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Basketball: ALBA gleicht in der Finalserie gegen Bamberg aus

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ALBA meldet sich eindrucksvoll zurück

09.06.2011, 15:01 Uhr | sid

Basketball: ALBA gleicht in der Finalserie gegen Bamberg aus. Durchsetzungsvermögen: Der Berliner Taylor Rochestie (Mitte) ist nicht zu bremsen. (Foto: dpa)

Durchsetzungsvermögen: Der Berliner Taylor Rochestie (Mitte) ist nicht zu bremsen. (Foto: dpa)

Das war ein Ausrufezeichen. Trotz eines Rückstandes von phasenweise 16 Punkten hat ALBA Berlin sich in der Finalserie um die Meisterschaft in der Basketball-Bundesliga (BBL) eindrucksvoll zurückgemeldet und die Pleite aus dem ersten Spiel wettgemacht. Die Mannschaft von Trainer Muli Katzurin siegte im zweiten Spiel mit 80:71 (41:42) gegen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg und wurde für ihre Aufholjagd mit dem Ausgleich in der Serie belohnt.

"Wir haben in der zweiten Halbzeit ganz stark verteidigt und die wichtigen Würfe getroffen. Jetzt wollen wir auch das dritte Spiel gewinnen und so die Serie drehen", sagte ALBA-Guard Julius Jenkins. Vor 12.432 Zuschauern in der heimischen Arena am Ostbahnhof waren Julius Jenkins (23 Punkte) und Miroslav Raduljica (17) die erfolgreichsten Berliner Korbwerfer. Bei Pokalsieger Bamberg konnten Casey Jacobsen und Brian Roberts (beide 16) die Niederlage nicht verhindern. Das dritte Spiel der Finalserie (drei Siege nötig) findet am Samstag (20 Uhr) in Bamberg statt.

Nach dem ersten Viertel kippt die Partie

Bamberg erwischte den besseren Start und führte nach nur 100 Sekunden mit 8:0. Während die Gastgeber viel zu lethargisch agierten, zogen die Franken ihr Spielkonzept zunächst kompromisslos durch und zwangen Berlin zu Fehlern. Selbst die einfachsten Korbleger fanden nicht ihr Ziel, und nach fünf Minuten lagen die Gastgeber bereits 2:18 in Rückstand. Nach dem ersten Viertel betrug Bambergs Vorsprung 14 Punkte (28:14), doch dann kippte die Begegnung.

Nachdem Predrag Suput und Brian Roberts schnell ihr jeweils drittes Foul angehängt bekamen, holte Berlin angeführt von Julius Jenkins und Heiko Schaffartzik auf. Nach zehn Punkten in Serie lag ALBA erstmals 35:34 vorn, zur Halbzeit führte wiederum Bamberg knapp 42:41.

"Jetzt heißt es kratzen und beißen"

"So wie am Anfang darf man Bamberg nicht spielen lassen", sagte Berlins Geschäftsführer Marco Baldi in der Halbzeit und forderte: "Jetzt heißt es kratzen und beißen." Und das taten beide Teams auch, sodass sich ein enger und harter Kampf entwickelte, in dem es bei Gleichstand (58:58) ins Schlussviertel ging. Erst in der dramatischen Schlussphase konnten die Berliner die Begegnung für sich entscheiden.

Die Brose Baskets mussten auf den zuletzt stark spielende Playmaker John Goldsberry verzichten. Der Amerikaner laboriert an einer Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk, die er sich im ersten Finalspiel (90:76) zuzog. Sein Fehlen machte sich gerade in der zweiten Halbzeit deutlich bemerkbar.

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