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Boxen - Schwergewicht: Vitali Klitschko lässt seine Zukunft offen

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Boxen - Schwergewicht  

Was nun, Vitali? Klitschko lässt seine Zukunft offen

17.02.2010, 14:50 Uhr | t-online.de

Aus Berlin berichtet Jens Bistritschan

Kampf in der Türkei? Vitali Klitschko. (Foto: ddp) Vier Weltmeistergürtel im Schwergewicht nennt die Familie Klitschko nun ihr Eigen. Doch damit nicht genug. "Es wäre großartig, alle Titel im Hause Klitschko zu haben“, erklärte Vitali nach seinem Triumph gegen Samuel Peter. Der ältere der beiden Brüder ist nun wieder Champion der WBC, sein Wladimir trägt die Schmuckstücke von IBF, WBO und IBO. Doch in der Sammlung der Ukrainer fehlt noch der Gürtel der WBA, der derzeit Nikolai Walujew gehört.

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Vitali lässt die Zukunft offen

Zumindest bei Vitali drängt die Zeit. Mit 37 Jahren ist er nicht mehr der Jüngste. Zwar sagte sein Trainer Fritz Sdunek nach dem Kampf: "Nach so einer Leistung darf man nicht aufhören.“ Doch sein Schützling wollte direkt nach dem Kampf kein klares Bekenntnis zum Weitermachen abgeben. "Ich werde mir alles in Ruhe überlegen“, ließ Klitschko die Journalisten auf der Pressekonferenz wissen. Und auf die Frage, ob er weiterboxen wolle oder sich ganz der Politik widmen werde, erläuterte er nur seine politische Vision.

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WBC will von Zusage nichts mehr wissen

Doch selbst wenn Klitschko mit dem Boxen weitermacht, ist seine Zukunft ungewiss. Ursprünglich hatte die WBC angekündigt, der Sieger des Duells zwischen Dr. Eisenfaust und Peter müsse innerhalb von 90 Tagen gegen den Pflichtherausforderer Juan Carlos Gomez aus Kuba verteidigen. Doch davon wollen die Verantwortlichen beim Verband nichts mehr wissen. "Wir werden auf unserer Vollversammlung Anfang November in China darüber beschließen, wie es für Klitschko weitergehen soll", zitiert das "Hamburger Abendblatt" WBC-Präsident Jose Sulaiman.

Größter Zahltag wäre gegen Walujew

Das Schwergewicht ist also einmal mehr unberechenbar. Verschiedene Interessen, zumeist von Geld geprägt, prallen aufeinander. Lukrativster Gegner für Klitschko - und dann würde auch der WBC am kräftigsten mitverdienen - wäre Nikolai Walujew. Der Russische Riese hatte erst vor wenigen Tagen einen Kampf gegen Ex-Weltmeister Evander Holyfield am 20. Dezember abgelehnt, den angeblich Walujews Promoter Wilfried Sauerland dem US-Amerikaner angeboten hatte.

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Platzt der Kampf wegen unterschiedlicher TV-Interessen?

Ein Duell Klitschko gegen Walujew ist deshalb aber jetzt noch kein Selbstläufer. Denn die Klitschko-Kämpfe laufen bei RTL, Walujew steht bei der ARD unter Vertrag. Es wäre nicht das erste Mal, dass die unterschiedlichen Interessen deutscher TV-Anstalten einen Vereinigungskampf verhindern würden.

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Auch Tschagajew ist ein Weltmeister im Wartestand

Zudem bräuchte Walujew die Erlaubnis der WBA. Denn die führt neben Walujew noch den Usbeken Ruslan Tschagajew als Weltmeister im Wartestand. Dieser hatte Walujew im April 2007 den Titel abgenommen. Die Revanche musste wegen einer Virusinfektion und eines Achillessehnenrisses Tschagajews zweimal verschoben werden. Daraufhin erklärte die WBA den Titel für vakant, um einen Stillstand zu vermeiden. Den herrenlosen Gürtel sicherte sich Walujew dann im Duell mit dem US-Amerikaner John Ruiz. Tschagajew hat allerdings bis zum 26. Juni 2009 das Recht, den aktuellen WBA-Champion herauszufordern.

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Mega-Kampf in der Ukraine?

Und dann ist da noch Don King: Walujews Co-Promoter träumt schon von einem Duell seines Mannes gegen einen der Klitschkos, wobei es ihm egal ist, gegen welchen. "150.000, ach was 200.000 Zuschauer“ in einem Freiluftstadion "in der Ukraine, in Russland oder auch in Deutschland“ schweben dem Mann mit der Starkstromfrisur dabei vor.

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