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IBF-WM im Weltergewicht: Schwerer Cut Judahs beschert Clottey WM-Gürtel

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IBF-WM im Weltergewicht  

Schwerer Cut Judahs beschert Clottey den WM-Gürtel

17.02.2010, 14:50 Uhr | t-online.de

Der Ghanaer Joshua Clottey (re.) landet eine schwere Rechte am Kinn Zab Judahs und gewinnt schließlich den vakanten WM-Gürtel der IBF. (Foto: Reuters)Der Ghanaer Joshua Clottey (re.) landet eine schwere Rechte am Kinn Zab Judahs und gewinnt schließlich den vakanten WM-Gürtel der IBF. (Foto: Reuters) Ein unbeabsichtigter Kopfstoß entschied den Kampf um den vakanten Weltergewichts-WM-Titel nach Version der International Boxing Federation (IBF) in Las Vegas. Der Ghanaer Joshua Clottey durfte sich nach 1:12 Minuten der neunten Runde überraschend feiern lassen. Ex-Weltmeister Zab Judah, der zu diesem Zeitpunkt auf den Punktzetteln des Richtertrios zurück lag, verurteilte ein schwerer Cut über dem rechten Auge zur Kampfunfähigkeit.

"Wir haben uns über sein Problem mit Kopfstößen vor dem Kampf immer und immer wieder unterhalten. Und dann passiert es erneut", klagte der enttäuschte Verlierer nach Information der Nachrichtenagentur AFP. Judah, in der unüblichen Rechtauslage boxend, beherrschte dank seines Jabs die ersten Runden des Fights. Der zunächst defensiv gebundene Clottey verdankte seinen 35. Sieg im 38. Kampf schließlich zunehmender Aggressivität und gezielten Körpertreffern.

Schlagwirkung war auch dabei

Zu guter Letzt aber besiegelte ein Kopfstoß das Schicksal Judahs. Der variablere der beiden Protagonisten steckte die sechste Niederlage im 44. Gefecht ein. "Der Ursprung meines Cuts lag in einem Kopfstoß. Kann sein, dass er durch Clotteys Rechte noch weiter geöffnet wurde, aber eigentlich lag ihm ein Kopfstoß zu Grunde." In jedem Fall brach Ringrichter Robert Byrd die Auseinandersetzung ab, nachdem Ringarzt Dr. James Game die reichlich blutende Verletzung des US-Amerikaners in Augenschein genommen hatte. Der Grund: Judah meinte, nichts mehr zu sehen.

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Keine klare Sicht mehr

Judah bestand den "Finger-Test" Games nicht: "Ich habe ihm drei Chancen gegeben, aber er konnte mir nicht sagen, ob es drei Finger seien oder zwei, die ich ihm zeigte." Mit dem herunterlaufenden Blut aber hatte dies nichts zu tun: "Das hatte er schon abgewischt." "Ich habe die Rechte herausfliegen lassen", schilderte der Sieger seine Sicht der Ereignisse in Runde neun, "und da hat er sich den Cut eingefangen." Die TV-Bilder belegten, dass Clottey Judah durch einen schweren linken Aufwärtshaken erschütterte.

Aller Schweiß unbelohnt

Eine Erschütterung für die ganze Karriere und Zukunft des 30-jährigen Judah: Sein letzter großer Sieg liegt mittlerweile mehr als drei Jahre zurück, und selbst die Verlagerung des Trainingscamps nach Las Vegas nutzte unter dem Strich nichts. "Ich habe solche Opfer gebracht und hart gearbeitet, mein Bestes gegeben. Das tut so weh", bilanzierte der Mann aus Brooklyn.

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Margarito spekuliert zunächst auf den mexikanischen Gipfel

Sein sieben Monate älterer Bezwinger hofft hingegen auf den großen Zahltag. WBA-Champ Antonio Margarito aus Mexiko ließ nur eine Woche vor Clottey mit seinem Erfolg über den zuvor unbesiegten Weltmeister Miguel Cotto aufhorchen. Als Augenzeuge nahm Margarito Clottey und Judah direkt am Ring unter die Lupe. Doch dem früheren WBO- und IBF-Weltmeister steht der Sinn zunächst nach einem mexikanischen Gipfel - mit Oscar de la Hoya. "Ich erinnere mich an Oscars Worte, den Sieger haben zu wollen (aus dem Vergleich Margaritos mit Cotto, Anmerk. d. Verf.). Und wer hat gewonnen?"

Wann kommt es zum Rematch?

Margarito, der am 15. November im mexikanischen Sonora in jedem Fall wieder in den Ring steigen soll, kennt Clottey von deren Begegnung am 2. Dezember 2006 in Atlantic City. Seinerzeit bemühte sich der jetzige IBF-Weltmeister zwölf Runden lang erfolglos um die Krone der WBO. Eindruck hinterließ er. "Wenn ich Margarito nicht kriegen kann, möchte ich gegen Andre Berto boxen", stellte Clottey klar. Berto, Weltmeister des WBC, verteidigt seinen Gürtel jedoch zunächst am 27. September 2008 gegen US-Landsmann Steve Forbes in Los Angeles.

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