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Dirk Nowitzki verliert beim NBA-Saisonauftakt in San Antonio

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"Herzensbrecher" für die Mavs  

Nowitzkis Mavs verlieren den Saisonauftakt in San Antonio

29.10.2014, 13:08 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Dirk Nowitzki verliert beim NBA-Saisonauftakt in San Antonio. Auch Dirk Nowitzki (re.) konnte seine Dallas Mavericks nicht vor der Auftaktniederlage in San Antonio bewahren. (Quelle: Reuters/Soobum Im-USA TODAY Sports)

Auch Dirk Nowitzki (re.) konnte seine Dallas Mavericks nicht vor der Auftaktniederlage in San Antonio bewahren. (Quelle: Soobum Im-USA TODAY Sports/Reuters)

Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks sind mit einer unglücklichen Niederlage in die neue NBA-Saison gestartet. Das Team um den deutschen Basketballstar unterlag bei Titelverteidiger San Antonio Spurs mit 100:101. Nowitzki kam im ersten Spiel seiner 17. Saison in der nordamerikanischen Profiliga auf 18 Punkte.

Als bester Werfer der Mavs, die im Achtelfinale der vergangenen Playoffs denkbar knapp am texanischen Rivalen gescheitert waren (3:4), sammelte Monta Ellis 26 Zähler. Vor der Begegnung waren die Spurs für ihren fünften Titel geehrt und das Meisterbanner unter die Hallendecke gezogen worden.

Unbeeindruckt von der Zeremonie hatten die Gäste aus Dallas anders als im entscheidenden siebten Spiel der Playoff-Erstrundenserie (96:119) bis zum Ende eine Siegchance. Chandler Parsons hatte in der Schlusssekunde noch die Chance, sein erstes erfolgreiches Mavericks-Kapitel zu schreiben. Doch der Dreier-Versuch des 46 Millionen-Dollar-Neuzugangs von den Houston Rockets landete nur an der Korbkante. Vor allem die Routiniers Tony Parker (23 Punkte) und Manu Ginobili (20) bereiteten den Mavericks große Probleme.

Nowitzki lobt das Team

"Eine Saison besteht nicht nur aus einem Spiel. Er muss sich noch an seine Teamkollegen gewöhnen", nahm Nowitzki den 26-Jährigen in Schutz. Der Würzburger gab sich viel Mühe, das Positive mitzunehmen. "Wir hatten den Wurf zum Sieg", sagte Nowitzki, "mir hat gefallen, wie wir zurückgekommen sind". Im Gegensatz zur letzten Partie des abgelaufenen Play-off-Achtelfinales (96:119), als Dallas beim späteren Champion San Antonio ausgeschieden war, präsentierten sich die Gäste über weite Strecken auf Augenhöhe.

Eine Schwächephase gab es aber doch, und die ärgerte Nowitzki. "Das dritte Viertel war insgesamt gesehen der Killer. Wir haben die Beherrschung verloren und uns zu sehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt", sagte der 36-Jährige. Auch er selbst bekam ein technisches Foul aufgebrummt, weil er zu viel diskutierte. Mit 20:31 ging der Spielabschnitt verloren, der Vorsprung aus der ersten Hälfte war weg.

Carlisle: "Für die Fans hätte es kein besseres Spiel geben können"

Die "Dallas Morning News" schrieben von einem "Herzensbrecher", Mavericks-Trainer Rick Carlisle haderte: "Wenn uns ein Stopp mehr gelingt oder wir einen Korb mehr erzielen, singen wir hier ein anderes Lied." Pechvogel Parsons meinte indes: "Ich hatte gute Sicht und würde diesen Wurf immer wieder machen. Nur beim nächsten Mal muss er dann sitzen."

Dallas war zu Beginn des dritten Viertels mit 55:45 vorn, lag im Schlussabschnitt jedoch 81:91 hinten. Vor allem von der Dreier-Linie konnten die Mavericks die Spurs nicht stoppen. San Antonios Fernschützen verwandelten 14 ihrer 28 Versuche. "Leider sind die Unterschiede zwischen Siegen und Niederlagen klein. Aber das ist die Welt, in der wir in der Western Conference leben", sagte Carlisle und tröstete sich. "Für die Fans hätte es kein besseres Spiel geben können."

Auch Bryant hat nichts zu feiern

Die Los Angeles Lakers um Superstar Kobe Bryant kassierten zum Saisonauftakt eine klare 90:108-Niederlage gegen die Houston Rockets. Der 36-jährige Bryant war mit 19 Punkten Topscorer seiner Lakers, war aber nach seinem Achillessehnenriss noch nicht in Bestform. Er brauchte 17 Würfe. James Harden erzielte 32 Zähler für die Rockets.

Für Lakers-Neuling Julius Randle war sein erstes NBA-Spiel ein Albtraum. Der 19-Jährige brach sich nach einem Sprung das Schienbein. "Die letzten Minuten ging es nicht mehr um Basketball, es ging nur noch um Julius. Wir sind alle bei ihm", sagte Lakers-Coach Byron Scott.

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