Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Basketball >

Clubs wettern gegen Basketball-Reform

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Clubs wettern gegen Basketball-Reform

22.11.2012, 15:10 Uhr | dpa

Clubs wettern gegen Basketball-Reform. Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder kritisiert die Reformen.

Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder kritisiert die Reformen. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Spielplan-Reform des Weltverbandes hat bei den europäischen Basketball-Vereinen für großen Unmut gesorgt.

Dass die Nationalmannschaften ihre Qualifikationspartien für Europa- und Weltmeisterschaften von November 2017 an in rund zweiwöchigen Zeitfenstern im November, Februar, Juni und September austragen sollen, kollidiert mit den Interessen der Clubs. "Das ist ein massiver Eingriff in unsere Wettbewerbe", sagte der Geschäftsführer der Basketball Bundesliga, Jan Pommer, der Nachrichtenagentur dpa.

Schließlich sind die Europapokal-Wettbewerbe im November und Februar in ihrer heißen Phase, laufen auch die nationalen Ligen zu diesem Zeitpunkt auf Hochtouren. "In dieser Art geht das auf jeden Fall nicht", sagte deshalb Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder. "Schließlich werden die Spieler von uns bezahlt."

Die FIBA World will mit ihren fast schon revolutionären Änderungen den Basketballsport als Marke stärken und den nationalen Verbänden durch kontinuierliche Pflicht-Heimspiele bessere Chancen zur Vermarktung und damit zum Geldverdienen geben. Beim Deutschen Basketball Bund werden die vor rund zwei Wochen in Kuala Lumpur verabschiedeten Reformen daher auch begrüßt. "Wir brauchen Zeitfenster, um unseren Fans, Partnern und Sponsoren etwas zu bieten", sagte DBB-Präsident Ingo Weiss.

Bislang findet die Nationalmannschaft immer nur im Sommer von Juli bis September statt. "Da ist Grill- und Ferienzeit, das ist nicht optimal", sagte Weiss und appellierte an die Vertreter der Ligen. "Es geht um Basketball, da müssen wir alle auch mal Kontinente, Ligen und Wettbewerbe hinten anstellen."

Doch damit dürfte Weiss, auch Vize-Präsident des Europäischen Basketball Verbandes FIBA Europe, bei den Vereinen auf wenig Verständnis stoßen. In den Clubs stört man sich vor allem daran, dass ihre Argumente zwar gehört, am Ende aber komplett ignoriert wurden. "Das ist schon ein harter Schlag", sagte Pommer. "Die FIBA spricht vom Öffnen von Fenstern, de facto tritt sie uns aber einfach die Haustür ein", meinte der BBL-Geschäftsführer. "Und das bei einer der wichtigsten Entscheidungen der vergangenen zehn Jahre."

Zusammen mit seinen Kollegen bei der Euroleague hat Pommer deshalb in Barcelona überlegt, wie man gegen die Beschlüsse der FIBA World vorgehen kann. In einem Brief an FIBA-Boss Yvan Mainini und FIBA-Generalsekretär Patrick Baumann soll zunächst einmal der Unmut der Vereine zum Ausdruck gebracht werden. In einem weiteren Schritt drohen die Euroleague-Vertreter damit, die Lizenzgebühr, die sie derzeit an den Weltverband abtreten, nicht mehr zu entrichten. Dabei geht es um eine Summe im mittleren sechsstelligen Bereich.

"Ich würde es mir nicht wünschen, kann es aber auch nicht ausschließen", antwortete Pommer auf die Frage, ob beide Seiten auf eine harte Konfrontation zusteuern. Die NBA hat bereits signalisiert, dass sie ihre Spieler für die neuen Termine nicht freigeben wird. Gleiches könnten die Vereine der europäischen Königsklasse Euroleague durchdrücken. Die Nationalteams müssten dann auf ihre Stars verzichten, der Marke Basketball würde damit kein Gefallen getan.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Foto-Show
Die besten NBA-Spieler aller Zeiten
Basketball - Ergebnisse
Basketball 
Das sind die wichtigsten Basketball-Fachbegriffe

Center? Point Guard? MVP? Diese Bezeichnungen sollte man kennen. mehr

Basketball 
Dirk Nowitzki: Das "German Wunderkind"

Die beeindruckende Karriere des Würzburger NBA-Stars: Ein langer Weg nach ganz oben. mehr

Basketball 
Deutsche Spieler in der amerikanischen NBA

"Det the Threat", "German Wunderkind" & Co. schafften es in die beste Basketball-Liga. mehr

Basketball 
Die größten Legenden der NBA-Geschichte

Diese Spieler waren mit dem orangefarbenen Leder herausragend. mehr

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Macht den Kaffeemoment zur besten Zeit des Tages

Siemens Kaffeevollautomat der EQ Serie: Erfahren Sie vollendeten Kaffeegenuss. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal