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Basketball: NBA-Stars denken an eigene Liga

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NBA-Stars denken über eigene Liga nach

13.10.2011, 09:16 Uhr | dapd

Basketball: NBA-Stars denken an eigene Liga. A'mare Stoudemire will den Lockout nicht akzeptieren. (Quelle: imago)

A'mare Stoudemire will den Lockout nicht akzeptieren. (Quelle: imago)

Nach der Absage der ersten beiden Wochen der kommenden NBA-Saison denken die Basketball-Stars an Gegenmaßnahmen. Mit Blick auf den andauernden Lockout wird inzwischen auch die Einführung einer eigenen Liga diskutiert. A'mare Stoudemire von den New York Knicks ist von der Idee überzeugt, dass die NBA-Spieler ihren Spielbetrieb selbst organisieren sollten.

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"Wir können nicht einfach nur rumsitzen und nichts tun", zitierte die Zeitung "USA Today" den 28-Jährigen. "Also müssen wir Wege finden, wie wir weiter auf hohem Niveau und gegen Top-Gegner Basketball spielen können und dabei Spaß haben."

Nowitzki bleibt in den USA

Während einige NBA-Superstars bereits ihren Wechsel nach Europa bekannt gegeben haben oder wie LeBron James von den Miami Heat darüber nachdenken, als sogenannte "Free Agents" in die National Football League zu wechseln, will Stoudemire in den USA bleiben und weiter Basketball spielen. Das ist auch der Plan von NBA-Superstar Dirk Nowitzki vom Champion Dallas Mavericks.

"Wenn wir nicht nach Europa gehen, lasst uns unsere eigene Liga starten. So sehe ich das", betonte Stoudemire. Der Center-Spieler nennt seine Idee "sehr, sehr ernst." Es komme jetzt nur darauf an, einen Plan auszuarbeiten und loszulegen.

Es geht um viel Geld

Zur Absage des NBA-Saisonstarts war es gekommen, weil sich die Spielergewerkschaft NBPA und die Liga in ihren seit Monaten andauernden Verhandlungen bislang nicht einigen konnten. Hauptstreitpunkt ist die Verteilung der Gewinne. Während die NBPA auf 53 Prozent Einnahmebeteiligung für die Spieler beharrt, schlägt die Liga 47 Prozent vor. Auch ein 50:50-Split war zuletzt diskutiert worden. Die NBA hat allein durch fehlende Ticket-Einnahmen bereits jetzt 83 Millionen Dollar (61 Millionen Euro) verloren. Die Streichung der ersten beiden NBA-Wochen ist der erste Arbeitsstop seit der Saison 1998/1999.

Vermittler soll helfen

Ein staatlicher Vermittler soll nun die festgefahrenen Verhandlungen voranbringen. Anwalt George Cohen trifft sich Anfang kommender Woche mit Vertretern der 30 Klub-Eigentümer und der NBPA in New York. Der Jurist hat Erfahrung mit dem Arbeitskampf in den amerikanischen Profiligen. Cohen trat in der Vergangenheit unter anderem als Schlichter im Tarifstreit der Major League Soccer (MLS), Major League Baseball (MLB) und beim im Juli beendeten Lockout der National Football League (NFL) auf.

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