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NBA-Lockout: Alle Partien für November abgesagt - Keine Einigung in Sicht

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Kein NBA-Start vor Dezember 2011

16.11.2011, 11:53 Uhr | dpa, sid

NBA-Lockout: Alle Partien für November abgesagt - Keine Einigung in Sicht. Zum Heulen: Dirk Nowitzki wird mit seinen Dallas Mavericks bis Ende November nicht mehr auf dem Court stehen.  (Quelle: imago)

Zum Heulen: Dirk Nowitzki wird mit seinen Dallas Mavericks bis Ende November nicht mehr auf dem Court stehen. (Quelle: imago)

Schlechte Nachrichten für alle Basketball-Fans: Die NBA hat den kompletten November-Spielplan wegen des andauernden Lockouts ersatzlos gestrichen. Das bestätigte NBA-Commissioner David Stern nach erneut ergebnislos abgebrochenen Gesprächen zwischen der Liga und den Vertretern der Spielervereinigung NBPA in New York. "Es ist jetzt nicht mehr möglich und gescheit, eine komplette Saison zu spielen", betonte Stern. Damit fallen bereits insgesamt 221 Spiele dem Arbeitskampf zum Opfer.

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Nachdem Stern die ersten 100 Begegnungen der Saison, die eigentlich am kommenden Dienstag (1. November 2011) mit der Partie zwischen Champion Dallas Mavericks um Superstar Dirk Nowitzki und den Chicago Bulls beginnen sollte, bereits vor knapp drei Wochen gecancelt hatte, strich der 69-jährige nun weitere 121 zwischen dem 15. und 30. November angesetzten Spiele. "Heute war einfach nicht der Tag, um die Sache zu beenden", sagte der NBPA-Präsident und ehemalige Lakers-Profi Derek Fisher.

Spielergehälter sollen um 800 Millionen Euro reduziert werden

Damit ist klar, dass selbst im Fall einer kurzfristigen Einigung zwischen Liga und Spielervertretern keine Mannschaft mehr die kompletten 82 Partien der sogenannten Regular Season bestreiten kann. Der Lockout war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die beiden Parteien nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten. Stern fordert nach wie vor eine Reduzierung der Gehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar (560 Millionen Euro).

Rund 600 Millionen Dollar Einbußen

Die Klubs sollen seit Inkrafttreten der letzten Tarif-Vereinbarung im Jahr 2005 mehr als eine Milliarde Dollar Verlust gemacht haben. Durch die Absage aller November-Spiele belaufen sich die Verluste beider Seiten auf 350 bis 400 Millionen Dollar. Hinzu kommen aufgrund der entfallenen Vorbereitungspartien weitere 200 Millionen Dollar Einbußen.

Spieler wollen nicht "unter die 52-Prozent-Marke" gehen

Die prozentuale Aufteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von 4,3 Milliarden Dollar war Streitpunkt Nummer eins. Zuletzt hatten die Spielervertreter ein Angebot der Liga abgelehnt, statt der im ausgelaufenen Tarifvertrag verankerten 57 Prozent der Klubeinnahmen nur noch 50 Prozent zu erhalten.

Die Spieler sind laut Stern nicht bereit, "auch nur einen Penny unter die 52-Prozent-Marke zu gehen". Jeder Prozentpunkt ist rund 40 Millionen Dollar wert. Beide Seiten trennen derzeit somit knapp 80 Millionen Dollar. Ein neuer Verhandlungs-Termin wurde nicht vereinbart.

Schon 1998/99 gab es beim Arbeitsstopp eine verkürzte Saison. Damals wurde die Vorrunde von 82 auf 50 Begegnungen pro Team reduziert und begann erst Anfang Februar.

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