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Bamberg nach bitterem Euroleague-Aus gefordert

20.12.2013, 15:09 Uhr | dpa

Bamberg nach bitterem Euroleague-Aus gefordert. Wolfgang Heyder ist nach dem Euroleague-Aus schwer enttäuscht.

Wolfgang Heyder ist nach dem Euroleague-Aus schwer enttäuscht. Foto: Daniel Löb. (Quelle: dpa)

Bamberg (dpa) - Auch mit einer Nacht Abstand zum jähen Bamberger Euroleague-Aus war Wolfgang Heyder immer noch fassungslos. "Weder ertragen noch erklären" könne er das völlig unnötige 80:84 der Brose Baskets gegen Zalgiris Kaunas, berichtete der Geschäftsführer des deutschen Basketball-Meisters.

Im Vorjahr hatten in den Bambergern und ALBA Berlin erstmals zwei Teams den Sprung unter die Top 16 geschafft, nun ist nur noch der FC Bayern München dabei. "Es ist sehr frustrierend", gestand Heyder. "Schon in Mailand war es komplett unnötig, zu verlieren. Gestern hat es noch mal einen draufgesetzt. Wir wussten zur Halbzeit, dass ein Sieg reicht und haben das Spiel klar dominiert. Das noch aus der Hand zu geben, ist extrem enttäuschend und demoralisierend. Das wird eine Zeit dauern, bis wir das überwunden haben."

Zum wiederholten Mal hatten die Franken einen Vorsprung und mit der siebten Niederlage auch jede Chance auf das Weiterkommen verspielt. Nicht gefestigt genug präsentiert sich das Team mit zahlreichen Neuzugängen auch nach mehr als drei Monaten, statt auf Teambasketball setzte der deutsche Serienchampion in der Schlussphase gegen den litauischen Topclub nur auf Einzelaktionen. "Die Frage müssen Sie dem Trainer stellen, ich weiß es nicht", erklärte Heyder auf die Ursachen für die Unkonstanz angesprochen und übte deutliche Kritik. "Die Mannschaft ist immer noch nicht da, wo jeder von dem anderen weiß, wie es funktioniert."

Auch Chris Fleming zeigte sich komplett konsterniert. "Unnötig, unnötig, und leider hatten wir es am Ende auch nicht verdient", resümierte der Coach. "Wir haben es verbockt", erklärte Guard Anton Gavel selbstkritisch. Nicht mehr zum Zug kam Philipp Neumann, der Nationalcenter wurde am Freitag zum Ligakonkurrenten EWE Baskets Oldenburg ausgeliehen.

Im zweitklassigen Eurocup wollen die Bamberger nun zumindest etwas Rehabilitation betreiben. Schon Anfang Januar beginnt die Runde der besten 32, in der die Brose Baskets auf Dinamo Basket Sassari aus Italien, das französische Team BCM Gravelines und TED Ankara treffen. "Das Ziel muss aus meiner Sicht sein, auf jeden Fall ins Halbfinale zu kommen, möglichst ins Endspiel", forderte Heyder volle Konzentration. "Wenn da ein Spieler meint, dass ihm das zu wenig ist, ist er hier fehl am Platze."

Dann soll auch Neuzugang Elias Harris auf dem Parkett dabei sein. Der Flügelspieler, dessen Vertrag bei den Los Angeles Lakers jüngst aufgelöst worden war, war trotz Spielberechtigung gegen Kaunas noch nicht im Einsatz. "Wenn ein Spieler neu kommt, ist es schwer, ihn mit zwei Trainingseinheiten vor so einem wichtigen Endspiel zu integrieren", sagte Heyder. "Das hätte ich auch nicht gemacht. Das wäre fahrlässig." Zudem müsse Harris nach vier Jahren in den USA noch den europäischen Basketball kennenlernen. Das will der 24-Jährige langfristig gar nicht: "Es ist mein ultimatives Ziel, mich wieder zurück in die NBA zu kämpfen", sagte Harris der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

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