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Basketball: FC Bayern blamiert, ALBA mit Glück gesegnet

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Basketball  

FC Bayern blamiert, ALBA mit Glück gesegnet

15.03.2015, 14:17 Uhr | dpa

Basketball: FC Bayern blamiert, ALBA mit Glück gesegnet. Tim Abromaitis war gegen die Bayern der beste Spieler der Braunschweiger.

Tim Abromaitis war gegen die Bayern der beste Spieler der Braunschweiger. Foto: Dominique Leppin. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Der FC Bayern München kann in der Bundesliga doch noch verlieren - zumindest im Basketball.

Drei Tage nach dem Eurocup-Aus gegen Valencia kassierte der Titelverteidiger gegen die Löwen Braunschweig eine unerwartete 76:80-Heimniederlage, während die Fußballer des Starclubs von Sieg zu Sieg Richtung Meisterschaft eilen. "Wir haben in vielen Situationen die falsche Entscheidung getroffen", klagte Trainer Svetislav Pesic nach dem Rückschlag im Kampf um einen vielversprechenden Play-off-Platz.

Kurz vor einer Pleite stand am Samstagabend Münchens Konkurrent ALBA Berlin, während die Brose Baskets Bamberg als Seriensieger glänzen. Der Pokalsieger aus Berlin setzte sich gegen TBB Trier erst in der Verlängerung mit 86:83 durch. Tabellenführer Bamberg feierte derweil mit einem 89:68 gegen die Telekom Baskets Bonn den 15. Bundesligasieg hintereinander. Mit 44:6 Punkten bleiben die Franken an der Spitze vor Berlin (44:8) und München (42:10).

5800 Fans trauten in München ihren Augen nicht, als die Hausherren nach dem ersten Viertel zehn Punkte zurücklagen. Zur Halbzeit schien das Starensemble von der Isar die Partie beim 40:35 wieder im Griff zu haben, doch der Schein trog: Die Gäste blieben dran und gingen 35 Sekunden vor Schluss in Führung, die sie ins Ziel brachten. Bester Werfer bei den Braunschweigern war Tim Abromaitis mit 24 Zählern.

"Man kann der Mannschaft nicht absprechen, dass sie nicht alles versucht hätte – das sieht man an den 20 Offensiv-Rebounds", meinte Pesic. "Aber wir haben diese Rebounds genau so wenig genutzt wie unsere Freiwürfe. Wir haben sieben nicht getroffen."

ALBA zeigte ebenfalls Nachwirkungen von der Pleite auf internationalem Parkett. Keine 48 Stunden nach der klaren Niederlage in der Euroleague bei Real Madrid retteten sich die Berliner gegen den Tabellen-15. aus Trier mit Mühe in die Verlängerung, wo zwei verwandelte Freiwürfe von Marko Banic und einer von Reggie Redding letztlich den glücklichen Sieg und damit vorzeitig die Playoff-Teilnahme sicherten.

Zuvor hatte ALBA fast die gesamte Partie im Rückstand gelegen. "Wir haben großen Charakter gezeigt", erklärte deshalb Trainer Sasa Obradovic. Nach dem Ausfall einiger Leistungsträgern gehen viele Spieler "auf dem Zahnfleisch", gab Sportdirektor Mithat Demirel zu.

In Bamberg geriet der Favorit dagegen nicht ins Wanken und schaffte schon im ersten Viertel (20:11) klare Verhältnisse. Ryan Thompson mit 19 Punkten und Trevor Mbakwe (17) waren vor 6800 Fans die besten Werfer beim Gastgeber. "Wir sind zwar nicht gut gestartet, haben dank der Energie, die wir investiert haben, aber die Spielkontrolle übernommen", bilanzierte Coach Andrea Trinchieri.

Eine überraschende Niederlage kassierte der Tabellensechste Baskets Oldenburg mit dem 82:94 bei den Tigers Tübingen, die sich im Kampf gegen den Abstieg etwas Luft verschafften. Aufsteiger Crailsheim Merlins unterlag in eigener Halle gegen Phoenix Hagen mit 84:91 und bleibt Tabellenschlusslicht.

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