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Nächster Eklat in NBA: Clippers-Besitzer hetzt weiter gegen Johnson

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Nächster Eklat in NBA  

Clippers-Besitzer hetzt weiter gegen Johnson

13.05.2014, 13:17 Uhr | t-online.de, dpa

Nächster Eklat in NBA: Clippers-Besitzer hetzt weiter gegen Johnson. Donald Sterling, Besitzer der Los Angeles Clippers, soll im Gespräch mit einer Frau gesagt, sie solle keine Schwarzen mit zu den Spielen der Clippers bringen. (Quelle: dpa)

Donald Sterling, Besitzer der Los Angeles Clippers, soll im Gespräch mit einer Frau gesagt, sie solle keine Schwarzen mit zu den Spielen der Clippers bringen. (Quelle: dpa)

Zunächst entschuldigte sich der suspendierte NBA-Teambesitzer der Los Angeles Clippers, Donald Sterling, in den US-Medien für seine rassistischen Äußerungen. Dann folgte die nächste Tirade gegen die schwarze Basketball-Legende Magic Johnson. Der 80-Jährige verwies auf Johnsons HIV-Infektion und sagte, Johnson sei kein gutes Vorbild für die Kinder von Los Angeles. "Welche Art von Typ geht in jede Stadt, hat mit jedem Mädchen Sex und fängt sich dabei HIV ein?", fragte Sterling rhetorisch. "Er sollte sich schämen."

Zuvor hatte Sterling in seinem ersten Fernseh-Interview nach Verhängung der Sperre durch Liga-Chef Adam Silver noch um Vergebung gebeten und betont: "Ich bin kein Rassist."

Lebenslange Sperre

Der Clippers-Boss war auf zwei veröffentlichten Aufzeichnungen zu hören, wie er im Gespräch mit seiner Freundin diskriminierende Bemerkungen gegenüber Afro-Amerikanern machte. Damit hatte er zahlreiche Proteste ausgelöst, die weit über die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA hinausgingen. "Wenn ich mir die Aufnahme anhöre, weiß ich gar nicht, wie ich solche Worte sagen kann", erklärte Sterling.

Der frühere Los-Angeles-Lakers-Star Magic Johnson ist eine zentrale Figur im Fall Sterling, da dieser ihn namentlich in den Aufzeichnungen erwähnte. Johnson war einer der ersten, der Konsequenzen forderte. Sterling war Ende April mit einer lebenslangen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von 2,5 Millionen Dollar belegt worden. Derzeit drängt die NBA darauf, dass der Milliardär sein Team verkaufen soll.

Als Interessenten für einen Kauf gelten derzeit US-Talkshow-Ikone Oprah Winfrey, eine Investorengruppe um Magic Johnson sowie Box-Weltmeister Floyd Mayweather.

NBA entschuldigt sich

NBA-Commissioner Adam Silver wandte sich nach Ausstrahlung des Interviews öffentlich an Johnson. Er wolle sich im Namen der gesamten NBA-Familie bei ihm dafür entschuldigen, dass er weiterhin in diese Situation hineingezogen und mit solch einer böswilligen und persönlichen Attacke degradiert werde. Die NBA arbeite weiter daran, "Sterling so schnell wie möglich zu entfernen."

Johnson selbst kommentierte die Angriffe nicht. "Ich rede lieber über diese großartigen NBA-Playoffs als über Sterlings Interview", schrieb er bei Twitter.

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