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Nowitzki hat den Titel dicht vor Augen

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Erster Matchball für die Mavs

04.07.2011, 16:30 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Nowitzki hat den Titel dicht vor Augen. Ein Erfolg bei den Miami Heat würde den NBA-Titel für Dirk Nowitzki bedeuten. (Foto: Reuters)

Ein Erfolg bei den Miami Heat würde den NBA-Titel für Dirk Nowitzki bedeuten. (Foto: Reuters)

Der große Traum ist zum Greifen nah. Zwei Versuche haben Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks, um den einen Sieg in Miami zu holen, der ihnen endlich den NBA-Titel bringt. Nach über einem Jahrzehnt voller Play-off-Enttäuschungen will der deutsche Basketballstar alle Traumata ablegen und sich in der American Airlines Arena von Miami die Meisterschaft sichern. "Jetzt müssen wir noch einen Sieg holen, was ziemlich schwer wird. Aber wir haben Spiel zwei auch schon in Miami gewonnen", sagte Nowitzki vor der sechsten Finalpartie den Heat.

Extremer Druck für Miami

In den Finals 2006 waren die Mavericks mit einer 2:0-Führung nach Miami gereist, ehe es dort drei Niederlagen gab und die Serie letztlich mit 2:4 verloren wurde. Diesmal sind die Vorzeichen anders. Dallas will gewinnen, Miami muss gewinnen, um ein siebtes Match am Dienstag in der heimischen Arena zu erzwingen.

Allerdings plagen sich die Helden der Heat LeBron James und Dwyane Wade mit Problemen herum. Letzterer war in Spiel fünf mit Mavericks-Profi Brian Cardinal zusammengeprallt und hat sich an der Hüfte verletzt. James plagt ein angekratztes Ego. Der 26-jährige Superstar mit dem Spitznamen "Auserwählter" ist nicht in Topform. Zwar erzielte er im letzten Spiel mit 17 Punkten, zehn Rebounds und zehn Vorlagen ein Triple-Double. Aber in der bisherigen Finalserie brachte es James in den Schlussvierteln gerade mal auf elf Punkte - Nowitzki erzielte 52.

Wade und James ziehen über Nowitzki her

Obwohl er klar im Schatten von Nowitzki steht, spottete James zusammen mit Wade über die Grippe des Deutschen, der trotz 39 Grad Fieber die Mavericks in Spiel vier zu einem 86:83-Sieg geführt hatte. "Habt ihr mich husten gehört? Heißt das jetzt, dass ich krank bin?", fragte Wade in eine TV-Kamera, nachdem er in seine rechte Hand keuchte. Als er sich zu James umdrehte, hüstelte auch dieser zweimal. Die Kommentatoren in den USA befanden diesen Auftritt für "unsportlich" und "geschmacklos".

Nowitzki wollte die Sache nicht überbewertet wissen. "Das war ein bisschen kindisch, ein bisschen respektlos", sagte der Star der Mavericks. Auch den Sehnenriss im linken Mittelfinger wollte er nicht überbewertet wissen. "Das sind jetzt die Finals. Nach acht, neun Monaten Basketball auf hohem Niveau gibt es keinen mehr, der ohne Probleme ist", hatte Nowitzki immer wieder betont.

Barkleys irre Wette

Die Mavericks-Fans indes haben sich den Gesundheitszustand ihres deutschen Idols längst zu eigen gemacht. Einige verfolgten mit getaptem Mittelfinger die Heimspiele im American Airlines-Center. Andere hielten Schilder mit Botschaften wie "Keine Sorge Dirk, wir haben auch Mavs-Fieber" oder "Dirk hat Fieber und das einzige Rezept dagegen ist die Meisterschaft" ins Publikum. Auch am Sonntag fiebern die Fans in der Arena mit. Dort wird das Spiel live übertragen - die 18.000 Tickets waren innerhalb von einer Stunde vergriffen.

Charles Barkley drückt ebenfalls Dallas die Daumen. Die Miami Heat würden ihn "einfach nerven. Sie sind nur ein weinerlicher Haufen", meinte Barkley in seiner gewohnt offenen Art. "Sir Charles" ließ sich sogar mit Kolumnist Dan Le Batard vom "Miami Herald" auf eine Wette ein. Falls Dallas die Finals verliert, trägt Barkley für ein Interview in Batards Show am legendären South Beach in Miami eine knallenge Badehose. Aber der ehemalige NBA-Star ist von Nowitzkis Qualitäten vollkommen überzeugt. "Ich habe seit 30 Jahren niemanden in der NBA gesehen, der ein so einzigartiges Spiel hat." Für die Legende "Magic" Johnson ist Nowitzki "einer der größten Basketballer aller Zeiten".

Die Vergänglichkeit des Erfolgs

Doch Nowitzki weiß, wie schnell der Ruhm auch wieder verblassen kann. "Wenn du verlierst, wirst du kritisiert. Ich bin in den letzten 13 Jahren oft kritisiert worden. Hoffentlich gewinnen wir dieses Jahr den Titel. Dann wird die Kritik zumindest für ein Jahr verstummen."

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