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Dennis Schröder vor Basketball-EM 2015: "Der Druck motiviert mich"

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Mit 21 schon Führungsspieler  

Dennis Schröder: "Ich will eine erfolgreiche EM spielen"

03.09.2015, 10:49 Uhr | dpa

Dennis Schröder vor Basketball-EM 2015: "Der Druck motiviert mich". DBB-Hoffnungsträger Dennis Schröder (li.) im Gespräch mit Basketball-Bundestrainer Chris Fleming. (Quelle: dpa)

DBB-Hoffnungsträger Dennis Schröder (li.) im Gespräch mit Basketball-Bundestrainer Chris Fleming. (Quelle: dpa)

Dennis Schröder ist Deutschlands neuer Hoffnungsträger bei der Basketball-EM 2015, die am 5. September startet. Der 21-jährige Korbjäger bekam bei der EM-Generalprobe gegen Frankreich (63:68) zwar noch etwas weniger Applaus als der mittlerweile 37-jährige Superstar Dirk Nowitzki, doch auf dem Parkett hat sich die Wachablösung dagegen bereits vollzogen.

Das sieht selbst Nowitzki so. Angesichts seines Alters könne er die Mannschaft auf dem Spielfeld nicht mehr alleine tragen, gibt Dirkules zu Protokoll. Keine Frage, der NBA-Champion von 2011 nimmt seinen 16 Jahre jüngeren Kollegen, der seit zwei Jahren in der nordamerikanischen US-Profiliga NBA spielt, immer mehr in die Pflicht.

Schröder: "Der Druck motiviert mich"

Was für Schröder allerdings kein Problem ist. Druck kennt der rasant schnelle Aufbauspieler des NBA-Klubs Atlanta Hawks nicht, an Selbstbewusstsein hat es ihm noch nie gemangelt. "Ich denke, darauf kann man stolz sein, dass auch Dirk das öffentlich immer wieder sagt", wird Schröder im dpa-Interview zitiert.

Hat er keine Angst, dass die große Erwartungshaltung ihn bei der ersten EM-Partie für das DBB-Team am 8. September in Berlin gegen Außenseiter Island lähmen könnte? Schröder lächelt, als ihm die Frage gestellt wird. Dann antwortet er mit voller Überzeugung: "Es motiviert mich persönlich und ich will, dass wir eine erfolgreiche EM spielen und uns für Olympia qualifizieren."

"Kritik macht mich nur besser"

Nein, Sorgen, dass Schröder während seines ersten großen Turniers mit der Nationalmannschaft Nervenflattern bekommen könnte, braucht man sich wirklich nicht zu machen. "So selbstbewusst habe ich selten einen Menschen mit 21, mit 25 oder auch mit 35 kennengelernt", erklärt Basketball-Bundestrainer Chris Fleming.

Für Fleming ist Schröder schon jetzt ein sehr wichtiger Bestandteil des Teams. Auch wenn es mal Kritik gibt: "Er nimmt mich öfter mal zur Seite. Aber das macht mich ja nur besser. Ich finde es sehr gut, dass er mich kritisiert, wenn ich etwas falsch mache", so Schröder. "Vor allem wenn es um das Zurücklaufen in die Defensive geht."

Die Umstellung vom NBA- auf den internationalen Basketball hat der gebürtige Braunschweiger schnell wieder hinbekommen. Zwar sei es auf dem Parkett etwas enger, weil das Spielfeld in Europa kleiner ist. "Der Coach will aber, dass ich ähnlich spiele wie in Atlanta, dass wir den Ball schnell raus kriegen und nach vorne laufen. Ich denke, das liegt mir", sagt Schröder, der gegen Frankreich wieder bester deutscher Werfer war.

Mutter aus Gambia, Vater aus Deutschland

Zu dem Sohn einer gambischen Mutter und eines deutschen Vaters gehört das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten genauso dazu wie die blonde Strähne in seinem schwarzen Haar. "Das braucht man, um sich durchzusetzen, vor allem auch in der NBA", sagt Schröder wenn er auf seine zum Teil forschen Auftritte angesprochen wird. Dass manche ihm das als Arroganz auslegen, stört ihn nicht. Wie er sich überhaupt recht wenig daraus macht, was andere über ihn sagen.

Interessant ist für ihn nur, was sein Umfeld denkt. Wo Schröder auch auftritt, Teile seiner Familie und Freunde sind dabei. "Das ist sehr wichtig für mich. Ohne die wäre ich nicht an dem Punkt, an dem ich jetzt bin. Denen habe ich sehr viel zu verdanken", sagt Schröder. "Es ist immer gut, wenn man Vertraute um sich herum hat, die dann auch mal sagen, du gehst gerade zu weit oder du machst das falsch."

Angst? "Wir haben gute Chancen"

Zusammen mit ein paar Kumpels hat er seine eigene Modemarke auf den Markt gebracht, in den Sozialen Netzwerken ist der Hashtag #FlexGanG längst ein gängiger Begriff. Doch all das soll von Samstag an hinten anstehen. "Jetzt zählt nur die EM", sagt Schröder, auf den es in der schweren Vorrundengruppe mit Topgegnern wie Vize-Weltmeister Serbien oder Mitfavorit Spanien ganz besonders ankommen wird.

Doch Angst vor der Hammergruppe hat der wieselflinke Point Guard nicht. "Wir haben uns gut vorbereitet. Ich denke, wir haben gute Chancen bei der EM", so Schröder weiter. Alles andere hätte auch überrascht.

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