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BBL: Bayern nach Sieg in Playoffs - Alba Berlin gewinnt gegen Bonn

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Alba gewinnt gegen Bonn  

Bayern nach Kantersieg in den Playoffs

28.03.2015, 22:38 Uhr | dpa

BBL: Bayern nach Sieg in Playoffs - Alba Berlin gewinnt gegen Bonn. Bester Werfer der Bayern war John Bryant mit 19 Punkten. (Quelle: dpa)

Bester Werfer der Bayern war John Bryant mit 19 Punkten. Foto: Lukas Schulze. (Quelle: dpa)

Bayern München hat als drittes Team vorzeitig die Playoffs in der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Meister gewann gegen Schlusslicht Crailsheim Merlins mit 110:76 (53:40) und ist nicht mehr von einem Endrundenplatz zu verdrängen. Alba Berlin festigte nur knapp 48 Stunden nach seinem Euroleague-Sieg in Belgrad mit einem 90:78 (44:38)-Erfolg gegen die Telekom Baskets Bonn den zweiten Tabellenplatz vor den Bayern.

Unterdessen ist die Siegesserie der Brose Baskets Bamberg ist gerissen. Nach 16 Spielen ohne Niederlage verlor der frühere mehrfache Meister überraschend bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 83:73 (44:41) und erhielt im Kampf um die Tabellenspitze einen empfindlichen Dämpfer. Bamberg liegt nun punktgleich mit Berlin an der Tabellenspitze, Ludwigsburg wahrte seine Playoff-Chancen.

München wurde seiner Favoritenrolle gegen den Aufsteiger von Beginn an gerecht und fand nach zuletzt zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurück. "Es war wichtig, dass wir gut aufgetreten sind. Wir haben einen guten Job und denke auch einen Schritt nach vorn gemacht", sagte Bayerns Robin Benzing. Vor allem die überragende Verteidigung der Bayern war der Garant für den Kantersieg. Crailsheim war in allen Belangen überfordert. Bester Werfer war John Bryant mit 19 Punkten.

Berlin hatte bis zur Halbzeit Schwierigkeiten gegen stark spielende Bonner und lag im dritten Viertel sogar zurück. Doch dann rissen die Hausherren das Spiel mit guten Aktionen aus der Zone und der Mitteldistanz an sich. Bonn traf fast nichts mehr und musste Alba mit zehn Punkten davonziehen lassen. Bester Schütze war Alba-Center Leon Radosevic und Bonns Benas Veikalas mit jeweils 18 Punkten. "Wir haben ihnen unser Spiel aufgezwungen", bilanzierte Albas Niels Giffey.

Nach ausgeglichenen drei Vierteln rang Ludwigsburg den Favoriten mit einer couragierten Vorstellung nieder. Bamberg leistete sich 20 Ballverluste und konnte den wie entfesselt aufspielenden Gastgebern nichts entgegensetzen. Die 21 Punkte von Janis Strelnieks reichten nicht. "Wir sind sehr enttäuscht. Wir waren zu soft. Ludwigsburg war uns physisch überlegen und hat uns komplett den Schneid abgekauft", sagte Bambergs Karsten Tadda.

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