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Basketball  

Das Basketball-ABC zur EM

10.09.2015, 06:07 Uhr | dpa

Basketball: Das Basketball-ABC zur EM. Dennis Schröder ist der Point Guard des DBB-Teams.

Dennis Schröder ist der Point Guard des DBB-Teams. Foto: Lukas Schulze. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Basketballsport ist voll von Anglizismen und Fachwörtern. Zur EM in Berlin erklärt die Deutsche Presse-Agentur jeden Tag die wichtigsten Begriffe.

Alley-oop: Die spektakulärste Aktion beim deutschen Auftaktsieg über Island zeigten Heiko Schaffartzik und Niels Giffey. Co-Kapitän Schaffartzik warf den Ball aus großer Distanz in Richtung Korb, im Sprung nahm Giffey den Pass an und stopfte den Ball durch den Ring. Ein sogenanntes Alley-oop-Anspiel muss nicht immer mit einem solchen Dunk verwertet werden, sondern kann auch mit einem Korbleger abgeschlossen werden.

Center: Der größte Spieler im Team. Agiert direkt unter dem Korb. Abpraller schnappen und ihm Korb versenken ist seine Hauptaufgabe.

Point Guard: Der Spielmacher ist für den offensiven Aufbau des eigenen Teams zuständig. Er versucht seine Mitspieler so gut wie möglich in Szene zu setzen. Im Idealfall gelingt ihm die perfekte Mischung zwischen passen und selbst werfen. Auf dieser Position spielt NBA-Jungstar Dennis Schröder.

Power Forward: Der größte Spieler auf dem Flügel. Agiert näher zum Korb, den er immer wieder attackiert. Die Position von Dirk Nowitzki. Der Superstar war mit verantwortlich für die Revolution des Spielverständnisses von Power Forwards, die immer mehr auch aus der Distanz werfen können.

Shooting Guard: Der zweite Spieler auf den beiden sogenannten kleinen Positionen. Unterstützt den Aufbauspieler beim Ballvortrag, ist häufig der stärkste Schütze des Teams. Bester Spieler der Welt auf dieser Position war Michael Air Jordan.

Small Forward: Häufig der vielseitigste Spieler. Schließt sowohl am Korb, als auch aus der Distanz ab, übernimmt ebenfalls Aufgaben in der Arbeit beim Rebound (Abpraller), sollte zudem gut passen können.

Floater: Für Heiko Schaffartzik war die entscheidende Aktion Serbiens im zweiten EM-Vorrundenspiel der "so ziemlich schwierigste Wurf im Basketball". Auf der rechten Angriffsseite setzte sich Nemanja Bjelica gegen Alex King sowie Tibor Pleiß durch und warf den Ball mit der rechten Hand im Laufen in hoher Flugkurve in den Korb. Mit einem sogenannten Floater wird häufig aus der Mitteldistanz über einen größer gewachsenen Gegenspieler abgeschlossen.

Rebound: Nach der knappen Niederlage gegen Serbien war die Ursache für den verpassten Sieg schnell gefunden. Die deutschen Basketballer hatten das Rebound-Verhältnis gegen den Vize-Weltmeister deutlich verloren. Als einen Rebound bezeichnet man die Kontrolle über den Ball, der vom Brett oder Ring abspringt. Unterschieden wird zwischen Offensiv- und Defensivrebound. Ein Offensivrebound sorgt dafür, dass die angreifende Mannschaft im Ballbesitz bleibt. Ein defensiver Rebound sichert dem verteidigenden Team den Ball.

Pick-and-roll: Das so genannte Pick-and-roll ist ein Angriffsspielzug im Basketball. Dabei stellt ein Offensivspieler einen Block (Pick) gegen einen Gegner und verschafft so seinem ballführenden Teamkollegen Freiräume. Danach läuft der Spieler ohne Ball Richtung Korb (Roll) und bekommt im Idealfall einen Pass. Bei der Niederlage des deutschen Teams gegen die Türkei bemängelte Bundestrainer Chris Fleming das Verhalten von Aufbauspieler Dennis Schröder beim Pick-and-roll. Demnach nahm der NBA-Youngster zu wenig Schwung nach den Blöcken seiner Mitspieler mit und machte das Spiel nicht schnell genug.

Taktisches Foulspiel: An der Frage, foulen oder nicht, entbrannte am Mittwoch nach der deutschen Niederlage gegen Italien eine Kontroverse zwischen Bundestrainer Chris Fleming und NBA-Profi Dennis Schröder. Dabei prallten auch die unterschiedlichen Basketball-Philosophien in Europa und in den USA aufeinander. In Europa ist es üblich, dass eine in den Schlusssekunden mit drei Punkten führende Mannschaft den Angriff des Gegners mit einem Foul stoppt. So wird dem anderen Team die Chance genommen, mit einem erfolgreichen Dreier für den Ausgleich zu sorgen. Stattdessen kann es lediglich durch zwei verwandelte Freiwürfe den Rückstand verkürzen. In den USA vertraut man dagegen eher darauf, dass die eigene Defensive den Angriff des Gegners stoppt und den Vorsprung damit verteidigt. So plädierte Schröder dafür, nicht zu foulen, seine Meinung blieb jedoch von Fleming ungehört.

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