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Brose Baskets Bamberg schreiben mit Meisterschaft Geschichte

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Alle guten Dinge sind drei: Bamberg holt das Double erneut

10.06.2012, 16:48 Uhr | sid, dpa

Brose Baskets Bamberg schreiben mit Meisterschaft Geschichte. Die Brose Baskets Bamberg gewinnen zum dritten Mal in Serie das Double. (Quelle: dpa)

Die Brose Baskets Bamberg gewinnen zum dritten Mal in Serie das Double. (Quelle: dpa)

Die Brose Baskets Bamberg haben Geschichte geschrieben. Die Mannschaft von Coach Chris Fleming hat das dritte Final-Spiel der Basketball-Bundesliga (BBL) gegen ratiopharm Ulm mit 97:95 (43:51) gewonnen und die Serie mit 3:0 für sich entschieden. Damit gewannen Tibor Pleiß und Co. die deutsche Meisterschaft zum fünften Mal (2005, 2007, 2010 und 2011, 2012) und feierten das dritte Double in Serie. Das ist vor Bamberg noch keinem Bundesligisten gelungen.

Beste Werfer bei den Brose Baskets war Brian Roberts mit 16 Punkten, bei den Ulmern traf Isaiah Swann mit 36 Zählern am häufigsten. "Die Ulmer hatten nichts zu verlieren, es war ein schwieriges Spiel", sagte der Bamberger Anton Gavel und lobte den Kontrahenten: "Ulm war ein guter, ein tapferer Gegner."

Ulm liegt zur Halbzeit vorn

Ganz Basketball-Bamberg war schon vor dem Spiel in Feierlaune. "Jungs, macht das Puzzle fertig" stand auf einem Transparent geschrieben - und die Mannschaft begann ganz im Sinne ihrer Fans. Schnell war das Team um Nationalcenter Pleiß auf 10:2 davongezogen, aber dann startete Ulm durch. Ein 11:0-Lauf brachte die Führung. Mit 23:22 endete der erste Abschnitt für die Gäste, bei denen dem Amerikaner Swann alleine im ersten Viertel elf Punkte glückten.

Viel besser als in den ersten beiden verlorenen Spielen traf das Team von Trainer Thorsten Leibenath, während die Bamberger vor allem jenseits der Drei-Punkte-Linie die bekannte Stärke lange vermissen ließen. Aber dann brachte ein Wurf aus dieser Distanz von Roberts (13. Minute) die Franken wieder nach vorne (29:28). Ulm konterte in einem hektischen Spiel gleich wieder. Es wurde eng, ehe die Schwaben zum 51:43-Pausenstand durchstarteten. Mit der Pausensirene versenkte Keaton Nankivil dabei den achten Drei-Punkt-Wurf (starke 62 Prozent Wurfquote von der Dreierlinie) für die Gäste.

Günther und Co. "feuern alles raus"

Beim zur "Mission Threepeat" erkorenen Aufgabe, das dritte Double nacheinander zu gewinnen, gab es für die Bamberger diesmal mehr Gegenwehr. Anders als beim überlegenen 98:72 in Spiel eins und dem sicheren 86:70 in der zweiten Partie blieb das dritte Match hart umkämpft. "Wir werden noch mal alles rausfeuern was wir haben in den Tanks", versprach Ulms starker Aufbauspieler Per Günther in der Pause vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Halle. Baskets-Manager Wolfgang Heyder lobte die Ulmer, vermisste aber auch den "letzten Biss" beim eigenen Team.

Den zeigte die Truppe von Coach Fleming dann mit schnellen Punkten gleich nach dem Seitenwechsel und erhöhten auch den körperlichen Einsatz. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem 9:0-Lauf rückten sie wieder an den Außenseiter heran (59:60). Ulm zog wieder davon, aber mit erstklassiger Verteidigung hielt Bamberg die intensive Partie offen. Der Gast blieb trotzdem 74:68 vorn.

Jenkins bringt die Wende

Im Schlussabschnitt dreht dann Bamberg auf und glich mit Distanzwürfen zum 76:76 aus. Die Halle tobte - und es wurde immer spannender. Ein Dreier von Julius Jenkins zum 84:81 wendete dann das Blatt zugunsten der Brose Baskets. Nachdem Pleiß dann zum 96:92 gestopft hatte, durfte nach ein paar Zitter-Momenten die nächste Titel-Party der Oberfranken steigen.

Vielleicht war die Feier für den einen oder anderen Bamberger die letzte mit dem Team. Denn vor dem Spiel hatte Manager Heyder gesagt, dass unter anderem der FC Bayern an Brose-Basketballern interessiert. Pleiß wird wohl den Schritt über den großen Teich in die NBA zu den Oklahamo City Thunder wagen. Alle Akteure werde man kaum halten können, sagte der Manager.

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