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Los Angeles Clippers verlieren immer mehr Sponsoren

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Nach Rassismus-Skandal  

NBA-Klub Los Angeles Clippers verliert immer mehr Sponsoren

29.04.2014, 10:25 Uhr | sid, dpa

Los Angeles Clippers verlieren immer mehr Sponsoren. Die Spieler der Los Angeles Clippers tragen ihr Trainingsshirt aus Protest gegen die rassistischen Äußerungen ihres Klubbesitzers "auf links". (Quelle: AP/dpa)

Die Spieler der Los Angeles Clippers tragen ihr Trainingsshirt aus Protest gegen die rassistischen Äußerungen ihres Klubbesitzers "auf links". (Quelle: AP/dpa)

Erste Sponsoren der Los Angeles Clippers haben Konsequenzen aus dem Rassismus-Skandal um Klub-Besitzer Donald Sterling gezogen. Mindestens ein Dutzend Unternehmen beendeten ihr Engagement bei dem NBA-Team oder setzten dieses bis zur Aufklärung der Affäre aus.

"Wir sind sichtlich besorgt wegen der vermeintlichen Aussagen, die dem Clippers-Eigentümer zugeschrieben werden", teilte Mercedes Benz "USA Today" mit und kündigte an, das Sponsoring einzustellen. Auch die Fluglinie Virgin America entschloss sich zu diesem Schritt, Red Bull legte die Partnerschaft zunächst auf Eis.

Finanzielle Einbußen treffen auch andere Teams

Da die Klub-Finanzen nicht offen gelegt werden müssen, ist nicht bekannt, wie groß die finanziellen Einbußen sein werden. Allerdings dürfte dies auch die anderen 29 NBA-Vereine treffen, da die Einnahmen über einen Finanzausgleich geteilt werden.

Rockets-Besitzer fordert Liga-Ausschluss von Sterling

Unterdessen hat Leslie Alexander, Vereinsboss der Houston Rockets, als erster konkurrierender Klub-Eigentümer öffentlich einen Ausschluss von Sterling aus der NBA gefordert. "Ich denke, dass es einen Weg geben muss, ihn zu hindern, ein Team zu besitzen", sagte er nach einem Gespräch mit NBA-Commissioner Adam Silver. "Ich habe gesagt: Lass die Spieler vertragsfrei werden."

In Statements erklärten zahlreiche andere Eigentümer, dass es keinerlei Toleranz für rassistische Aussagen in der NBA gebe und äußerten ihr Vertrauen in die Liga. Auch Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks von Dirk Nowitzki, erklärte, dass "es keine Entschuldigung gibt, was er gesagt hat."

Allerdings sei ein Ausschluss rechtlich schwierig zu realisieren. "Ich denke, dass die Verfassung ihren Grund hat", erklärte Cuban. "Es gibt keinen Platz für Rassismus in der Liga, aber es ist ein sehr, sehr, sehr dünnes Eis."

Pressekonferenz geplant

Clippers-Klubchef Sterling soll auf einer Aufzeichnung zu hören sein, wie er im Gespräch mit seiner Freundin diskriminierende Bemerkungen macht. Damit hatte er zahlreiche Proteste ausgelöst. Der Verein stellte die Authentizität der Audio-Aufnahme infrage. Für den heutigen Abend hat die NBA eine Pressekonferenz zu ihren Untersuchungen angekündigt.

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