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Basketball  

Freche Außenseiter vor Liga-Halbfinale

23.05.2014, 15:02 Uhr | dpa

Freche Außenseiter vor Liga-Halbfinale. Die Artland Dragons wollen in den Playoffs weiter für Furore sorgen.

Die Artland Dragons wollen in den Playoffs weiter für Furore sorgen. Foto: David Ebener. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Bamberg-Schreck Artland Dragons und die EWE Baskets Oldenburg haben im Titelkampf der Basketball-Bundesliga noch Großes vor: Die niedersächsischen Außenseiter wollen in den beiden Halbfinal-Serien die Favoriten Berlin und München ordentlich ärgern.

"Vielleicht können wir gleich das erste Spiel in München klauen", hofft Oldenburgs Coach Sebastian Machowski vor dem ersten Duell der Best-of-five-Serie am Sonntag. In der regulären Saison konnten die Oldenburger den Titelanwärter zumindest in eigener Halle mit 87:72 besiegen.

Die Extraschicht der Münchner im Viertelfinale gegen Ludwigsburg kommt den Oldenburgern gerade recht. Der FC Bayern, in seiner dritten Erstligasaison großer Titelfavorit, hadert immer noch mit einer Entscheidung der Liga - die BBL hatte Spiel vier der Bayern in Ludwigsburg wegen eines Schiedsrichter-Fehlers annulliert und neu angesetzt, die Bayern mussten zum Einzug ins Halbfinale ein weiteres Mal gewinnen (86:68).

"Es ist ein großer Unterschied, ob man sich drei oder sieben Tage auf ein Halbfinale vorbereiten kann", sagte Bayerns Sportdirektor Marko Pesic am Freitag. Aber: "Das Wiederholungsspiel in Ludwigsburg hat uns noch enger zusammengeschweißt." Co-Trainer Emir Mutapcic, der im Sommer die deutsche Basketball-Nationalmannschaft übernimmt, versicherte: "Wir haben durch das Wiederholungsspiel mehr gewonnen als Kraft verloren." Flügelspieler Robin Benzing ergänzte: "Ich denke nicht, dass uns irgendwann die Kraft ausgehen wird. Wir sind in einer guten Form." Die Oldenburger aber auch. "In den Playoffs ist alles möglich", erklärte Flügelspieler Robin Smeulders.

Noch frecher präsentieren sich die Dragons vor ihrer Dienstreise zum ersten Duell am Sonntag (15.45 Uhr) in der Hauptstadt. "Ich freue mich darauf, den Hauptstädtern den Arsch zu versohlen", sagte Artlands Point Guard Bastian Doreth in einem TV-Interview nach dem Coup gegen Meister Bamberg. Es ist genau sieben Jahre her, dass die Artland Dragons den großen Favoriten Alba überraschend aus dem Playoff-Viertelfinale geschubst hatten - in nur drei Spielen. Dreh- und Angelpunkt in der Offensive der Dragons ist der kleine Spielmacher David Holston. Mit seinen 1,70 Metern Körpergröße erzielte der US-Amerikaner im entscheidenden Spiel 24 Punkte und warf Bamberg damit fast im Alleingang aus dem Wettbewerb.

"Die werden hier keine Angst haben, sie haben den amtierenden deutschen Meister mit zwei Auswärtssiegen rausgehauen", warnte ALBA-Kapitän Sven Schultze. Ansonsten geben sich die Berliner betont entspannt. "Alles, was jetzt noch dazu kommt, ist eine Kirsche mehr auf dem Sahnehäubchen", sagte Schultze. Alba hatte in der Übergangssaison das Erreichen der Playoffs als Ziel ausgegeben. Nun, gab Schultze zu, wolle die Mannschaft natürlich unbedingt ins Finale. "Wir haben mit dem Pokalsieg Blut geleckt."

Die Albatrosse genießen Heimvorteil und schlossen die Hauptrunde vier Plätze vor den Quakenbrückern ab. 17 der vergangenen 19 Pflichtspiele hat das Team gewonnen. "Berlin ist die Mannschaft der Rückrunde", sagte Artlands Co-Trainer Martin Schiller. "Wir haben Respekt vor ihnen, das wird eine große Herausforderung für uns."

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