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Oscar de La Hoya im Porträt

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Oscar de La Hoya im Kurzporträt

20.10.2010, 13:36 Uhr | t-online.de

Oscar de la Hoya (Foto: imago)Oscar de la Hoya (Foto: imago) Oscar de La Hoya ist der erste Boxer überhaupt, der in sechs verschiedenen Gewichtsklassen zu Weltmeisterehren kam. Der "Golden Boy" gewann WM-Gürtel im Superfeder-, Leicht-, Halbwelter-, Welter-, Halbmittel- und Mittelgewicht. Seine zahlreichen WM-Siege in den vier verschiedenen Weltverbänden (WBO, IBF, WBC, WBA) machten ihn während seiner aktiven Zeit zwischen 1992 und 2004 zu einem der populärsten Fighter in der Boxszene.

Der US-Amerikaner mit mexikanischen Vorfahren begann im Alter von sechs Jahren mit dem Boxsport und setzte damit die beim Großvater Vincente de la Hoya angefangene, über den Vater Joel Sr. gehende Familientradition fort. Sein größter Erfolg als Amateur war der Sieg über Marco Rudolph im Finale der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Seit diesem Tag trägt er den Kampfnamen "The Golden Boy". Sein gutes Aussehen und seine freundliche Art machten Oscar de la Hoya im Laufe der Jahre zu einem Liebling der Medien. Er beeindruckte nicht nur die männlichen Boxfans, sondern stand auch bei den weiblichen Anhängern hoch im Kurs - er galt als der Frauenschwarm des Boxsports.

Vor allem bestach de La Hoya durch seinen technisch versierten Kampfstil. Allerdings hing ihm das Gerücht nach, konditionell nicht der Stärkste zu sein. In Deutschland wurde de La Hoya durch den Fight gegen Felix Sturm bekannt. Im vorletzten Kampf seiner Karriere (5. Juni 2004) forderte er den Leverkusener, der zu diesem Zeitpunkt WBO-Champion im Mittelgewicht war, in Las Vegas heraus. Durch ein äußerst schmeichelhaftes Punkturteil nach zwölf Runden entriss de La Hoya Sturm den WM-Gürtel und wurde neuer WBO-Champion im Mittelgewicht. In seinem vorerst letzten Fight (September 2004) trat de La Hoya gegen den Titelträger im Mittelgewicht der Verbände WBC, WBA und IBF, Bernhard Hopkins, an. Doch der damals 31-Jährige verlor den Vereinigungskampf gegen den acht Jahre älteren Hopkins in Las Vegas durch K.o. in der 9. Runde.

Allerdings verabschiedete sich "The Golden Boy" nach seiner ersten Abbruchniederlage überhaupt als reicher Mann in den Ruhestand: Er kassierte geschätzte 40 Millionen Dollar Kampfbörse (viermal soviel wie sein Gegner Hopkins). Der Fight galt als der Dollar-trächtigste Boxkampf außerhalb des Schwergewichts. Bei seinem Comeback gegen Floyd Mayweather Jr. im Mai 2007 konnte de La Hoya noch einmal eine stattliche Börse einstreichen, aus dem erhofften Triumph gegen den jungen Emporkömmling wurde aber nichts.

Auch heute braucht die Boxszene nicht auf die schillernde Figur zu verzichten. Er promotet junge Kämpfer und kümmert sich darüber hinaus um die Vermarktung seiner eigenen Modelinie.

Foto-Show Der Golden Boy des Boxsports

Oscar de La Hoya

"The Golden Boy"

Geburtstag

4. Februar 1973

Geburtsort

Montebello/Kalifornien

Nationalität

US-amerikanisch

Wohnort

Los Angeles

Größe

1,79 Meter

Aktive Zeit

1992-2007

Kämpfe

43

Siege

38

K.o.s

30

Unentschieden

--

Niederlagen

5

Titel / Erfolge
Laufbahn im Zeitraffer

Mit einem Sieg über Marco Rudolph im Finale der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona sichert er sich die Goldmedaille. Seit diesem Tag trägt er den Kampfnamen "The Golden Boy". Es folgt der Wechsel ins Profilager.

Am 23. November 1992 feiert de La Hoya in der Leichtgewichtsklasse sein Profidebüt gegen den US-Amerikaner Lamar Williams im Great Western Forum, Inglewood/Kalifornien. Er siegt nach der 1. Runde durch K.o.

Nach nur zwölf Kämpfen erhält er die Chance Weltmeister zu werden. Am 5. März 1994 sichert er sich im Superfedergewicht nach Version der WBO den WM-Titel. Er gewinnt im Olympic Auditorium in Los Angeles gegen Weltmeister Jimmi Bredahl nach technischen K.o. in der 10. Runde.

Am 29. Juli 1994 boxt er gegen Jorge Paez um den vakanten WBO-Gürtel im Leichtgewicht. Im MGM Grand in Las Vegas siegt er in der 2. Runde durch K. o..

Es folgen mehrere Titelverteidigungen im Superfedergewicht und der Wechsel ins Halbweltergewicht. Am 7. Juni 1996 sichert er sich in dieser Gewichtsklasse gegen Julio Cesar Chavez (Sieg durch technischen K.o. in der 4. Runde) den WM-Gürtel nach Version der WBC. 

Vom Halbweltergewicht wechselt er ins Weltergewicht. Auch hier holt er sich die WM-Krone (nach einem Punktsieg gegen Pernell Whitaker am 12. April 1997 in Las Vegas) nach Version der WBC. Es folgen weitere Titelverteidigungen in dieser Gewichtsklasse.

Am 18. September 1999 verliert er jedoch den WM-Vereinigungskampf zwischen WBC und IBF im Weltergewicht an Felix Trinidad nach Punkten. 

De La Hoya klettert erneut in den Gewichtsklassen nach oben. Im Halbmittelgewicht holt er sich am 23. Juni 2001 in Las Vegas gegen Javier Castillejo den Titel der WBC.

Am 14. September 2002 folgt der Vereinigungskampf der WBC und WBA im Halbmittelgewicht gegen Fernando Vargas. Er gewinnt den Fight nach technischen K.o. in der 11. Runde. 

Am 3. Mai 2003 verteidigt er gegen Luis Ramon Campas den WBC- und WBA-Titel im Halbmittelgewicht (technischer K. o. in der 7. Runde).

Beim erneuten Versuch die WBC- und WBA-Titel zu verteidigen unterliegt er jedoch. Am 13. September 2003 besiegt ihn Shane Mosley im Halbmittelgewicht in Las Vegas nach zwölf Runden nach Punkten.

Es folgt der Wechsel in die Mittelgewichtsklasse. Am 5. Juni 2004 fordert er WBO-Champion Felix Sturm heraus. Der Golden Boy gewinnt den Fight knapp nach Punkten und ist neuer Weltmeister der WBO. 

Am 18. September kämpft de la Hoya 2004 gegen Bernhard Hopkins. Es geht um alle vier WM-Titel (WBC, WBA, WBO und IBF) im Mittelgewicht. De la Hoya verliert in Las Vegas gegen den US-Amerikaner durch K.o. in der 9. Runde.

Am 6. Mai 2006 kehrt de la Hoya zurück in den Ring. Mit dem K.-o.-Sieg über Ricardo Mayorga will er sich auf das Duell gegen Floyd Mayweather Jr. vorbereiten. Nach der Niederlage gegen Mayweather (5. Mai 2007) beendet der Golden Boy seine Karriere.

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