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BBL: Bayerns Basketballer verpatzen den Auftakt

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Fehlstart für Bayerns Basketballer

05.10.2011, 15:46 Uhr | dapd

BBL: Bayerns Basketballer verpatzen den Auftakt. Duell der Routiniers: Bayern-Guard Demond Greene (re.) macht sich lang, aber Chris Ensminger ist schneller. (Quelle: dapd)

Duell der Routiniers: Bayern-Guard Demond Greene (re.) macht sich lang, aber Chris Ensminger ist schneller. (Quelle: dapd)

Der neue Basketball-Riese Bayern München hat bei seiner Bundesliga-Rückkehr nach 22 Jahren einen Fehlstart hingelegt. Das millionenschwere Starensemble von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann kassierte in einem packenden Auftaktspiel der 46. Saison der Basketball-Bundesliga eine 76:80 (72:72, 38:37)-Niederlage nach Verlängerung bei den Telekom Baskets Bonn und hat bei seinem "Abenteuer Bundesliga" noch einiges an Arbeit vor sich.

Vor 6000 Zuschauern war der Münchner Aleksandar Nadjfeji an alter Wirkungsstätte mit 25 Punkten zwar erfolgreichster Werfer auf dem Parkett, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Die Bayern waren im ausverkauften Bonner Hexenkessel erwartungsgemäß mit einem Pfeifkonzert empfangen worden. So bekamen die Münchner gleich einen ersten Eindruck, was sie in der Bundesliga erwartet. Ausgestattet mit einem stolzen Etat von rund sieben Millionen Euro gehören die Bayern zu den Schwergewichten der Liga und werden dementsprechend in gegnerischen Fanlagern kritisch beäugt.

Bayern bereits nach sieben Minuten deutlich im Rückstand

So mag die Kulisse dazu beigetragen haben, dass der Aufsteiger eine gewisse Zeit benötigte, um sich im Oberhaus zurechtzufinden. 20:6 hieß es nach gut sieben Minuten für Bonn, den Bayern drohte im ersten Bundesligaspiel nach dem Aufstieg im Sommer ein Fiasko. Während die Baskets wie entfesselt aufspielten, schüttelte ein wild gestikulierender Bauermann am Spielfeldrand immer wieder den Kopf.

"Die ersten fünf Minuten haben wir keine Aggressivität gezeigt, warum auch immer. Wir haben sehr zögerlich angefangen. Erst nach sieben, acht Minuten haben wir unseren Rhythmus bekommen", sagte Sportdirektor Marko Pesic bei Sport1.

Doch die Münchner bewiesen Moral. Nach und nach kämpften sie sich ins Spiel zurück. Nach gut 14 Minuten schafften die Gäste den Ausgleich, drei Minuten später traf Jonathan Wallace zur erstmaligen Führung der Bayern (32:30). In dieser so kritischen Phase zeigte sich bereits die Routine der Bauermann-Mannschaft. Schließlich wurde zur aktuellen Spielzeit das Team durch die deutschen Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla, Robin Benzing und Philipp Schwethelm sowie dem amerikanischen Point Guard Je'Kel Foster namhaft verstärkt.

Schlagabtausch in der zweiten Halbzeit

Die Bonner, Vizemeister von 2008 und 2009, boten den Bayern auch im zweiten Durchgang Paroli. Es entwickelte sich fortan ein Schlagabtausch, in dem die Gastgeber lang einer Führung der Gäste hinterherliefen, ehe sie immer stärker aufkamen und dem Spiel noch einmal eine Wende gaben.

25 Sekunden vor Schluss brachte Chris Ensminger die Bonner gar mit 72:70 in Führung, doch der starke Nadjfeji rettete die Bayern noch in die Verlängerung. Dort hatten die Gastgeber aber das bessere Ende für sich und feierten schließlich einen Start nach Maß.

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Siege für Oldenburg und Braunschweig

Derweil ist Geheimfavorit Oldenburg erfolgreich in die neue Basketball-Saison gestartet. Die EWE Baskets gewannen bei den Fraport Skyliners Frankfurt überraschend deutlich mit 72:53 (38:30). Bester Werfer bei den Niedersachsen war Ronald Burrell mit 17 Punkten, bei den Frankfurtern kam Justin Gray auf 15 Zähler.

Pokalfinalist New Yorker Phantoms Braunschweig deklassierte Phoenix Hagen mit 103:74 (47:38). Bei den Braunschweigern überzeugte Rich Melzer mit 18 Punkten, für die am Ende chancenlosen Gäste erzielte Marc Antonio Carter 26 Zähler.

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