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Basketball: Ludwigsburg nach Heimpleite nicht mehr Liga-Spitze

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Ludwigsburg nach Heimpleite nicht mehr Liga-Spitze

06.12.2015, 12:38 Uhr | dpa

Basketball: Ludwigsburg nach Heimpleite nicht mehr Liga-Spitze. Ludwigsburgs Trainer John Patrick ist über das Zweikampfverhalten seiner Spieler verärgert.

Ludwigsburgs Trainer John Patrick ist über das Zweikampfverhalten seiner Spieler verärgert. Foto: Soeren Stache. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - John Patrick war stinksauer. Der Coach der MHP Riesen Ludwigsburg regte sich allerdings nicht über den Verlust der Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga auf, sondern über den schwachen Auftritt seines Teams. 70:87 verloren die Ludwigsburger gegen Phoenix Hagen.

"Wenn man nicht bereit ist, kriegt man in dieser Liga eine Klatsche. Es war eine peinliche Leistung von uns", stellte Patrick frustriert fest. Die zweite Saison-Niederlage auf nationalem Parkett war ein erneuter Rückschlag binnen drei Tagen, nachdem die Schwaben bereits ihr Eurocup-Gastspiel in Reggio Emilia am Mittwoch in letzter Sekunde verloren hatten. Gegen das Mittelfeld-Team aus Hagen waren die Ludwigsburger vor knapp 4000 Zuschauern chancenlos. "Sie waren in allen Bereichen stärker als wir und konnten mit uns machen was sie wollten", resümierte Patrick. Beim Sieger, der den Anschluss zu den Playoff-Plätzen herstellte, ragte David Bell mit 23 Punkten heraus.

Auch wenn die Ludwigsburger die Tabellenführung verspielten, stehen sie mit 16:4 Punkten doch immer noch gut da. Genauso wie der punktgleiche Aufsteiger Baskets Würzburg, der nach einem 81:67-Sieg gegen die BG Göttingen weiter munter in der Spitzengruppe mitmischt. "Ich war vor allem mit unserem 3. Viertel sehr zufrieden. Da haben wir endlich aggressiv in der Verteidigung gespielt und guten Druck auf den Ball gemacht", sagte Würzburgs Trainer Douglas Spradley. Cameron Long (20) war erfolgreichster Korbjäger aufseiten der Franken.

Der zweite Neuling Gießen 46ers entschied das Mittelfeld-Duell bei den Tigers Tübingen mit 87:78 für sich. Braydon Hobbs führte die Hessen mit 22 Punkten zum fünften Sieg. Angeführt von Per Günther landete ratiopharm Ulm einen 90:76-Sieg bei medi Bayreuth. Der Nationalspieler war mit 23 Punkten bester Werfer der Gäste, die sich dank des vierten Saisonerfolges etwas Luft in der unteren Tabellenhälfte verschafften.

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