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Ulm mit Holperstart - Günther: Wie in Schwangerschaft

19.10.2014, 17:18 Uhr | dpa

Basketball - Ulm mit Holperstart - Günther: Wie in Schwangerschaft. Per Günther und seine Ulmer mühten sich gegen Ludwigsburg.

Per Günther und seine Ulmer mühten sich gegen Ludwigsburg. Foto: Britta Pedersen. (Quelle: dpa)

Ulm (dpa) - Per Günther quälte sich ein Lächeln ab. Der erste Auftritt für ratiopharm Ulm nach einer Knieverletzung beim 99:85 nach Verlängerung gegen Ludwigsburg hatte dem deutschen Basketball- Nationalspieler sichtlich alles abverlangt.

"Es zwickt natürlich noch an allen Ecken und Enden. Es ist wie in einer Schwangerschaft: An meinem rechten Oberschenkel ist noch zu viel Haut, da fehlt noch Muskulatur", sagte der Aufbauspieler nach dem mühevollen Bundesligaerfolg. "Es fehlt mir an der Luft nach ein paar Minuten."

Der müde 26-Jährige, der auf sieben Punkte kam, stand sinnbildlich für den Saisonstart der ambitionierten Schwaben. Nach dem erneuten Umbruch im Sommer holpert es noch ein wenig beim Vizemeister von 2012. "Wir haben leider keinen Kern aus fünf Spielern behalten", erklärte Günther die Anfangsschwierigkeiten. In der Liga ging der Auftakt gegen Oldenburg verloren, bei ALBA Berlin gab es eine deutliche Niederlage.

Dank der größeren Kraftreserven verhinderten die Ulmer zumindest im schwäbischen Derby einen Rückschlag, Ludwigsburg erzielte in den zusätzlichen fünf Minuten keinen Korb mehr. "Es war noch einiges an Sand im Getriebe. Die Automatismen müssen und werden sich noch besser einspielen", sagte Coach Thorsten Leibenath.

Neben Topscorer Will Clyburn, der 28 Zähler erzielte, überzeugte vor allem Tim Ohlbrecht mit 27 Zählern. Von Bundestrainer Emir Mutapcic im Sommer noch verschmäht, zeigte der Center bei seiner Saisonbestleistung, warum er vergangenes Jahr drei Einsätze in der NBA absolviert hatte. "Ich glaube, die Chemie passt im Team, ich bin ein super Baustein hier, ich fühle mich hier schon zu Hause", erklärte der 26-Jährige. "Ich glaube, wir sind so bei 80 Prozent, aber stetig nach oben. Wenn wir in den Playoffs bei 110 sind, sind wir auf dem richtigen Weg."

Das trifft jetzt schon auf ALBA Berlin zu. Der Pokalsieger ist nach dem ungefährdeten 93:65 bei Aufsteiger Crailsheim Merlins auf nationalem Parkett weiter ungeschlagen. Schon im ersten Abschnitt (18:8) demonstrierten die Berliner, die am Freitag zum Auftakt der Euroleague eine 68:84-Heimschlappe gegen ZSKA Moskau kassiert hatten, ihre Stärke und ließen die Zügel erst im Schlussviertel etwas schleifen. Bester Werfer beim Sieger, der 10:0 Zähler aufweist, war Alex King mit 20 Punkten. "Wir sind froh, dass wir gewonnen und nach dem Moskau-Spiel wieder Selbstvertrauen tanken konnten", sagte King.

Zwei weitere Außenseiter im Titelrennen feierten am Samstag jeweils ihren vierten Saisonsieg im fünften Spiel. Die Brose Baskets aus Bamberg gewannen souverän mit 74:61 (40:29) bei der TBB Trier. Bester Werfer für das Team des neuen Trainers Andrea Trinchieri war Flügelspieler Ryan Thompson mit 17 Punkten. Am zweiten Spieltag hatte Bamberg noch eine überraschende Niederlage in Braunschweig kassiert. "Wir haben unsere Starting Five verändert, um heute frische Beine und einen frischen Kopf zu haben", sagte Trinchieri mit Blick auf die Eurocup-Niederlage bei Reggio Emilia unter der Woche. "Das hat geklappt. Aber ich kann auch versprechen, das war heute erst der Anfang."

Deutlich mehr Mühe hatten die EWE Baskets Oldenburg. Beim 98:89 (39:43) gegen die Walter Tigers Tübingen mussten die Niedersachsen bis kurz vor Schluss zittern.

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