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Ende einer Ära naht: Fleming mit Bamberg vor dem Aus

16.05.2014, 15:03 Uhr | dpa

Ende einer Ära naht: Fleming mit Bamberg vor dem Aus. Trainer Chris Fleming (2.

Trainer Chris Fleming (2.v.r.) und seine Bamberger stehen in den Playoffs kurz vor dem Aus. Foto: David Ebener. (Quelle: dpa)

Bamberg (dpa) - Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder reiste am Freitag erst einmal nach Mailand. Den Trip nach Italien zum Final Four der Euroleague hatte Heyder schon lange geplant, zur Frustbewältigung kam dem Macher des Bamberger Erfolges der Abstecher aber auch gerade recht.

Bis ins Mark hatte ihn die 75:77-Niederlage der Brose Baskets gegen die Artland Dragons getroffen, durch die der Titelverteidiger in den Playoffs der Basketball Bundesliga vor dem frühen Aus steht. "Das war bitter und niederschmetternd", kommentierte Heyder den erneuten Rückschlag. Vor allem die Art und Weise, wie die Franken die Partie gegen die Niedersachsen aus der Hand gaben, war für den 57-Jährigen enttäuschend. "Es war das vierte oder fünfte Mal, dass wir in dieser Saison eine Partie in dieser Form trotz deutlicher Führung noch hergeschenkt haben", kritisierte Heyder. "Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison."

Gegen die Artland Dragons führte der Meister der vergangenen vier Jahre zu Beginn des Schlussviertels noch mit zehn Punkten (69:59), um den Sieg zum Entsetzen der 6800 Zuschauer dann doch noch leichtfertig aus den Händen zu geben. Quakenbrücks Wirbelwind David Holston führte die Hausherren mit seinen verwandelten Dreipunktwürfen in dieser Phase fast im Alleingang vor - was Bambergs Trainer Chris Fleming auf die Palme brachte.

"Wir sprechen immer wieder darüber, dass Holston ein überragender Werfer ist. Wir sprechen vor dem Spiel darüber die Arme hoch zu nehmen. Wir sprechen in der Halbzeit darüber die Arme hoch zu nehmen. Wir sprechen in der Auszeit darüber die Arme hoch zu nehmen. Und als es drauf ankam, hatten wir die Hände brav in der Tasche", schimpfte der erfahrene Coach.

Es ist irgendwie symptomatisch für diese Bamberger Saison, dass die Appelle des Erfolgstrainers inzwischen ungehört verhallen. Sollten die Brose Baskets am Sonntag Spiel vier der Best-of-Five-Serie in Quakenbrück verlieren und damit als erster Titelverteidiger seit den EWE Baskets Oldenburg vor vier Jahren bereits in der ersten K.o.-Runde scheitern, dürfte auch Flemings Zeit im Frankenland ablaufen - trotz eines noch bis 2016 laufenden Vertrages.

"Es ist noch zu früh, über so etwas zu reden", sagte Heyder zwar, "die Mannschaft hat schon nach der Niederlage im ersten Heimspiel gezeigt, dass sie zurückkommen kann." Spiel zwei gewannen die Brose Baskets in Quakenbrück und glichen zum 1:1 aus. "Aber natürlich werden wir nach dieser Saison, egal wie sie endet, das gesamte Personal auf den Prüfstand stellen", kündigte Heyder an.

Ihm und Fleming ist es nicht gelungen, die Erfolgsmannschaft im laufenden Betrieb umzubauen. Mit den Neuzugängen hatten die Franken in dieser Saison kein Glück, zugleich können die Führungsspieler der erfolgreichen Jahre wie Casey Jacobsen oder auch Anton Gavel das Team nicht mehr so mitreißen, wie in den Spielzeiten zuvor. "Uns fehlt Leadership", hat Heyder ausgemacht. Das Manko will er in der Sommerpause ausmerzen. So wie es aussieht, könnte diese für die erfolgsverwöhnten Franken bereits in der kommenden Woche beginnen.

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