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Bamberg gewinnt Spitzenspiel gegen Ulm

10.04.2013, 22:27 Uhr | dpa

Bamberg gewinnt Spitzenspiel gegen Ulm. Der Ulmer Sebastian Betz (l) versucht den Bambergs Anton Gavel zu stoppen.

Der Ulmer Sebastian Betz (l) versucht den Bambergs Anton Gavel zu stoppen. (Quelle: dpa)

Bamberg (dpa) - Titelverteidiger Bamberg hat seine sportliche Talfahrt mit einem eindrucksvollen Erfolg im Topspiel der Basketball Bundesliga gegen Vizemeister Ulm beendet.

Die Brose Baskets setzten sich deutlich mit 108:75 (54:38) durch und zeigten nach zuvor zehn Niederlagen in elf Pflichtspielen endlich einmal wieder eine überzeugende Vorstellung. Für die Ulmer war es gegen die Franken dagegen die zwölfte Niederlage in Serie. Unter anderem in der Finalserie der vergangenen Saison hatten sich die Schwaben dreimal geschlagen geben müssen. Bester Werfer bei Bamberg war Bostjan Nachbar (22 Punkte), bei Ulm kam Allan Ray auf 14 Zähler.

Im zweiten Spitzenduell des 31. Spieltages gewannen die EWE Baskets Oldenburg gegen Bayern München mit 75:72 und machten dabei einen Zehn-Punkte-Rückstand zur Pause wett (29:39). Julius Jenkins führte die Niedersachsen mit 19 Punkten zum Sieg und bescherte den Baskets einen rauschen Abschied aus der EWE Arena. Das nächste Heimspiel gegen Bonn am 20. April bestreiten die Norddeutschen bereits in der neuen Halle. Für die Bayern war es die fünfte Auswärtsniederlage nacheinander.

Im Tabellenkeller wird es für die Neckar Riesen Ludwigsburg immer enger. Bei Phoenix Hagen kassierte das Team von Trainer John Patrick eine bittere 85:95-Niederlage. Am Samstag kommt es damit in Ludwigsburg zum Abstiegskrimi zwischen den Neckar Riesen und den New Yorker Phantoms Braunschweig. Die Niedersachsen liegen nach dem überraschenden Erfolg gegen ALBA Berlin am Dienstag einen Sieg vor den Ludwigsburgern auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Wichtige Siege im Kampf um den Klassenverbleib feierten die Fraport Skyliners Frankfurt (95:57 gegen Gießen) und der Mitteldeutsche BC (84:72 gegen Trier). Bayreuth muss nach dem 60:73 bei den Artland Dragons dagegen mehr denn je zittern.

Im Rennen um den letzten Playoff-Platz gab es für die Telekom Baskets Bonn mit dem 74:80 bei den Walter Tigers Tübingen einen Rückschlag. Die s.Oliver Baskets Würzburg liegen nach dem 63:53 gegen die Eisbären Bremerhaven nach Siegen gleichauf, haben aber ein Spiel mehr bestritten.

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