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FC Bayern feuert überraschend Trainer Dirk Bauermann

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FC Bayern feuert überraschend Trainer Dirk Bauermann

28.09.2012, 09:32 Uhr | sid, dpa

FC Bayern feuert überraschend Trainer Dirk Bauermann. Dirk Bauermann ist nicht mehr Trainer beim FC Bayern. (Quelle: imago)

Dirk Bauermann ist nicht mehr Trainer beim FC Bayern. (Quelle: imago)

Abruptes Ende einer Traum-Ehe: Nur wenige Tage vor der Start der neuen Saison haben sich die ambitionierten Basketballer des FC Bayern München völlig überraschend von Erfolgstrainer Dirk Bauermann getrennt. "Der Grund für die Beurlaubung liegt in der unterschiedlichen Auffassung über die zukünftige Entwicklung des Basketballs beim FC Bayern München", hieß es in einer knappen Mitteilung des Klubs. Der Ablauf der Entlassung hat jedoch einen unschönen Beigeschmack, das zeigt auch die erste Reaktion des Geschassten.

Bauermann sei am Nachmittag über die Entscheidung informiert worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Position des Cheftrainers bei dem Bundesligisten von der Isar übernimmt mit sofortiger Wirkung der bisherige Assistent Yannis Christopoulos. Der Grieche arbeitete zusammen mit Bauermann in seiner Heimat. Bauermanns Vertrag beim FC Bayern war ursprünglich bis 2014 angelegt. Die Bayern starten bereits am 3. Oktober gegem die EWE Baskets Oldenburg in die neue Saison.

Übles Spiel mit Bauermann

In einer ersten Reaktion auf Anfrage der "tz" schrieb Bauermann in einer SMS: "Ich werde nichts sagen können - dass ich zutiefst bestürzt bin, versteht sich von selbst". Noch am Vormittag hatte der Verein seinen Trainer auf einer Pressekonferenz Fragen zu den Saisonzielen beantworten lassen, danach sprach er mit der "tz" noch über die Stärken und Schwächen seiner Mannschaft - alles war wie immer. Kurz danach teilte ihm der Verein seine Entscheidung mit.

Dämpfer für das Projekt

Mit der überraschenden Trennung musste das wohl ambitionierteste Projekt im deutschen Basketball nach zwei Jahren einen schweren Rückschlag hinnehmen. 2010 hatten Bayerns Basketballer zum Sturm auf die deutsche Spitze geblasen und - damals noch zweitklassig - dafür den damaligen deutschen Nationaltrainer Bauermann verpflichtet.

Der Aufstieg in die Bundesliga gelang - und Bayerns Cheftrainer konzentrierte sich fortan nur noch auf sein Vereinsprojekt. Doch schon in der vergangenen Saison lief es bei den Münchnern nicht ganz so rund wie erwünscht. Bereits im Playoff-Viertelfinale kam für Bayerns Basketballer das Aus. Intern geriet Bauermann für seine Art Basketball spielen zu lassen schon in der vergangenen Spielzeit in die Kritik.

Nebulöse Äußerungen

Der Hintergrund der Trennung blieb aber zunächst unklar. "Dirk Bauermann hat maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung des Basketballs beim FC Bayern. Nach ausführlichen Diskussionen über mehrere Wochen haben sich unterschiedliche Auffassungen über die Führung und Weiterentwicklung der Mannschaft ergeben", erklärte FC-Bayern-Vizepräsident Bernd Rauch in der Mitteilung. "Aus diesem Grund haben wir uns zu diesem für uns alle schwierigen Schritt entschieden."

Angeblich gab es aber auch unterschiedliche Auffassungen zwischen Vereinsführung und Trainer in Bezug auf die Mannschaftsführung und die Trainingsarbeit. Innerhalb der Mannschaft hatte es immer wieder Disziplinlosigkeiten gegeben, die in der vergangenen Saison in nächtlichen Eskapaden der Spieler Tyrese Rice, Chevon Troutman und Jared Homan gipfelten.

Oktoberfest-Besuch gestrichen

In den vergangenen Tagen hatte es bei den Bayern-Basketballern einmal mehr Unruhe gegeben. Bauermann soll seinen Spielern den Besuch auf dem Oktoberfest gestrichen haben - und stattdessen ein leichtes Training angesetzt haben. Bereits in der vergangenen Saison hatte es Berichte über mangelnde Teamdisziplin gegeben.

Bei der Saison-Auftaktpressekonferenz der Basketballer Mitte August hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß die Marschrichtung mehr als deutlich gemacht. "Wir wollen in der kommenden Saison um die Meisterschaft mitspielen. Das impliziert natürlich, dass man auch deutscher Meister werden kann - nicht muss. Aber wir waren im letzten Jahr etwas vorsichtiger - mit Recht. Wenn man aufsteigt, kann man nicht so große Sprüche machen. Da haben wir gesagt, das Erreichen der Playoffs ist die Zielsetzung, das haben wir erreicht. Dieses Jahr müssen wir den Korb etwas höher hängen."

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