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Nationaltrainer Menz: "Daraus können wir nur lernen"

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Basketball-EM 2013  

Nationaltrainer Menz: "Daraus können wir nur lernen"

08.09.2013, 18:41 Uhr | dpa

Nationaltrainer Menz: "Daraus können wir nur lernen". Für Bundestrainer Frank Menz und sein Team ist die EM schon nach der Vorrunde vorbei.

Für Bundestrainer Frank Menz und sein Team ist die EM schon nach der Vorrunde vorbei. (Quelle: dpa)

Ljubljana (dpa) - Fragen aus der Mixed Zone an Basketball-Nationaltrainer Frank Menz nach dem EM-Aus beim 74:81 gegen Großbritannien.

Wie geht es Ihnen nach dem EM-Aus?

Menz: Natürlich sind wir wieder enttäuscht, jetzt haben wir drei Spiele hintereinander verloren, drei knappe Spiele. Wir wussten vorher, dass es ein ganz schweres Turnier für uns werden würde. Wir haben uns vorgenommen, trotzdem Spiele zu gewinnen. Der Sieg gegen Frankreich war natürlich eine Überraschung. Wir haben nicht auf die Zwischenrunde geschielt, das ist für uns ein hohes Niveau. Jetzt waren wir dreimal knapp dran, jetzt wollen wir mit einem Sieg abschließen.

Was hat dem Team gefehlt?

Menz: Wie beim gesamten Turnier hat uns natürlich die Erfahrung gefehlt, uns fehlt auch ein bisschen Athletik. Wenn man die Statistik vergleicht, dann haben wir eine bessere Wurfquote als der Gegner, genauso viele Rebounds. Der einzige Unterschied liegt in der Anzahl der Ballverluste und oftmals bei den Rebounds. Daraus können wir nur lernen, und deshalb sind wir hier. Wir haben morgen noch ein Spiel gegen Israel, ein wichtiges Spiel, umso viel wie möglich mitzunehmen.

Hat sich heute auch gezeigt, dass das Team einen schwächeren Auftritt von Heiko Schaffartzik nicht verkraften kann, wenn er aus dem Spiel genommen wird?

Menz : Heiko hat trotzdem gut gespielt, er hat nur einen Wurf erzwungen, sie haben sich sehr auf ihn konzentriert. Klar, dass er nicht konstant auf diesem Top-Level spielen kann jedes Spiel... - er hat heute nicht schlecht gespielt. Lucca Staiger hat heute nicht so gut gespielt, Robin (Benzing) war sehr früh foulbelastet, Maik Zirbes hat nicht wirklich ins Spiel gefunden. Das ist für uns dann kaum zu kompensieren.

Wie lautet Ihr Fazit des Turniers?

Menz : Wir haben einen Umbruch gestartet, das ist ein Verjüngungsprozess hier. Hier sind viele Spieler, die in Bundesligavereinen keine tragende Rollen spielen. Wir haben vier, fünf Spieler hier, die das Gesicht der Nationalmannschaft in den nächsten Jahren abbilden werden. Die haben eine ganz gute Entwicklung gemacht, dazu kommt eine ganze Reihe von erfahrenen Spielern, die jetzt nicht dabei waren und abgesagt haben, fünf Spieler aus der NBA, jüngere Spieler, die sehr, sehr talentiert sind. Wenn sich die Last verteilt auf mehrere Schultern und nicht nur auf zwei, drei Spieler offensiv, dann werden wir zukünftig schon besser abschneiden.

Was können die Spieler mitnehmen aus dem Turnier?

Menz : Eine ganze Menge. Die Spieler sehen genau, worum es geht. Das muss man selber fühlen. Sonst spielen die Jungs, egal ob in Bamberg, Berlin oder bei Bayern München hinter Stars, die das Spiel entscheiden. Wenn Sie dann ein Foul zu viel bekommen, ist das kein Problem. Wenn Robin (Benzing) in der Verteidigung zum Beispiel zweimal, dreimal die Arme am Körper hat, dann sitzt er auf der Bank. Wenn er auf der Bank sitzt, haben wir ein großes Problem. Wenn einer ausfällt und im Spiel eine Auszeit nimmt, weil er frustriert ist - das darf man auch nicht machen. Aber daran wachsen die Spieler, sie müssen Spiele verlieren.

Auch für Sie war es die erste EM bei den Profis. Was nehmen Sie mit?

M enz: Für mich war es auch eine gute Erfahrung, natürlich. Das macht ja auch Spaß, bei allem Druck und Stress und wenig Schlaf, ist das ein großartiges Turnier. Die Jungs hängen sich voll rein, man kann keinem einen Vorwurf machen. Ich wusste vorher, dass es ein schwieriges Turnier wird, ich hätte mir auch gewünscht, dass wir ein Spiel mehr gewinnen. Jetzt müssen wir morgen noch eins gewinnen.

Können diese Spieler an diesem Turnier wachsen, auch zukünftig mit breiterer Brust rauszugehen?

Menz : Das ist genau die Erfahrung, die die Spieler brauchen. Wir haben Spieler wie Niels Giffey, der gestern überragend gespielt hat. Spieler wie Tibor Pleiß, der heute überragend war. Wir haben mit Schaffartzik den besten Assistgeber des Turniers, mit Robin Benzing einen der besten Scorer des Turniers. Die Jungs, die zukünftig hier spielen werden, nehmen eine ganze Menge mit. Andere Spieler hier haben auch eine gute Leistung gezeigt.

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