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Basketball  

ALBA formstark: Mit Willen und Teamgeist zum Erfolg

13.02.2014, 14:00 Uhr | dpa

ALBA formstark: Mit Willen und Teamgeist zum Erfolg. Sven Schultze schwört auf den Teamgeist in der Berliner Mannschaft.

Sven Schultze schwört auf den Teamgeist in der Berliner Mannschaft. Foto: epa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Mit zehn Siegen nacheinander ist ALBA Berlin das Team der Stunde in der Basketball-Bundesliga. Die gute Defensive, Vertrauen in die eigene Stärke und kaum Verletzungen sind Faktoren, die die komplett neue Mannschaft des einstigen Serienmeisters stark machen.

Auf das Team kommt es an. Da ist sich ALBA-Kapitän Sven Schultze sicher. "Wir verstehen uns sehr gut. Das wirkt sich auch auf den Basketball aus. Jeder opfert sich für den anderen auf", beschreibt der Routinier einen wichtigen Erfolgsfaktor und fährt fort: "Keiner ist neidisch auf den anderen. Alle tun das Beste dafür, das Bestmögliche herauszuholen." Kaugummi kauend sitzt der 35-Jährige auf einem Kasten am Rande des ALBA-Trainingszentrums. Er selbst bekommt von Coach Sasa Obradovic nur noch wenig Einsatzzeit, umso wichtiger ist seine Rolle als Motivator auf der Bank und als "Gute-Laune-Bär" in der Kabine des Bundesligisten.

Für ihre gute Stimmung haben die Berliner derzeit allen Grund. Trotz eines totalen Umbruchs vor der Saison ist der Club in der Bundesliga momentan kaum aufzuhalten. Mit dem Selbstvertrauen aus zehn Siegen reist der Tabellendritte zur Partie am Samstag bei Phoenix Hagen. Wettbewerbsübergreifend hielt die Erfolgsserie sogar 17 Partien, ehe sie am Dienstag im bedeutungslosen Eurocup-Duell mit Straßburg endete. "Wenn das Selbstvertrauen da ist, kommt manchmal auch viel Glück dazu", sagt Schultze. Wie im Pokal gegen Bonn, als Reggie Redding mit einem Dreier sechs Sekunden vor der Schlusssirene ALBA zum Top-Four-Turnier warf.

Schultze ist als einziger bekannter Spieler aus der Vorsaison übrig geblieben. Alle Stammspieler haben den Pokalsieger im Sommer verlassen. Mit den Etats der Liga-Spitze aus München und Bamberg kann der Serienmeister von einst nicht mehr mithalten. So setzt er auf ein junges Team, das menschlich gut zusammenpasst. Manager Marco Baldi schränkt aber ein: "Wenn man 17 Siege in Folge hat, ist es relativ einfach. Man findet sich nett und sympathisch", erklärt er. "Wenn man sich die Serie umgekehrt vorstellt, dann stört alles, zeigt jeder auf den anderen."

Und dann kommt der Geschäftsführer richtig ins Schwärmen. "Das Team hat eine wahnsinnige Leidenschaft, einen wahnsinnigen Willen und bringt die größte Kampfkraft auf das Feld", lobt er und sieht vor allem in der Verteidigung "das Fundament" zum Erfolg: "Wenn die gegnerischen Trainer anfangen, sich zu beklagen, dass ALBA zu hart spielt, ist das das allerbeste Zeichen."

Mit einer bissigen Defensive glichen die Berliner ab und an schlechtere Tage im Angriff des Kaders aus. "Wir haben in David Logan praktisch nur einen Star in der Mannschaft", sagt Schultze. Immer mal wieder übernimmt ein anderer die Verantwortung, die Last wird auf mehrere Schultern verteilt. "Das ist wichtig, weil keiner eine Maschine ist", findet Sportdirektor Mithat Demirel.

Anders als in der vergangenen Saison blieb ALBA zudem von Verletzungen weitestgehend verschont, auch wenn Center Leon Radosevic (Kapselverletzung im Sprunggelenk) derzeit für die nächsten zehn Tage ausfällt. Trotz der Erfolgsserie scheuen die Berliner davor zurück, ein ambitioniertes Ziel öffentlich auszurufen. Spielerisch müsse sich das Team weiter entwickeln. "Aus meiner Sicht sind wir noch um einiges davon entfernt auf dem höchsten Niveau, das wir erreichen können, zu spielen", sagt Baldi.

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