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Boxen: Alexander Dimitrenko auf dem Weg zur Spitze

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Der Ukrainer auf dem Weg zur Spitze

17.02.2010, 14:50 Uhr | dpa

Alexander Dimitrenko (li.) boxt Timo Hoffmann (Foto: dpa)Alexander Dimitrenko (li.) boxt Timo Hoffmann (Foto: dpa) Alexander Dimitrenko ist eigentlich Boxer von Beruf, mitunter geht er aber auch unter die Waldarbeiter. Der in Hamburg lebende Ukrainer musste vor einigen Tagen im Sachsenwald vor den Toren der Hansestadt werbewirksam Eichen fällen. Die Aktion sollte das Ende des Schwergewichts-Kampfes in Magdeburg gegen Timo Hoffmann vorwegnehmen. Hoffmann, 2,02 Meter großer Athlet aus Polleben in Sachsen-Anhalt, trägt nämlich den Kampfnamen "Deutsche Eiche". #

Duell der Box-Ställe


In dem Duell in der Bördelandhalle geht es um den Interkontinental-Titel der WBO. Für Brisanz sorgt allein, dass sich ein Vertreter der Hamburger Universum Promotion und ein Angestellter des konkurrierenden Sauerland-Stalls gegenüberstehen. Der von Fritz Sdunek trainierte Dimitrenko, der alle seine 26 Profi-Kämpfe gewann, bahnt sich schon seit Jahren den Weg an die Spitze. Interkontinentalmeister will er nicht auf Dauer sein. Den Titel holte die Nummer zwei der WBO-Rangliste erstmals vor 28 Monaten.

Baby Face will richtige Titel


Der freundliche 2,01-Meter-Hüne, der wegen seines jungenhaften Antlitzes zuweilen Baby Face genannt und so gar nicht in Verbindung mit blutigen Ringschlachten gebracht wird, ist ungeduldig geworden. "Die Lehrzeit ist vorbei. Ich will nach sechs Jahren in Deutschland und bei Universum endlich was schaffen", sagt Dimitrenko. Ein richtiger Titel, sprich Europameister oder Weltmeister, muss her. Für Trainer Sdunek ist das keine Frage. "Er ist soweit, dass er im nächsten Jahr um die EM oder auch WM boxen kann", so der Weltmeistermacher.

Hoffmann unzufrieden


WM-Titel sind dagegen für Rivale Hoffmann (36 Siege, 5 Niederlagen, 1 Unentschieden) kein Thema. Die "Deutsche Eiche" will aber auf keinen Fall beim zweiten Kampf in Serie stürzen und damit ins Ranglisten-Niemandsland zurückfallen. Dann müsste der gelernte Bäcker und Konditor kleinere Brötchen backen. Seinen Ende des Jahres auslaufenden Vertrag bei Sauerland wird der von Uwe Schuster trainierte Boxer nicht verlängern. Er fühlt sich ungeliebt und ungerecht behandelt, will sich lieber einen neuen Manager suchen. Da wäre ein Sieg die beste Referenz.

Ina Menzer im Vorprogramm


Die ranghöchste Boxerin beim Kampfabend in Magdeburg ist Ina Menzer, doch die Weltmeisterin aus Mönchengladbach muss ins Vorprogramm. Ihr Titel als WIBF-Weltmeisterin im Federgewicht scheint nicht in Gefahr. Herausforderin Laura Serrano aus Mexiko ist bereits 40 Jahre alt; ihre 22 Profi-Kämpfe (17 Siege, 3 Niederlagen, 2 Unentschieden) verteilte sie auf 13 Jahre. Von den letzten fünf Kämpfen verlor sie drei. Die unbezwungene 27 Jahre alte Menzer sammelte in dreieinhalb Jahren 18 Siege und besitzt den WM-Titel seit zwei Jahren. Seither bestritt sie acht erfolgreiche Titelverteidigungen.

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