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Klitschko will erst einmal in der Politik-Arena kämpfen

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Schwergewicht  

Klitschko will erst einmal in der Politik-Arena kämpfen

17.02.2010, 14:50 Uhr | t-online.de, dpa

Vitali Klitschko (Foto: dpa)Vitali Klitschko (Foto: dpa) Profi-Boxer Vitali Klitschko will sich erneut um das Bürgermeisteramt der ukrainischen Hauptstadt Kiew bewerben. Bei der vorgezogenen Neuwahl am 25. Mai wolle er - wenn möglich - als einziger Bewerber der demokratischen Parteien im Stadtparlament antreten. Im März 2006 hatte der in Hamburg lebende Ex-Weltmeister die Abstimmung gegen den Finanzexperten Leonid Tschernowitzki verloren.

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Vitali: "Ich werde den Kampf gewinnen"

Tschernowitzki war jüngst vom ukrainischen Parlament wegen Korruptionsvorwürfen seines Postens enthoben worden. "Der Kampf wird sehr schwer, aber ich werde ihn gewinnen", zitierte die Nachrichtenagentur Interfax Klitschko. Der promovierte Sportwissenschaftler begründete seine politischen Ambitionen mit dem Willen, seine "Kontakte, Erfahrung und Energie für mein Heimatland" zu nutzen.

Zersplitterung der Opposition diesmal verhindern

Auch Tschernowitzki will bei der Neuwahl erneut kandidieren. Er erhielt im März 2006 31,8 Prozent der Stimmen. Klitschko folgte mit 23,7 Prozent, da sein Lager sich nicht auf einen Kandidaten hatte einigen können. Das soll nicht noch einmal passieren. "Wir sind derzeit in Gesprächen mit den Führern der einzelnen Gruppierungen", sagte Klitschko. "Ich bin mir sicher, dass wir zu einer Einigung kommen werden."

Notfalls auch als Alleinkämpfer

Sollte dieses nicht gelingen, will Dr. Eisenfaust dennoch kandidieren. "Wenn man bedenkt, dass jeder dritte Einwohner von Kiew mich laut den Umfragen unterstützt, habe ich auch so gute Chancen." Der Faustkämpfer hatte 2004 in der Orangenen Revolution wie sein Bruder Wladimir mit dem prowestlichen Block von Regierungschefin Julia Timoschenko sympathisiert. Die Regierungschefin unterstützt ukrainischen Medienberichten zufolge die Bewerbung des älteren Klitschkos.

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Kein boxender Bürgermeister

Sollte Klitschko die Wahl gewinnen, dürfte dies das Ende seiner sportlichen Karriere sein. "Eine Schlagzeile wie 'Der Kiewer Bürgermeister verprügelt den nigerianischen Albtraum' würde sich sicher nicht schlecht machen, aber ein Bürgermeister soll erst einmal seinen eigentlichen Job machen", erklärte er. Der 36-Jährige ist derzeit der offizielle Herausforderer des WBC-Weltmeisters Samuel Peter. Klitschko hatte nach einem Kreuzbandriss seine Profibox-Karriere 2005 offiziell beendet, ein für 2007 geplantes Comeback musste er wegen eines Bandscheiben-Vorfalls absagen. Er gewann 35 von 37 Profi-Kämpfen. Zwischen Juni 1999 und April 2000 war er WBO- Weltmeister, von April 2004 bis November 2005 WBC-Champion.

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