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Boxen - Schwergewicht: Vitali Klitschko "ist nicht eingerostet"

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Boxen - Schwergewicht  

Trainer Sdunek: "Er ist nicht eingerostet"

17.02.2010, 14:50 Uhr | dpa

Weltmeister Samuel Peter (li.) und Vitali Klitschko (Fotos: dpa)Weltmeister Samuel Peter (li.) und Vitali Klitschko (Fotos: dpa) Comeback des Jahres, beste Schwergewichts-WM seit langem, historischer Brüder-Traum: Begleitet von großem Tamtam und mit großen Ambitionen kehrt Box-Riese Vitali Klitschko nach fast vier Jahren in den Ring zurück.

"Ich habe einen Traum - gleichzeitig mit meinem Bruder Weltmeister zu werden. Dieser Kampf wird etwas Besonderes - ein Kampf zwischen zwei Weltmeistern, ein richtiger Kampf zwischen zwei Schlägern", sagt der 37-Jährige vor dem mit Spannung erwarteten Fight am Samstag in Berlin gegen WBC-Champion Samuel Peter. Dessen passender Kampfname: Nigerian Nightmare - nigerianischer Alptraum. Den Kampf können Sie ab Sonntagmorgen (12. Oktober) als Video in voller Länge oder als Zusammenfassung bei t-online.de sehen.

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Champion Emeritus boxt um seinen Gürtel

Zum Klitschko-Team gehört natürlich Bruder Wladimir, der Titelträger der Verbände IBF und WBO. Dass Brüder gleichzeitig Gürtel im Schwergewicht besitzen, gab es noch nie. Der zehn Jahre jüngere Peter denkt nicht daran, jene Trophäe herzugeben, die Vitali Klitschko 2005 wegen einer Knieverletzung nicht verteidigen konnte. Der Weltverband WBC erkannte ihm daraufhin den Ehrentitel "Weltmeister im Ruhestand" (Champion Emeritus) zu, so dass der Ukrainer nun sofort wieder um das Championat boxen darf. Der mexikanische WBC-Präsident Josè Sulaiman kam erstmals seit 25 Jahren nach Berlin, um sich das Duell nicht entgehen zu lassen.

Die Schwergewichts-Champions der letzten Jahre:
Foto-Show Die Titelträger der WBA zum Durchklicken
Foto-Show Die Titelträger der WBC zum Durchklicken
Foto-Show Die Titelträger der IBF zum Durchklicken
Foto-Show Die Titelträger der WBO zum Durchklicken

Peters Promoter: "Eine klassische Schwergewichtsschlacht"

Zustande gekommen sei es erst nach langem Ringen hinter den Kulissen, erklärte Peters US-Promoter Dino Duva und tönte: "Das wird eine klassische Schwergewichts-Schlacht. Sie wird mehr Action bieten als alle anderen Kämpfe seit längerem - seit Vitali Klitschko gegen Lennox Lewis verlor. Und es wird genauso enden wie damals."

Videos Die letzten Kämpfe von Wladimir Klitschko

Einzige Niederlage Peters gegen Wladimir Klitschko

2003 stoppte ein Cut Vitali Klitschko gegen Lewis nach sechs Runden, vor acht Jahren verlor er - ebenfalls in Berlin - den WBO-Titel durch eine Schulterblessur an Chris Byrd. Den beiden Niederlagen stehen 35 Siege gegenüber, davon 34 vorzeitige. Der leidenschaftliche Fußballer Peter gewann 30 Kämpfe, davon 23 durch Knockout. "Vitali, du bist der Nächste", verspricht der bullige Puncher. Die bisher einzige Niederlage kassierte Peter vor drei Jahren ausgerechnet gegen Wladimir Klitschko. "Er ist jetzt drei, vier Klassen besser. Als Weltmeister erreicht man automatisch ein anderes Niveau", behauptet Peters Trainer Stacey McKinley.

Klitschko ist optimistisch

Ungeachtet all der markigen Sprüche bleibt die große Frage, wie Vitali Klitschko die lange Ringpause seit dem Sieg über Danny Williams am 11. Dezember 2004 bekommen ist. "Die Verletzungen sind Schnee von gestern. Die Erfahrung wird eine entscheidende Rolle spielen, nicht die Kraft oder die Schnelligkeit", betont er trotz zweier Kreuzbandrisse, der Schulterprobleme und einer Bandscheiben-Operation, die vor einem Jahr die Rückkehr verhinderte.

Trainer Sdunek: "Er ist nicht eingerostet"

Trainer-Routinier Fritz Sdunek spricht von einer optimalen Vorbereitung in Tirol, bei der sein Schützling vier Sparringspartner verschlissen habe. "Er ist nicht eingerostet", sagt Sdunek. Bruder Wladimir pflichtet bei: "Obwohl er drei Jahre nicht im Ring stand, hat er immer trainiert und war nie außer Form."

Lennox Lewis tippt auf Samuel Peter

Das Lager seines Gegners, der sich in Freiburg präparierte, ist naturgemäß skeptischer und erinnert an den "Größten". Muhammad Ali habe bei seinem Comeback 1980 furchtbare Prügel von Larry Holmes bezogen, betont Peters Trainer McKinney. Ex-Weltmeister Lewis gestand in der "Berliner Morgenpost": "Ich würde beim Wetten auf Samuel setzen. Da würde ich tippen: Peter gewinnt durch Knockout."

Video: Vom Cut bis zum Tod
Zum Durchklicken Die Schwergewichts-Champions im Überblick
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