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BBL-Präsident Braumann erklärt seinen Rücktritt

27.06.2014, 13:03 Uhr | dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Nach acht Jahren als Präsident der Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga und Aufsichtsratschef der BBL GmbH scheidet Thomas Braumann am 30. Juni vorzeitig aus seinem Amt aus.

Er gehe diesen Weg, "weil es eine neue Herausforderung gibt, die ich gerne annehmen möchte", sagte der 61-jährige Unternehmensberater am Freitag in einer Erklärung der BBL. Deren Geschäftsführer Jan Pommer bedauerte den Schritt. "Natürlich wären wir gerne noch ein weiteres Stück des Weges mit ihm gegangen", erklärte Pommer. Bis zu einer Neuwahl führt der Vorsitzende der MHP Riesen Ludwigsburg, Alexander Reil, die Geschäfte kommissarisch.

Braumann, der noch bis 2015 hätte amtieren können, betonte, die positive Entwicklung der Liga beruhe auf einer Teamleistung. "Deswegen konnte ich guten Gewissens diesen Schritt vollziehen." Pommer schätzt Braumann als "analytischen und strategischen Macher, der dabei stets das große Ganze im Blick hatte und eine klare Linie verfolgte. Dass es dabei zu Reibungen kommen kann, war ihm bewusst."

Gegenwind blies dem gebürtigen Bremer in den letzten Monaten ins Gesicht. Beim Final-Four Ende März hatten die Manager der 18 Erstligisten ihm vorgeworfen, die vorzeitige Verlängerung des Vertrages von Pommer bis 2018 erst der Öffentlichkeit und dann den Clubs mitgeteilt zu haben. Braumann musste klein beigeben und sich bei den Vereinen entschuldigen.

Die Basketball-Spitzenclubs München, Bamberg und Ulm mahnen Strukturveränderungen an. Sie wollen mehr Einfluss. "Es ist wichtig, dass die Vereine wieder direkt an der BBL GmbH beteiligt sind und Mitspracherechte und Einsichtsrecht bekommen", hatte Ulms Geschäftsführer Thomas Stoll im März gefordert und warf Braumann in der "FAZ" (Freitag) "demokratische Schwächen" vor. Im Gespräch sollen die Verpflichtung eines zweiten Geschäftsführers und die Installation eines hauptamtlichen Präsident sein. Dafür hatte Braumann nicht zur Verfügung gestanden.

Braumann blickt dennoch auf eine gute Bilanz zurück. 2006 war er angetreten, die Liga "fit zu machen, um im deutschen Sport eine bedeutendere Rolle zu spielen". Erstmals sahen in der abgelaufenen Saison mehr als 1,5 Millionen Zuschauer die Spiele. Der Gesamtumsatz der Clubs verdoppelte sich in seiner Amtszeit auf knapp 90 Millionen Euro. Am 6. und 7. Juli treffen BBL und Clubs zu einem Strategiemeeting zusammen. Dann soll der Businessplan bis 2020 beraten werden. Ziel ist es, in sechs Jahren die beste nationale Liga in Europa zu werden.

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