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Boxen: Felix Sturm feiert die dritte erfolgreiche Titelverteidigung

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Mittelgewicht  

Sturm feiert die dritte erfolgreiche Titelverteidigung

17.02.2010, 14:50 Uhr | dpa, sid

Peng: Da kracht's im Gebälk von Jamie Pittman (Foto: ddp) Weltmeister Felix Sturm ist nach seinem ersten K.o.-Sieg seit 16 Monaten nicht zu bremsen. Der 29-Jährige verteidigte vor 4500 begeisterten Zuschauern in Düsseldorf seinen WBA-Titel im Mittelgewicht gegen den Australier Jamie Pittman vorzeitig in der siebten Runde und würde nun am liebsten gleich auch noch IBF-Weltmeister Arthur Abraham verhauen. "Wenn wir 24 Runden boxen, würde ich 24 Runden gewinnen. Ich würde ihn jederzeit boxen und jederzeit schlagen", verkündete der 29-Jährige nach dem 29. Sieg im 32. Kampf seiner Karriere. Interessant, dass sich sein tapferes Gegenüber Pittman vor und auch nach dem Fight mit dem Modellathleten bosnischer Herkunft genauso geäußert hatte.

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Gipfel gegen Abraham muss noch etwas warten

Der Gipfel der beiden deutschen Mittelgewichts-Weltmeister muss aber noch warten. Erst trifft WBA-Champion Sturm am 5. Juli auf den Spanier Javier Castillejo oder Europameister Sebastian Sylvester, die sich am 12. April in Neubrandenburg gegenüberstehen. Dann steht das Rematch mit dem US-Amerikaner Randy Griffin an, gegen den der 72-Kilo-Mann im Oktober 2007 unentschieden geboxt hat. "Das ist der Fahrplan, das sind zwei interessante Kämpfe", sagte Sturms Promoter Klaus-Peter Kohl.

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Pavlik der interessantere Widersacher - auch für Abraham

Beider Traum von einem Vereinigungskampf gegen die Konkurrenz-Weltmeister im Mittelgewicht, Arthur Abraham und Kelly Pavlik aus den USA, lebt aber weiter. "Wir sind bereit, wir wollen den Kampf mit Abraham", sagte Universum-Chef Kohl. IBF-Weltmeister Abraham steht bei seinem Konkurrenten Wilfried Sauerland unter Vertrag und wagt im Juli den Schritt über den Großen Teich. Ein Vergleich mit Pavlik steht im Raum. Sturm hat in den USA durch seinen unter skandalösen Umständen nach Punkten verlorenen Kampf gegen Oscar de la Hoya am 5. Juni 2004 bereits einen bleibenden Eindruck seiner Klasse hinterlassen. Die Abrahams bezweifelt Sturm: "Er hat nur eine Qualität, das ist hart hauen." "Pavlik ist noch interessanter, weil er zwei Gürtel hat", sagte Kohl über den amerikanischen Titelträger der Verbände WBC und WBO.

Pittman mit Mut, aber zu limitiert

Techniker Sturm ist nicht gerade als harter Schläger bekannt. Gegen den 26 Jahre alten Pittman gelang ihm erst der 13. K.o.-Erfolg. Der äußerst tapfere, letztlich aber überforderte und durch ein zuschwellendes rechtes Auge ab Runde zwei stark gehandicapte Australier musste nach 1:45 Minuten der fünften Runde nach einem Leberhaken das erste Mal zu Boden, nach zwei weiteren Niederschlägen in Runde sechs und sieben war das ungleiche Duell beendet. Zu diesem Zeitpunkt war das Auge des Herausforderers bereits komplett zugeschwollen. "Er hat mich zermürbt, er ist der beste Mittelgewichtler der Welt, stärker als Abraham", sagte Pittman.

Zweites Wiedersehen mit Castillejo?

In seinem nächsten Fight erwartet Sturm den spanischen Ex-Weltmeister Castillejo als Gegner. Dem deutschen Europameister Sylvester traut er keinen Sieg über den 40 Jahre alten Ringfuchs zu. Gegen Castillejo hatte Sturm seinen WM-Titel am 15. Juli 2006 überraschend durch K.o. verloren, am 28. April 2007 holte er ihn sich mit einem Punktsieg wieder zurück. "Eine Trilogie ist doch eine tolle Sache. Ich weiß gar nicht, ob es das in Deutschland schon einmal gegeben hat", meinte Sturm.

Halmichs Rücktritt schon aufgefangen

WIBF-Halbfliegengewichts-Weltmeisterin Julia Sahin musste im Vorprogramm bis zur letzten Runde hart kämpfen, ehe ihr einstimmiger Punktsieg (96:94, 98:93, 97:92) über Yahaira Martinez aus Puerto Rico feststand. Die 34-Jährige verteidigte ihren Titel zum dritten Mal erfolgreich. "Alle haben gedacht, nach dem Rücktritt von Regina Halmich würde das Frauenboxen in ein Loch fallen. Das ist aber nicht so", sagte Kohl.

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