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Boxen - Cruisergewicht: Marco Huck will IBF-Weltmeister entthronen

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IBF-WM im Cruisergewicht  

Weihnachten nicht so wichtig wie eine WM-Chance

17.02.2010, 14:50 Uhr | dpa

Marco Huck (Foto: dpa)Marco Huck (Foto: dpa) Für den Traum vom WM-Gürtel im Cruisergewicht ließ Marco Huck in diesem Jahr sogar Weihnachten ausfallen. Denn der 23-Jährige will in seiner Heimatstadt IBF-Weltmeister Steve Cunningham aus den USA entthronen. Vor dem Titelduell in der Seidenstickerhalle wurde er deshalb von Trainer Ulli Wegner in einem Berliner Hotel kaserniert. "Für mich zählt nur der WM-Titel. Wenn ich den habe, kann ich noch genug feiern", sagte der in 19 Kämpfen unbesiegte Huck.

Heiß auf Huck

Der 31 Jahre alte Cunningham, der für den Stall des mächtigen Box-Promoters Don King in den Ring steigt, verteidigt seinen IBF-Titel gegen Huck zum ersten Mal. Im Mai hatte der bislang in 21 Kämpfen nur einmal bezwungene Modellathlet aus Philadelphia in Polen Weltmeister Krzysztof Wlodarczyk nach Punkten besiegt. "Ich kann es kaum erwarten, in den Ring zu steigen und den Deutschen zu beweisen, dass ich der beste Cruisergewichtler der Welt bin", sagte Cunningham. Ex-Weltmeister Wlodarczyk habe Huck im Sparring bereits zweimal k.o. geschlagen, verriet Wegner, der sich vor dem Titelkampf daher kämpferisch gab: "Marco wird Cunningham zerreißen."

2003 als Hukic Kickbox-Weltmeister

Das Gefühl, Weltmeister zu sein, kennt Marco Huck bereits. 2003 holte er - damals noch unter seinem Geburtsnamen Muamer Hukic - für die deutsche Kickbox-Nationalmannschaft in Paris den Titel. Mit 18 Jahren wurde er jüngster Weltmeister im Vollkontakt. Zehn Jahre zuvor war Huck zusammen mit seinen Eltern aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Bielefeld übergesiedelt. Nach 15 Amateurkämpfen für den BC Vorwärts Bielefeld, die Huck allesamt gewann, wechselte er als Profi zum Berliner Sauerland-Stall. Mit einem Punktsieg im WM-Ausscheidungskampf über den Russen Wadim Tokarew im Mai in Bamberg stieg er zum offiziellen Herausforderer von Weltmeister Cunningham auf.

Die Familie als Rückgrat und Motivation

"Ich werde meine Familie, meine Freunde und meine Stadt nicht enttäuschen", kündigte Huck an. Auch Titelverteidiger Cunningham kämpft für seine Familie, vor allem für seine Tochter, die vor wenigen Monaten mit einem Herzfehler zur Welt kam. "Sie ist meine Motivation. Wenn sie kämpfen und gewinnen kann, obwohl sie so klein und so neu auf dieser Welt ist, dann kann ich es mit jedem Mann auf diesem Planeten aufnehmen und ihn besiegen."

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