trumpften die Niedersachsen im zweiten Viertel aber groß auf und schafften bis zur Halbzeit den Ausgleich.

Artlands Darren Fenn blockt Bambergs Predrag Suput. (Foto: dpa)Artlands Darren Fenn blockt Bambergs Predrag Suput. (Foto: dpa)Nach der Pause setzte sich der größere Siegeswillen der Dragons durch. Tyrese Rice (24 Punkte), Nathan Peavy (16), Adam Hess (13) und Bryan Bailey (12) nutzten ihre Chancen konsequent. Die Bamberger wirkten unkonzentriert und vergaben zahlreiche Würfe. Die Punkte von Predrag Suput (15), Brian Roberts (13) und Anton Gavel (13) konnten die auch in dieser Höhe verdiente Niederlage nicht verhindern.

Einbruch der Berliner

Auch die Berliner mussten im Kampf um den Titel einen Rückschlag hinnehmen, obwohl sie nach dem Auftaktsieg gegen Frankfurt auch in eigener Halle zumeist führten. Zwischenzeitlich lag ALBA sogar mit 14 Zählern vorn. Doch im letzten Viertel verloren die Gastgeber völlig den Faden. Die Hessen drehten mit einer unglaublichen 17:1-Punkte-Serie noch die Partie und haben nun am kommenden Mittwoch wieder Heimrecht. Erfolgreichster Werfer der Partie war der Frankfurter DaShaun Wood mit 23 Punkten. Auf Seiten der Berliner traf Yassin Idbihi mit 17 Punkten am besten. Taylor Rochestie und Julius Jenkins steuerten jeweils 13 Zähler bei.

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