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Dämpfer für die Bayern - selbstkritischer Pesic

26.02.2014, 14:14 Uhr | dpa

Dämpfer für die Bayern - selbstkritischer Pesic. Trainer Svetislav Pesic nimmt sich bei der Kritik nach der Niederlage gegen die Artland Dragons nicht aus.

Trainer Svetislav Pesic nimmt sich bei der Kritik nach der Niederlage gegen die Artland Dragons nicht aus. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Nach dem ersten Dämpfer vor heimischem Publikum in der Basketball-Bundesliga zeigt sich Bayern Münchens Trainer Svetislav Pesic selbstkritisch.

"Wahrscheinlich habe ich die Mannschaft nicht genug motiviert und nicht das Maximum rausgebracht. Ich für mich hatte genug Motivation, aber ich habe das scheinbar leider nicht weitergegeben", sagte der 64-Jährige. Mit der 86:91-Niederlage gegen die Artland Dragons habe niemand in der Mannschaft gerechnet, er schon mal gar nicht.

Trotzdem lässt ihn die Pleite nicht am Charakter seines Teams zweifeln. "Alle überschätzen unsere Mannschaft, auch ich habe sie überschätzt. Aber wir sind nicht unbesiegbar und müssen realistisch bleiben", sagte Pesic. Fünf Spiele in zehn Tagen nagen an der Konzentration. Ausreden will der Serbe aber nicht gelten lassen. "Eine Mannschaft, die auch in der Zukunft Ambitionen hat, Titel zu gewinnen, darf keine Entschuldigungen haben", sagte er. Unmittelbar nach der Niederlage hatte Pesic noch vor "Star-Allüren" gewarnt.

Der Coach glaubt, dass die Euroleague keine Belastung, sondern zusätzliche Motivation sei - "und so denken die Spieler glaube ich auch", sagte der studierte Sport-Psychologe. Die meisten Profis hätten noch keine Titel gewonnen: "Die brauchen auch neue Herausforderungen in der Saison, um sich zu bestätigen."

Shooting Guard Bryce Taylor pflichtete seinem Coach bei. "Wir waren alle fit und haben unsere hohe Punkteführung einfach nicht über das komplette Spiel gebracht", kritisierte er. Auch nach Niederlagen gegen Berlin, Oldenburg und die Artland Dragons stehen die Bayern nach 23 Partien und gut zwei Monate vor dem Ende der Saison immer noch auf dem ersten Tabellenplatz. Verfolger Bamberg hat allerdings noch drei Spiele weniger und könnte dank der Nachholspiele den Rückstand aufholen.

In der Euroleague steht nun für die Münchner das wichtige Duell gegen den litauischen Meister Zalgiris Kaunas auf dem Programm. In der Euroleague-Zwischenrunde stehen bisher drei Siege und vier Niederlagen. Zwei Tage später geht es in der Liga zu Phoenix Hagen. Der Verein aus dem Ruhrgebiet düpierte zuletzt Titelanwärter Berlin vor heimischem Publikum. "Die Gegner warten auf uns. Wir haben nie genug Zeit, uns auf sie vorzubereiten", sagte Pesic. Die Bayern sind gewarnt.

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