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NBA-Start: Dirk Nowitzki & Co. stehen vor der Titelverteidigung

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NBA-Start: Holt Miami diesmal den Titel?

24.12.2011, 14:43 Uhr | t-online.de

NBA-Start: Dirk Nowitzki & Co. stehen vor der Titelverteidigung. Das neue Team der Dallas Mavericks: Neuzugang Vince Carter, Jason Terry, Shawn Marion, Dirk Nowitzki, Jason Kidd und Lamar Odom (v.li.n.re.). (Quelle: imago)

Das neue Team der Dallas Mavericks: Neuzugang Vince Carter, Jason Terry, Shawn Marion, Dirk Nowitzki, Jason Kidd und Lamar Odom (v.li.n.re.). (Quelle: imago)

von Patrick Rutishauser

Es hat lange gedauert, aber ab dem 25. Dezember fliegt der Basketball wieder: Die NBA-Saison 2011/12 steht vor der Tür und Dirk Nowitzki wird zum ersten Mal als Champion auflaufen. Gegner werden die Miami Heat sein, jenes Team, das im Juni der unterlegene Final-Gegner der Dallas Mavericks war. Dann muss das Superstar-Trio um LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh zusehen, wenn das erste Meisterschaftsbanner der Mavs unter die Hallendecke gezogen wird. (Foto-Show: Die spektakulärsten Wechsel der neuen NBA-Saison)

Eigentlich hätte das bereits Anfang November passieren sollen, aber ein Tarifstreit und die damit verbundene Aussperrung (Lockout) der Spieler durch die Klubbesitzer legte die gesamte Liga auf Eis. Am 08. Dezember war der Lockout offiziell beendet und eine sehr kurze Vorbereitungsphase begann. Den Fans dürfte eine höchst interessante Spielzeit bevorstehen, weil die Hackordnung derzeit überhaupt nicht zementiert ist und die Chance auf eine Titelverteidigung der Mavericks eher gering ist.

Verkürzte Saison, knallharter Spielplan

Eine komplette Saison mit 82 Spielen war nach dem Lockout nicht mehr möglich. Dennoch wollte die NBA so viele Partien wie möglich stattfinden lassen. Deshalb wird es eine auf 66 Spiele verkürzte Saison geben, in der die Teams teilweise drei Partien in vier Tagen absolvieren müssen. Das wird kräftezehrend werden und ältere Spieler werden  in manchen Partien nur sehr wenig oder gar nicht auflaufen, damit sie in den Playoffs frisch sind.

In der nur zweiwöchigen Vorbereitungszeit beherrschte die Zukunft zweier Superstars die Schlagzeilen: New Orleans Hornets Point Guard Chris Paul und Centerhüne Dwight Howard von den Orlando Magic. Während Howard nach langem Hin und Her seine Brötchen immer noch in Florida verdient, spielt Paul nun in Los Angeles. Jedoch nicht bei den erfolgreichen Lakers, sondern bei den Clippers, wo er an der Seite von Jungstar Blake Griffin für Furore sorgen wird.

Nowitzkis Meistermannschaft zerfällt

In Dallas versuchen die Verantwortlichen, einen sanften Umbruch hinzubekommen. Die Mannschaft besteht aus vielen Veteranen, auch ihr Superstar Nowitzki ist bereits 33 Jahre alt. Außerdem ist der Kader sehr teuer. Deshalb will Besitzer Mark Cuban den Kader bis zur Sommerpause finanziell so weit verschlanken, dass er sich einen jungen Star angeln kann, der mit Dirk zusammen die Franchise durch die nächsten Jahre führt.

Somit ließen die Mavs einige Spieler der Meistermannschaft ziehen. Vor allem der Abgang von Tyson Chandler wird wehtun, weil er die Mannschaft in der Verteidigung zusammengehalten hat. Caron Butler, der in den Playoffs verletzt war und eine Verstärkung dargestellt hätte, hat den Klub ebenfalls verlassen, genauso wie J. J. Barea, der den Heat mit seinem unkonventionellen Spiel in den Finals etliche Probleme bereitete.

Gleichwertigen Ersatz haben die Mavs nicht geholt. Einzig Lamar Odom kann als guter Griff bezeichnet werden. Die Lakers haben ihn für einen Schnäppchenpreis abgegeben, nachdem Odom darum gebeten hatte. Zuvor waren die Kalifornier beim Versuch, Chris Paul zu verpflichten, kläglich gescheitert. Vince Carter und Delonte West sind eher als Ergänzungen, nicht wirklich als Verstärkungen zu sehen.

Titelverteidigung wäre eine Sensation

Fehlende Motivation könnte ebenfalls ein Problem sein. Denn mit dem Titel haben sich viele Akteure der Mavs im Herbst ihrer Karriere einen Traum erfüllt. Das Ziel ist erreicht. Ihnen könnte nun der letzte Biss fehlen, den man in den Playoffs braucht. Dallas wird die Playoffs erreichen, aber eine Titelverteidigung wäre eine noch eine größere Sensation als der Gewinn der ersten Meisterschaft.

Die Lakers reiten dem Sonnenuntergang entgegen

Der Favorit der Western Conference ist ein anderer: die junge Truppe der Oklahoma City Thunder. Das Team hat in der vergangenen Saison gezeigt, dass es auf dem Weg nach oben ist. Es verfügt mit Kevin Durant über einen Superstar und mit Russell Westbrook über dessen rechte Hand. Gute Ergänzungen sind ebenfalls vorhanden. Das Team ist eingespielt, hungrig und hat enormes Entwicklungspotential.

Die Dominanz der Lakers ist vorbei. Das war bereits in den letzten Playoffs zu erkennen. Deshalb wollte der Klub Howard oder Paul nach L.A. locken. Der schon eingefädelte Wechsel von Paul platzte aber aufgrund eines in der Liga-Geschichte einmaligen Vetos der NBA aus "basketballerischen Gründen" in letzter Sekunde, und mit den Magic war auch nach zahlreichen Verhandlungen keine Einigung erzielt worden.

Außerdem haben sie Odom verloren, Trainer-Guru Phil Jackson ist in Rente gegangen und Kobe Bryant ist nicht mehr ganz so gut, wie in jüngeren Jahren. Die Lakers sind immer noch eine sehr gute Mannschaft, aber sie sind nicht mehr der Dominator. Viel wird auf Pau Gasol und Andrew Bynum ankommen.

Miami ist der Top-Favorit

Im Osten sind die Miami Heat der Favorit. Sie sollten nach der bitteren Final-Niederlage mehr als heiß sein, den verpassten Titel in dieser Saison zu erobern. Das Problem in der letzten Spielzeit war die mangelnde Unterstützung für das Superstar-Trio Wade, James und Bosh. Einige Verstärkungen haben die Heat verpflichtet, aber auf der Center-Position klafft weiterhin ein Loch. Dennoch sind die Florida-Boys der erste Anwärter auf die NBA-Championship.

Ihnen sitzen allerdings die Chicago Bulls im Nacken. Das Team ist ebenso wie Oklahoma zusammengeblieben, jung und aufstrebend. In den Playoffs zeigten sich die Bulls noch zu abhängig vom wertvollsten Spieler der Liga (MVP) Derrick Rose. Mit Richard "Rip" Hamilton hoffen sie, eine Entlastung in der Offensive gefunden zu haben, um den Heat Paroli bieten zu können.

New York im Aufwind

Auch die New York Knicks sollte man auf dem Zettel haben. Mit Amar'e Stoudemire und Carmelo Anthony haben sie zwei Stars im Team. Ex-Maverick Chandler als exzellenter Verteidiger soll den Laden dicht halten. Zudem hat Baron Davis noch angeheuert. Die Knicks spielen wieder mit im Konzert der Großen.

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