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NBA: Saison wird wohl ausfallen

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Nur ein Wunder kann die NBA-Saison jetzt noch retten

16.11.2011, 11:52 Uhr | sid, dpa

NBA: Saison wird wohl ausfallen. Dirk Nowitzki wird wohl vorerst nicht mehr für Dallas auf Korbjagd gehen.  (Quelle: imago)

Dirk Nowitzki wird wohl vorerst nicht mehr für Dallas auf Korbjagd gehen. (Quelle: imago)

Den Basketball-Fans in den USA droht ein Jahr ohne die Profiliga NBA: Die Spieler haben das letzte Angebot der Teambesitzer abgelehnt. Liga-Boss David Stern hatte zuvor betont, im Falle einer negativen Entscheidung die Spielzeit komplett abzusagen. "Es sieht so aus, als sei die Spielzeit 2011/2012 nun ernsthaft in Gefahr", sagte Stern. Die Saison hätte eigentlich am 1. November mit der Partie zwischen dem Titelverteidiger Dallas Mavericks mit seinem deutschen Superstar Dirk Nowitzki und den Chicago Bulls beginnen sollen.

Auf ihrer Sitzung beschlossen die Spieler auch, die Spielergewerkschaft NBPA aufzulösen, um dann als neugegründete Handelsgesellschaft gegen die NBA klagen zu können. Monatelange Auseinandersetzungen vor Gericht wären dann die Folge. Für eine Auflösung der NBPA müssen 30 Prozent der NBA-Profis einen entsprechenden Antrag unterschreiben. "Wir sind gut auf diese Aktion vorbereitet, für die Spieler ist es die beste Lösung", sagte der Präsident der Spielergewerkschaft Derek Fisher.

50:50 ist den Spielern zu wenig

Bei einer Einigung hätten noch 72 Saisonspiele pro Team durchgeführt werden können. Doch dazu wird es nun nicht mehr kommen. Stattdessen droht eine monatelange Auseinandersetzung vor Gericht.

Die Profis forderten zuletzt 52 Prozent der Einnahmen, erklärten sich jedoch in der Vorwoche unter bestimmten Voraussetzungen auch mit 51 Prozent bereit. NBA-Commissioner Stern hatte die Gewerkschaft gedrängt, die 50:50-Offerte der Liga anzunehmen. Ansonsten würde das nächste Angebot 53:47 zugunsten der Eigner ausfallen. In der abgelaufenen Saison hatten die Spieler noch 57 Prozent der Einnahmen von rund 4,3 Milliarden Dollar pro Jahr kassiert.

Nowitzki will sich mit seiner Entscheidung Zeit lassen

Auch Nowitzki muss sich nun überlegen, wie es für ihn während des Arbeitskampfes weitergehen soll. Bis zuletzt hatte er auf eine Einigung gehofft. Für den 33-Jährigen steht aber fest: "Ich kann keine ganze Saison mit dem Basketball aussetzen", sagte Nowitzki im Gespräch mit "bundesliga.de".

Für den Fall des Scheiterns hatte er angekündigt "mir Ende des Jahres Gedanken über einen neuen Verein für den Rest der Saison machen." Zurzeit hielt sich der Würzburger in Eigenregie fit. "Ich habe viel Tennis gespielt und Cardio-Einheiten gemacht", sagte Nowitzki.

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