19.04.2012, 11:40 Uhr | t-online.de, dapd, sid, dpa
Mavericks-Superstar Dirk Nowitzki (re.) zeigt gegen die Houston Rockets (hier gegen Patrick Patterson) eine bärenstarke Leistung. (Quelle: dpa)
Aufatmen beim NBA-Meister aus Texas: Dank eines überragenden Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks im viertletzten Saisonspiel nach zuletzt zwei Overtime-Pleiten zurück in die Erfolgsspur gefunden. Deutschlands Basketballstar war beim wichtigen 117:110-Sieg gegen den direkten Playoff-Rivalen Houston Rockets mit 35 Punkten einmal mehr bester Werfer seines Teams. Nowitzki erzielte dabei 21 Punkte im letzten Viertel.
"Wir haben diesen Sieg unbedingt gebraucht, und unsere Jungs haben sich das nicht nehmen lassen", sagte Mavericks-Coach Rick Carlisle nach der Partie erleichtert. Der Meister verbesserte sich durch den Sieg in der Western Conference auf Platz sechs, im Rennen um einen Playoff-Platz bleibt es aber weiter eng. Die Denver Nuggets haben als erster Verfolger einen Sieg, aber auch eine Partie weniger auf dem Konto.
Nach dem Erfolg im heimischen American Airlines Center fehlt Dallas nur noch ein weiterer Sieg in den letzten drei Regular-Season-Spielen, um den Einzug in die Playoffs auch rechnerisch perfekt zu machen. Die jeweils besten acht Teams im Westen und Osten kommen weiter.
"In der ersten Halbzeit war ich einen Schritt zu langsam, aber dann bin ich ins Rollen gekommen", sagte Nowitzki. "Zuerst haben uns die anderen Jungs im Spiel gehalten, dann haben sie mich gesucht und mir sind ein paar gute Aktionen gelungen." Neben Nowitzki überzeugte bei Dallas auch Vince Carter mit einer Saisonbestleistung von 23 Punkten. Insgesamt punkteten fünf Mavericks-Akteure zweistellig.
"Dirk ist im vierten Viertel heiß gelaufen und stand oft an der Freiwurflinie. Sie haben entschlossener als wir gespielt und wir konnten sie nicht mehr stoppen", analysierte Rockets-Coach Kevin McHale die Auswärtsniederlage.
Am kommenden Freitag empfängt Dallas die Golden State Warriors, ehe es zu den letzten beiden Partien in die Fremde geht: Am kommenden Samstag müssen die Mavs bei den Chicago Bulls ran, am 26. April gastieren die Texaner bei den Atlanta Hawks.
Die Boston Celtics sicherten sich unterdessen dank 29 Punkten von Paul Pierce den Titel in der Atlantic Divison. Der Rekordmeister gewann im TD Garden mit 102:98 gegen die Orlando Magic. Keine Blöße gaben sich auch die Chicago Bulls und die Miami Heat vor dem Spitzenspiel.
Der sechsmalige Meister Chicago verteidigte mit einem 100:68-Sieg bei den Charlotte Bobcats die Führung in der Eastern Conference. Miami gewann ohne Dwyane Wade und Chris Bosh zu Hause gegen die Toronto Raptors 96:72. Superstar LeBron James saß das komplette letzte Viertel auf der Bank, kam aber dennoch auf 28 Zähler. Am Donnerstag treffen die beiden Top-Teams der Eastern Conference im direkten Duell aufeinander.
Quelle: t-online.de, dapd, sid, dpa
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