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Basketball: ALBA Berlin stellt Vereinsrekord ein

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Nach 40-Stunden-Irrfahrt  

ALBA muss in die Verlängerung und stellt Vereinsrekord ein

30.01.2014, 21:37 Uhr | dpa

Basketball: ALBA Berlin stellt Vereinsrekord ein. ALBAs Levon Kendall legt in Juschne 14 Punkte auf. (Quelle: imago/Bernd König)

ALBAs Levon Kendall legt in Juschne 14 Punkte auf. (Quelle: imago/Bernd König)

Trotz einer chaotischen 40-Stunden-Anreise in die Ukraine hat Basketball-Bundesligist ALBA Berlin seine Erfolgsserie ausgebaut und einen Vereinsrekord eingestellt. Der 68:65 (59:59,35:28)-Triumph nach Verlängerung im Eurocup bei Chimik Juschne war bereits der 14. Sieg in Serie - so viele gelangen den Berlinern bisher nur im Herbst 1999. Zugleich machte ALBA die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale des Cup-Wettbewerbs perfekt.

Reggie Redding mit 15 und Levon Kendall mit 14 Punkten waren die besten Werfer des Hauptstadtclubs, bei den Gastgebern traf Rolands Freimanis (12) am besten.

Spiel geht in die Verlängerung

In den ersten Minuten waren den Albatrossen die Reise-Strapazen kaum anzumerken: Sie führten zum Ende des ersten Viertels vor 2000 Zuschauern mit 18:15. Bis zur Halbzeit bauten sie die Führung sogar auf 35:28 aus.

Nach der Pause wirkten die Berliner immer unkonzentrierter und gaben Anfang des Schlussviertels ihre Führung ab (45:47). In einer spannenden Schlussphase konnte sich keine Mannschaft absetzen, so dass es in die Verlängerung ging. Hier setzten sich die Berliner glücklich durch.

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Knapp 500 Kilometer mit dem Bus

Erst um 4.30 Uhr am frühen Morgen waren die Berliner nach der langen Reise und einer abschließenden achtstündigen Busfahrt am ukrainischen Zielort angekommen. Wegen des Kälteeinbruchs in Osteuropa waren die Berliner zuvor zweimal daran gescheitert, ihr Reiseziel zu erreichen. Am Dienstag war die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic losgeflogen, um über einen Zwischenstopp in Kiew die Schwarzmeerstadt Odessa zu erreichen. Von dort wollten die Berliner mit dem Bus nach Juschne reisen. Weil in Odessa jedoch die Landebahn vereist war, kreisten sie zunächst mehr als eine Stunde über der Stadt, ehe sie dann nach Charkow ausweichen mussten.

Mehr als 600 Kilometer von Juschne entfernt warteten die ALBA-Basketballer am Mittwochmorgen darauf, die Stadt wieder zu verlassen und ihrem Ziel näher zu kommen. Am Nachmittag saßen sie erneut im Flieger nach Odessa. Doch starker Wind, Schnee und Eis zwangen die Maschine kurz vor der Landung zum zweiten Mal zur Rückkehr nach Kiew. Die Partie musste verschoben werden. Anschließend beugten sich die Berliner dem Druck des Ausrichters und stiegen in den Bus. "Sonst hätte es Sanktionen gegeben", teilte ALBA mit.

Gleich nach dem Spiel machten sich die Berliner auf den Rückweg - der Hauptstadtklub stand mächtig unter Zeitdruck. Denn bereits am Samstag steht in der Bundesliga die Partie gegen medi Bayreuth auf dem Programm.


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