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ALBA Berlin verteidigt Titel beim Top Four

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Basketball  

ALBA Berlin verteidigt Pokal-Titel - Ulm geht leer aus

31.03.2014, 09:08 Uhr | dpa

ALBA Berlin verteidigt Titel beim Top Four. ALBA Berlin gewann zum achten Mal den deutschen Pokal.

ALBA Berlin gewann zum achten Mal den deutschen Pokal. Foto: Karl-Josef Hildenbrand. (Quelle: dpa)

Neu-Ulm (dpa) - ALBA Berlin hat zum achten Mal den Pokal der Basketball-Bundesliga gewonnen. Die Berliner setzten sich im Endspiel des Top Four gegen Gastgeber ratiopharm Ulm mit 86:80 (45:41) durch und verteidigten in der Neuauflage des Vorjahres-Finales ihren Titel.

Bester Werfer bei den Berlinern war Clifford Hammonds mit 19 Punkten. Bei den Ulmern, die weiter auf ihren ersten Triumph seit dem Pokalsieg 1996 warten müssen, kam Nationalspieler Per Günther vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften Ulmer Arena auf 25 Zähler.

"Vor dem Spiel hätte uns das niemand zugetraut", sagte Jan-Hendrik Jagla nach der Partie im TV-Sender Sport1 und meinte: "Vielleicht war Ulm etwas müde, aber wir haben auch hervorragend gespielt." ALBA-Coach Sasa Obradovic war stolz auf sein Team. "Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Ich denke, wir haben den Titel verdient."

Geschäftsführer Marco Baldi lobte das vor der Saison völlig neu formierte Team in den höchsten Tönen. "Das war ein Sieg der Geschlossenheit, den wir sehr gerne mitnehmen." Ulms Trainer Thorsten Leibenath versuchte sein Team sofort wieder aufzubauen. "Die Jungs haben an diesem Wochenende 40 Minuten lang begeistert."

Platz drei hatten sich zuvor die Brose Baskets Bamberg gesichert. Der deutsche Meister bezwang Tabellenführer Bayern München mit 79:73 (35:34). Bayern-Coach Svetislav Pesic war nach der zweiten Niederlage des Wochenendes so verstimmt, dass er erst mit einstündiger Verspätung Rede und Antwort stand. "Wir werden natürlich analysieren, was der Grund dafür war", sagte der frühere Bundestrainer. Am Samstag hatten die Bayern ihr Halbfinale gegen Ulm mit 72:90 verloren, Bamberg hatte sich Berlin mit 67:83 geschlagen geben müssen.

Im Damen-Finale setzte sich der Topfavorit TSV Wasserburg gegen die Gastgeberinnen der Saarlouis Royals mit 82:71 (53:29) durch. Platz drei ging an HELI Donau-Ries, das gegen den BC Marburg mit 77:65 (39:22) gewann. Für Wasserburg war es der erste Pokalsieg seit 2011.

Im Endspiel lieferten sich Berlin und Ulm von Beginn an eine hoch intensive Partie. Angetrieben von ihren wieder ganz in orange gekleideten und ohrenbetäubend lauten Anhängern knüpften die Ulmer nahtlos an ihre starke Leistung aus dem Halbfinale gegen die Bayern an. Vor allem Point Guard Per Günther drehte richtig auf, der Nationalspieler erzielte allein im ersten Viertel 14 Punkte. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber mit fünf Zählern (26:21).

Doch auch ALBA zeigte sich wie schon am Tag zuvor beim Erfolg gegen Bamberg in Topform. Die Berliner ließen sich von der heißen Atmosphäre in der Ulmer Arena nicht beirren und die Hausherren nicht davonziehen. Neben dem starken Hammonds überzeugte vor allem Routinier Sven Schultze. "Genau dafür bin ich ja da", meinte der Ex-Nationalspieler. Zur Pause führte der Titelverteidiger sogar mit vier Punkten, weil Reggie Redding mit der Schlusssirene per Dreier traf.

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams zunächst weiter einen offenen Schlagabtausch. Die Partie wurde nun zunehmend hektischer, was sich vor allem auf den Spielfluss der Ulmer negativ auswirkte. Bei ALBA sorgte in Jagla derweil der zweite Routinier dafür, dass sich die Berliner weiter absetzen konnten. Mit einem 10:0-Lauf zog ALBA davon, insgesamt entschieden die Hauptstädter den dritten Abschnitt mit 26:17 für sich.

Doch Ulm steckte nicht auf, die Sehnsucht nach dem langersehnten Titel mobilisiert noch einmal die letzten Kräfte. Bis auf sechs Punkte kamen die Hausherren noch einmal heran, doch ALBA geriet insgesamt nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Routiniert und abgeklärt brachte die vor der Saison völlig neu formierte Mannschaft den Vorsprung über die Zeit.

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