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Basketball  

Oldenburger in der Liga außer Tritt

15.12.2013, 13:34 Uhr | dpa

Oldenburger in der Liga außer Tritt. Julius Jenkins und Trainer Machowski erleben mit Oldenburg eine kritische Phase.

Julius Jenkins und Trainer Machowski erleben mit Oldenburg eine kritische Phase. Foto: Carmen Jaspersen. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Den EWE Baskets Oldenburg ist in der Basketball-Bundesliga die Leichtigkeit abhandengekommen. Nach starkem Saisonstart kassierte der Vizemeister beim 82:88 nach Verlängerung gegen den Mitteldeutschen BC wettbewerbsübergreifend die fünfte Niederlage in den sechs Spielen.

"Es wird für uns Zeit, wieder einmal zu gewinnen. Uns fehlt momentan die nötige Ruhe und Lockerheit auf dem Feld", gab Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski zu.

Vor 4616 Zuschauern erwischten die Niedersachsen einen katastrophalen Start und lagen zur Pause mit 32:41 hinten. "Wir waren in der ersten Hälfte sehr verkrampft und sind dann einem hohen Rückstand hinterhergelaufen", meinte Machowski. Zwar retteten sich die Gastgeber noch in die Verlängerung, dort unterliefen ihnen aber wieder zu viele leichte Fehler. Bester Schütze bei den Baskets war Julius Jenkins mit 22 Punkten. Beim Mitteldeutschen BC kamen Marcus Hatten und Angelo Caloiaro auf je 20 Zähler.

Anders als Oldenburg, das in Bilbao um das Weiterkommen im Eurocup kämpft, gab sich ALBA Berlin keine Blöße. Gegen den TBB Trier kamen die Hauptstädter zu einem ungefährdeten 87:72. ALBA-Coach Sasa Obradovic war dementsprechend zufrieden. "Nach unserem Trip über Bamberg und Gravelines hatten wir eine erschwerte Vorbereitung, aber mein Team hat dies hervorragend weggesteckt und vor allem in der Defense einen guten Job gemacht", sagte der Berliner Trainer. Beste Werfer bei ALBA waren Clifford Hammonds und Levon Kendall mit jeweils 17 Zählern.

Enttäuschend verlief der Abend dagegen für Ludwigsburgs Trainer John Patrick. Bei seiner Rückkehr nach Würzburg, wo er vor der vergangenen Saison überraschend entlassen worden war, kassierte Patrick mit seinem Team eine 58:69-Niederlage. "Hoffentlich können wir aus diesem Spiel lernen, wie man intensive und von der Verteidigung geprägte Spiele gewinnt. Das geht nur über den Einsatz, den Würzburg gezeigt hat", sagte Patrick. Würzburgs neuer Coach Stefan Koch freute sich dagegen über eine gelungene Heimpremiere, die die Franken im Abstiegskampf hoffen lässt. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz und der Leidenschaft der Spieler", sagte Koch.

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