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NBA-Playoffs 2016: Dennis Schröderund Atlanta Hawks scheitern

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Wieder gegen Cleveland raus  

NBA: Schröders Hawks scheitern in Playoffs

09.05.2016, 11:51 Uhr | dpa, t-online.de

NBA-Playoffs 2016: Dennis Schröderund Atlanta Hawks scheitern. Für Dennis Schröder (hier ein Archivbild) ist die Saison vorbei.  (Quelle: imago/ZUMA Press)

Für Dennis Schröder (hier ein Archivbild) ist die Saison vorbei. (Quelle: ZUMA Press/imago)

Endstation Cleveland! Dennis Schröder und die Atlanta Hawks sind in den Playoffs der NBA erneut an den Cleveland Cavaliers gescheitert. Die Hawks mussten sich trotz einer engagierten Leistung dem Team von Superstar LeBron James 99:100 beugen. Somit verlor Atlanta wie vor zwölf Monaten die Serie glatt mit 0:4.

"Ich denke, wir waren diesmal besser als im Vorjahr. Bis auf Spiel zwei hatten wir in jeder Partie unsere Chance. Wir müssen zum Ende der Matches einfach besser werden, unsere Körbe machen und Rebounds holen", bilanzierte Atlantas Kyle Korver.

James lobte derweil den "großartigen Rhythmus" der Cavaliers, die nach dem achten Erfolg im achten Spiel als einziges Playoff-Team noch unbesiegt sind.

13 Punkte im Schlussviertel

Schröder machte eine starke Partie und stand diesmal auch in der Schlussphase auf dem Parkett. Er war mit 21 Zählern, davon 13 im letzten Viertel, erfolgreichster Punktesammler seines Teams. "Ich habe versucht, aggressiv zu sein", sagte Schröder.

Bei den Gästen kam das Star-Trio James, Kevin Love und Kyrie Irving zusammen auf 69 Punkte. Cleveland wartet nun auf den Halbfinal-Gegner, der zwischen den Toronto Raptors und den Miami Heat ermittelt wird. Nach drei von maximal sieben Partien führt Toronto 2:1.

Die Entscheidung fiel, als Schröder 2,8 Sekunden vor Ende kurz vor dem Cavaliers-Korb wegrutschte und der Schiedsrichter Sprungball gab. Hier kam der 17 Zentimeter größere James eher als Schröder an den Ball, so dass Atlanta nicht mehr zum Wurf kam.

Schröder einer der wenigen Gewinner

Trotz der klaren Niederlage in der Serie durfte sich der deutsche Nationalspieler als einer der wenigen Gewinner bei den Hawks fühlen. Der etatmäßige Spielmacher Jeff Teague brachte es in den vier Spielen auf 48 Punkte und wirkte nur selten wie ein Anführer. Schröder hingegen erzielte trotz weitaus weniger Spielzeit 61 Zähler und war auch in entscheidenden Phasen zu sehen.

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