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Vor Basketball-EM 2015: Niederlage bei Nowitzki-Comeback

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EM-Vorbereitung mit Superstar  

Niederlage bei Nowitzki-Comeback in Kroatien

15.08.2015, 14:04 Uhr | dpa

Vor Basketball-EM 2015: Niederlage bei Nowitzki-Comeback. Dennis Schröder (l) und Dirk Nowitzki kämpfen unter dem Korb gegen den Kroaten Roko Leni Ukic um den Ball.

Dennis Schröder (l) und Dirk Nowitzki kämpfen unter dem Korb gegen den Kroaten Roko Leni Ukic um den Ball. Tomislav Kristo / Cropix Foto: Tomislav Kristo / Cropix. (Quelle: dpa)

Die Niederlage bei seinem Comeback verfolgte Dirk Nowitzki von der Bank. 1433 Tage nach dem bislang letzten Auftritt des Basketball-Superstars im Nationalteam verlor die Auswahl von Bundestrainer Chris Fleming den Test gegen Kroatien mit 72:74 (64:64, 28:36) nach Verlängerung. Für die Revanche am Sonntag in Bremen will Nowitzki an der Abstimmung feilen.

"Das Team ist neu, aber dafür spielen wir schon gut zusammen. Ich habe die Systeme noch nicht ganz im Kopf, ich bin erst ein paar Tage dabei", sagte der 37-Jährige nach der Partie. In Zagreb stand er knapp 24 Minuten auf dem Feld und zeigte mit elf Punkten und sechs Rebounds eine gute Vorstellung. Gegen Ende der regulären Spielzeit absolvierte der Würzburger unterstützt von einem Betreuer Stretchingübungen und kehrte nicht mehr auf das Parkett zurück - offensichtlich wurde er geschont.

"Wie ein Huhn ohne Kopf"

Vor allem zu Beginn zeigte sich bei seiner insgesamt ordentlichen Rückkehr, dass Nowitzki erst seit Anfang der Woche mit der Auswahl von Bundestrainer Chris Fleming trainiert. Mehrfach fehlte es auch mit NBA-Toptalent Dennis Schröder noch an der Feinjustierung. "Ich schätze wir haben um die 20 Systeme, das hat man im Spiel gesehen", analysierte Nowitzki, der auf insgesamt elf Punkte und sechs Rebounds kam. 

"Manchmal bin ich rumgelaufen wie ein Huhn ohne Kopf und wusste nicht ganz, wo es lang geht. Das wird besser werden, wenn ich länger spiele und wenn ich an freien Tagen mir die Systeme anschaue."

Auch Schröder zeigt sich selbstkritisch

Für Dennis Schröder, den zweiten NBA-Star der deutschen Mannschaft, läuft bei der Umstellung vom guard-freundlicheren US-Basketball zum körperbetonteren Spiel in Europa noch nicht alles rund. Mehrfach zeigte der 21-Jährige seine immense Schnelligkeit, wartete jedoch einige Male vergeblich auf Pfiffe der Schiedsrichter und leistete sich neun Ballverluste. "Ich muss schlauer sein und besser auf den Ball aufpassen", schrieb der Aufbauspieler bei Instagram und versprach: "Aber ich habe von diesem Spiel gelernt und das nächste wird besser sein."

Bester Werfer der Gäste war Center Maik Zirbes mit 14 Zählern, der eingebürgerte Slowake Anton Gavel blieb bei seinem Debüt ohne Korberfolg. Am Sonntag geht es in Bremen erneut gegen die Kroaten, die bei der Europameisterschaft (5.-20. September) ebenfalls Gastgeber einer Vorrundengruppe sind.

Furioser Start

Das deutsche Team begann mit NBA-Toptalent Dennis Schröder (13) und Nowitzki in der Startformation furios, der 37 Jahre alte Routinier erzielte mit zwei Freiwürfen nach zweieinhalb Minuten seine ersten Punkte. Im ersten Viertel führte die Fleming-Auswahl zwischenzeitlich mit 15:6, gab die Führung zum Ende des ersten Viertels wieder aus der Hand.

Nachdem Anton Gavel am Vorabend die Spielerlaubnis vom Weltverband FIBA erhalten hatte, gab der gebürtige Slowake sein Debüt im deutschen Trikot. Doch blieb der 30-Jährige unauffällig, mehrfach sprach Fleming lange mit seinem früheren Bamberger Weggefährten. Vor der Pause setzten sich die Kroaten langsam ab, vor allem Jungstar Dario Saric (18 Punkte) glänzte mehrfach.

Packende Schlussphase

Bei den Gästen fiel hingegen der Distanzwurf zunächst so gut wie gar nicht, dennoch kämpfte sich das Fleming-Team mit einem 10:0-Lauf zu Beginn des dritten Abschnitts heran. Nowitzki versenkte seinen ersten Dreier zur 58:55-Führung, stand jedoch zum Ende des letzten Viertels und in der Verlängerung nicht mehr auf dem Parkett. "Wir waren minus zehn Punkte weg, aber wir haben danach einen sehr guten Rhythmus gefunden und phasenweise sehr guten Basketball gespielt", lobte Coach Fleming sein Team.

Es entwickelte sich eine packende Schlussphase. Robin Benzing verpasste von der Dreierlinie die mögliche Entscheidung zum Ende der regulären Spielzeit. In der Verlängerung sicherte der EM-Vierte von 2013 den Sieg mit Nervenstärke an der Freiwurflinie.

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