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Boxen - Hall of Fame: Muhammad Ali im Kurzporträt

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Muhammad Ali im Kurzporträt

20.10.2010, 13:23 Uhr

Muhammad Ali (Foto: imago)Muhammad Ali (Foto: imago) Muhammad Ali gilt als der größte Boxer aller Zeiten. In seiner aktiven Laufbahn prägte er den Boxsport wie kein anderer. Als Cassius Clay stieg er in den 1960er Jahren zum erfolgreichsten Boxer der Welt auf. Mit seiner sympathisch-lockeren Art und seinem frechen Mundwerk machte er sich schnell zum Liebling der Medien. Er begeisterte die Massen mit seinen Sprüchen und beeindruckte die Fans mit seiner sportlichen Vita: Olympiasieger 1960 in Rom im Halbschwergewicht und jüngster Schwergewichts-Weltmeister aller Zeiten durch einen technischen K.-o.-Sieg 1964 gegen den unbezwingbar scheinenden Sonny Liston.

Im weiteren Verlauf des Jahres 1964 machte Clay seine Mitgliedschaft in der Nation of Islam öffentlich und wählte Muhammad Ali als Namen. 1974 vermöbelte er im legendären "Rumble in the Jungle" in Kinshasa/Zaire den Titelverteidiger George Foreman und wurde zum zweiten Mal Weltmeister aller Klassen. "I'm the greatest", behauptete Ali selbstbewusst von sich selbst. Probleme bereiteten ihm oft sein aufmüpfiges Verhalten, die Ablehnung des Vietnamkriegs und das Bekenntnis zum Islam.

Der als "Kampfsportler des Jahrhunderts" ausgezeichnete ehemalige Sportler bezahlt den rücksichtslosen Einsatz seines Körpers indes mit einem chronischen Leiden. 1984 wurde das Parkinson-Syndrom (Schüttellähmung) bei Ali diagnostiziert. Möglicherweise die Konsequenz von vielen Kopftreffern. Dennoch wird Ali weiterhin weltweit verehrt. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta wurde ihm die besondere Ehre zuteil, das olympische Feuer entzünden zu dürfen.

Foto-Show Muhammad Ali "The greatest of all"


Muhammad Ali

Der Größte aller Zeiten

Geburtstag

17. Januar 1942

Geburtsort

Louisville/Kentucky als Cassius Marcellus Clay jr.

Nationalität

US-amerikanisch

Aktive Zeit

1960 - 1981

Kämpfe

61

Siege

56

K.o.'s

37

Unentschieden

--

Niederlagen

5

Titel / Erfolge
Laufbahn im Zeitraffer

Olympiasieger 1960 in Rom im Halbschwergewicht und anschließend der Wechsel in den Profibereich.

Am 25. Februar 1964 mit einem Sieg gegen Sonny Liston zum ersten Mal Weltmeister im Schwergewicht.

Am 28. April 1967 bekam er seine Boxlizenz auf Grund seiner Kriegsdienstverweigerung seine Boxlizenz aberkannt. Erst 1970 wurde das Boxverbot wieder aufgehoben.

Die erste Niederlage im Boxring musste er 1971 gegen Joe Frazier einstecken.

1974 holte er sich durch einen K.-o.-Sieg beim legendären "Rumble-in the-Jungle" in (Kinshasa, Zaire) gegen den ungeschlagenen Georg Foreman den Titel zurück.

1978 wurde der damals 36-Jährige in Las Vegas durch einen Punktsieg von Leon Spinks geschlagen.

Am 2. Oktober 1980 boxte er noch einmal um die WM-Krone (gegen Larry Holmes). Er verlor durch Aufgabe nach der 10. Runde

Bei seinem letzten Kampf am 11. Dezember 1981 gegen Trevor Berbick verlor er und trat zurück.

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