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Boxen - Schwergewicht: Hauptsache die Gürtel sind vereinigt

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Schwergewicht  

Hauptsache die Gürtel sind vereinigt

17.02.2010, 14:50 Uhr | Von Jens Bistritschan, t-online.de

Wladimir Klitschko (Foto: Reuters)Wladimir Klitschko (Foto: Reuters) Den ersten Vereinigungskampf im Schwergewicht nach über acht Jahren hat Wladimir Klitschko gewonnen. Nach seinem Punktsieg gegen Sultan Ibragimow (119:110, 117:111, 118:110) gehört dem IBF- und IBO-Weltmeister nun auch wieder der Gürtel der WBO, den er bereits von Oktober 2000 bis März 2003 besessen hatte. Den Beweis seiner Klasse war der Ukrainer vor den zumeist enttäuschten 14.011 Zuschauern im New Yorker Madison Square Garden aber schuldig geblieben. Doch das war Klitschko egal. "Der Kampf ist gewonnen, der Gürtel ist wieder zu Hause", erklärte der 31-Jährige auf der Pressekonferenz nach seiner taktischen Meisterleistung.

Den Kampf können Sie hier als Video sehen!

Die Zusammenfassung Klitschko vs. Ibragimow
Der ganze Kampf Klitschko vs. Ibragimow

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Illegale Schläge bleiben ungeahndet

Zuvor hatte der Ukrainer nicht mehr als gerade nötig gezeigt. Fast ausschließlich agierte er mit seiner linken Führhand, beherrschte so seinen Gegner und hielt ihn wie geplant auf Distanz. Dabei schlug er allerdings auch immer wieder illegaler Weise die rechte Faust und den Unterarm Ibragimows nach unten. Ringrichter Wayne Kelly ahndete diese Aktionen jedoch nicht. "Er hätte es stoppen müssen, wenn es gegen die Regeln gewesen wäre", sagte Klitschko nach dem Kampf frei nach dem Motto: Elfmeter ist, wenn der Schiedsrichter pfeift.

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Die Gefahren beim Boxkampf

Später erster Wirkungstreffer

Es dauerte sage und schreibe 10:15 Minuten, bevor Klitschko zum ersten Mal seine rechte Schlaghand einsetzte. Krachend landete sie im Gesicht Ibragomows. Doch hatten die Zuschauer geglaubt, nun ändere Dr. Steelhammer seine Vorgehensweise, wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Mit der Linken kontrollierte Klitschko weiter das Geschehen im Ring traf immer wieder Ibragimow mit seinem Jab. Schläge mit der Schlaghand blieben hingegen Mangelware.

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Defensiver Gegner

Ernsthaft an den Rand einer vorzeitigen Niederlage brachte er den Russen dementsprechend nie. Klitschko machte die unterschiedliche Körpergröße - er ist elf Zentimeter größer als sein Kontrahent - und die defensive Grundeinstellung seines Gegners dafür verantwortlich, dass der Kampf "nicht so eindrucksvoll endete, wie ich es gewünscht hätte."

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Entschuldigungen vom Trainer

Dabei hätte er durchaus die Chance dazu gehabt. Immer wieder verlor Ibragimow, der schon früh konditionelle Probleme zu haben schien, bei unkontrollierten Schwingern fast seine Balance. Doch Dr. Stellhammer nutze die Chance nicht. Mit den Worten "Sultan war ein schwierig zu kämpfender Gegner" versuchte Klitschkos Trainer Emanuel Steward den fehlenden Killerinstinkt seines Schützlings zu rechtfertigen. Kaum gesagt, verschwand er mit der Entschuldigung "Ich bin müde" von der Pressekonferenz.

 

Ibragimow angeblich leicht verletzt

Diese hatte auch Ibragimow nach der ersten Niederlage seiner Profikarriere schnell wieder verlassen. "Wladimir war viel schneller als ich gedacht habe", erklärte der Russe nach seiner Niederlage. Vom angekündigten Versuch seinerseits, Klitschko mit schnellen Schlägen einzudecken, war zwölf Runden lang nichts zu sehen gewesen. Ibragimow machte dafür auch eine leichte Verletzung der linken Schlaghand verantwortlich, die er sich im letzten Sparring zugezogen hatte. Dies habe ihn gehandicapt. Details blieb der Russe aber schuldig.

 

Lewis schaut interessiert zu

Mit großem Interesse hatte auch Lennox Lewis die zwölf Runden verfolgt. Der Brite war es, der 1999 mit seinem Erfolg gegen Evander Holyfield die Titel der WBC, WBA und IBF zuletzt vereinigen konnte. "Noch hat keiner meinen Platz eingenommen", erklärte der Ex-Weltmeister nach dem Kampf. "Wladimir ist zwar ein guter Kämpfer. Aber es braucht noch ein wenig Zeit, bis er ein großer Champion sein wird." Für Klitschko hatte er noch einen guten Rat. Schnell wieder in den Ring zu steigen, um diese Vorstellung schnell vergessen zu machen.

Die letzten zwölf Boxkämpfe von Wladimir Klitschko im Überblick:
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Foto-Show Wladimir knockt Danell Nicholson aus (Dezember 2003)
Foto-Show Wladimir Klitschko gegen Fabio Moli (August 2003)
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