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Basketball  

Bayern und ALBA wollen fünftes Spiel vermeiden

02.06.2014, 14:40 Uhr | dpa

Bayern und ALBA wollen fünftes Spiel vermeiden. Jan-Hendrik Jagla brennt mit ALBA auf die Finalserie.

Jan-Hendrik Jagla brennt mit ALBA auf die Finalserie. Foto: Oliver Mehlis. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Bloß kein fünftes Spiel! Im Kampf um den Finaleinzug wollen es die beiden Favoriten Bayern München und ALBA Berlin nicht auf einen Showdown ankommen lassen.

Stattdessen soll der Einzug ins Playoff-Endspiel der Basketball-Bundesliga bereits in der vierten Begegnung der jeweiligen Best-of-Five-Serien perfekt gemacht werden, in das sowohl die Bayern als auch ALBA mit einer 2:1-Führung im Rücken gehen.

"Wir wollen alles daransetzen, dass wir Spiel fünf nicht mehr brauchen", sagte Bayerns Center Yassin Idbihi vor der Partie bei den EWE Baskets Oldenburg. Die Berliner reisen zu den Artland Dragons.

Nach seinem 74:68-Heimerfolg am Sonntagabend kommt der Pokalsieger mit frischem Selbstvertrauen nach Quakenbrück. "Wir müssen jetzt den Sack zumachen, das ist das A und O", sagte Nationalspieler Alex King. Allerdings warnte Geschäftsführer Marco Baldi vor der "kleinen, hitzigen" Halle, in der die Berliner bereits im zweiten Spiel des spannenden Vergleichs eine Niederlage einstecken mussten. "Man kann dort nicht von einem Sieg ausgehen", erklärte Baldi. "Aber Artland steht jetzt mit dem Rücken zur Wand, das ist gut für uns."

Um gleich die erste Chance zu nutzen, bauen die Berliner auf ihre Verteidigung. Am Sonntag präsentierte sich das Team von Trainer Sasa Obradovic wieder so bissig wie in der Hauptrunde, in der sie die Gegner im Schnitt unter 70 Punkten hielten. "ALBA hat einen exzellenten Auftritt in der Defensive hingelegt", lobte Artland-Coach Tyron McCoy.

Baldi sieht das zweite Gastspiel im Artland vor allem als psychologische Herausforderung. "Taktisch wird sich nicht viel ändern, beide Teams sind fit. Was entscheiden wird, ist der Wille. Man ist müde, bekommt schlechte Pfiffe, alle Zuschauer sind gegen einen", erklärte der Manager. "Eigentlich sprechen hundert Gründe dagegen, sich noch einmal aufzuraffen. Aber wir müssen uns trotzdem pushen und dürfen nicht ein Prozent nachlassen."

Das forderte auch Bayern-Coach Svetislav Pesic von seinem Team, nach dem der Hauptrunden-Erste am Samstag gegen Vizemeister Oldenburg mehrfach die Chance versäumte, den erstmaligen Finaleinzug perfekt zu machen. "Jetzt müssen wir versuchen, in Oldenburg unsere nächste Chance zu nutzen", meinte Pesic.

Sein Sohn und Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic hatte bereits vor der 103:105-Niederlage nach zweimaliger Verlängerung am Samstag gewarnt. "Oldenburg ist ein sehr routiniertes Team. Das wird ein hartes Stück Arbeit." Die Niedersachsen werden den Bayern wieder einen heißen Tanz bereiten. "Hoffentlich können wir noch ein fünftes Spiel in München bestreiten", meinte Trainer Sebastian Machowski.

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