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NBA-Finale: LeBron James führt Miami Heat zum Meister-Titel

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Miami schnappt sich den Titel

22.06.2012, 11:06 Uhr | dpa

NBA-Finale: LeBron James führt Miami Heat zum Meister-Titel. LeBron James stemmt die begehrte NBA-Trophäe in den Höhe. (Quelle: dpa)

LeBron James stemmt die begehrte NBA-Trophäe in den Höhe. (Quelle: dpa)

Miami ist Meister, LeBron James endlich am Ziel. Durch eine meisterliche Leistung haben sich die Miami Heat zum zweiten Mal nach 2006 den Titel der NBA gesichert. Im fünften Spiel der Finalserie sicherte sich das Star-Ensemble gegen die überforderten Oklahoma City Thunder mit 121:106 den entscheidenden vierten Sieg. "Dieser Titel bedeutet mir alles, es wurde verdammt noch mal Zeit", sagte ein sichtlich ergriffener James nach der Partie.

Der Superstar hatte im Sommer 2010 die Cleveland Cavaliers verlassen, weil er in Miami größere Chancen sah, Meister zu werden. Im Vorjahr hatte ihm Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun starrte der 27-jährige LeBron die große, goldene Larry O'Brien-Trophy an wie ein kleines Kind seine Weihnachtsgeschenke - mit großen Augen und weit geöffnetem Mund.

James ist Nowitzkis Nachfolger

"Dies ist der glücklichste Tag meines Lebens und ich möchte ihn mit niemand anderem verbringen, als meinen Mitspielern und unseren Fans", so James. Er hatte seine famose Finalform mit einem "Triple Double" (26 Punkte, elf Rebounds, 13 Assists) auch im letzten Saisonspiel unter Beweis gestellt, wurde verdient wertvollster Profi (MVP) der Endspiele und somit auch hier Nowitzki-Nachfolger.

"Wir lieben dich Miami, danke für die Geduld. Wir haben das vergangene Jahr nicht vergessen, wollten es wiedergutmachen", brüllte Trainer Erik Spoelstra den Fans zu. Der 41-Jährige, der einst in Herten in der 2. Bundesliga spielte, ist nun ganz oben auf der Karriere-Leiter angekommen.

Ungleiches Duell mit verdientem Sieger

Man sei seit Weihnachten auf einer Mission gewesen, betonte Dwyane Wade. Das Finale 2011, so James, habe ihn demütig gemacht. Er habe anschließend in den Spiegel geschaut und zu sich selbst gesagt, "du musst besser werden." Angetrieben von der Enttäuschung und dem Schmerz des Juni 2011 spielte Miami diesmal in den Finals den besten Basketball der Saison. Die NBA hatte im Vorfeld von einer Serie gesprochen, über die man noch lange reden werde. Doch von dem Duell Miami gegen Oklahoma wird lediglich in Erinnerung bleiben, dass es ungleich war und James endlich Meister wurde. "Wir wurden von einem besseren Team besiegt, keine Frage", sagte Thunder-Trainer Scott Brooks.

Die Stars glänzen - das Team gewinnt

Miami war in der ersten Halbzeit deutlich besser als es die 59:49-Pausen-Führung aussagte. Im dritten Viertel zogen die Gastgeber auf 95:71 davon. Bezeichnend für den Wandel im Team ist die Ausgeglichenheit. 2011 schauten alle auf die Stars James, Wade und Chris Bosh. Diesmal wäre der Titel trotz eines überragenden James ohne Spieler wie Shane Battier, Mario Chalmers oder Mike Miller nicht möglich gewesen. Ersatzmann Miller traf im letzten Spiel sieben seiner acht Drei-Punkte-Würfe, kam insgesamt auf 24 Punkte.

So sehr sich die Champions im gold-roten Konfetti-Regen auch freuten, so offen sprachen sie bereits über die neue Saison. "Ich bin nach Miami gekommen, weil wir eine große Zukunft haben", so James. Er, Wade und Bosh haben Verträge bis 2014 und die Option, jeweils bis 2016 zu verlängern. Und jedem sind die markigen Worte der "Big Three" noch in Erinnerung, als sie bei ihrer Vorstellung im Juli 2010 von "mehreren Meisterschaften" sprachen. Einige gehen in naher Zukunft von einem Dauer-Duell Miami - OKC aus. TV-Experte und Basketball-Legende Earvin Magic Johnson sieht dabei aber nicht zwangsläufig Miami vorn. "Ich garantiere, wenn Oklahoma zusammenbleibt, werden sie eine Meisterschaft gewinnen."

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