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Europameister Huck tankt viel Selbstvertrauen

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Boxen - EM im Cruisergewicht  

Europameister Huck tankt viel Selbstvertrauen

17.02.2010, 13:50 Uhr | t-online.de

EM im Cruisergewicht: Marco Huck (li.) verhaut Geoffrey Battelo aus Belgien. (Foto: imago)EM im Cruisergewicht: Marco Huck (li.) verhaut Geoffrey Battelo aus Belgien. (Foto: imago) Seine einzige Niederlage bezog Marco Huck, als der Cruisergewichtler erstmals nach den WM-Sternen griff. Zu früh, wie sich herausstellte. Etwas mehr als ein Jahr später lebt der frühere Kickbox-Weltmeister für seinen Sport, trainiert härter. Der Lohn: Der gebürtige Bosnier bleibt Europameister. Der Belgier Geoffrey Battelo ging nach 2:57 Minuten der dritten Runde in Riesa technisch k.o.

Vitali Klitschko vs. Samuel Peter
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Dem Publikum etwas geboten

"Ich möchte meinem Publikum sagen: Es lohnt sich immer wieder, zu meinen Kämpfen zu kommen. Dann erlebt Ihr auch sowas", tönte Huck anschließend an seinen 24. Sieg im 25. Kampf als Profi. Sein Gegenüber hatte nicht erwartet, "sowas" zu erleben. Geknickt meinte der belgische Gast zu seiner ersten Niederlage im 19. Gefecht als Profi: "Ich bin enttäuscht von mir. Ich war zu hundert Prozent fit, auch wenn ich für die Vorbereitung nur 14 Tage hatte."

Sparring und Wettkampf sind zwei verschiedene Paar Schuhe

Den Vergleich vorzeitig zu beenden, hielt Battelo, der nie hineinfand, trotzdem für richtig. "Ich glaube, ich stand nicht selbst im Ring. Es war heute nicht mein Tag. Marco war der bessere Boxer." Vor allem deshalb, weil Huck aus seinen Fehlern der Vergangenheit Lehren gezogen hat und nicht mehr ganz so ungestüm angriff. Hilfreich, dass Battelo Huck bereits im Sparring ein Jahr zuvor in Berlin in arge Bedrängnis gebracht hatte. Entsprechend respekt- und planvoll begegneten der Gastgeber und sein erfahrener Trainer Ulli Wegner dem Kontrahenten.

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In der dritten Runde Battelo aufs Ende lange vorbereitet

Trotzdem ging und geht Heißsporn Huck noch immer genug daneben und schießt übers Ziel hinaus, weshalb der "Käpt'n" in der dritten Runde auch vier Anläufe brauchte, um den nach einer satten Linken bereits wackelnden Battelo schließlich mit einem schweren rechten Aufwärtshaken aus den Schuhen zu holen. Den Rest besorgte schließlich eine weitere Rechte, als sich Battelo nochmals gestellt hatte.

Hauptsache, K.o.

"Wenn ich richtig trainiere, dann schlage ich sie alle", ließ der vom eigenen Auftritt noch sichtlich euphorisierte Sieger wissen. Das vorzeitige Kampfende gegen den "Angstgegner", der für den erkrankten Ukrainer Wadim Safonow eingesprungen war, herbeigeführt zu haben, war für Huck nur eine Frage des Zeitpunkts: "Ich habe zwölf Runden Zeit gehabt. Ob ich ihn in der ersten Runde weghaue oder in der letzten, ist egal."

Zusammenfassung
Der ganz Kampf im Video
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Arslan wird als Gegner kommen

Stichwort WM-Kampf, stetes Ziel und in Hucks Hinterkopf. Wegner bremste: "Moment. Wir verteidigen den Titel. Wenn er eine stabile Leistung nachweist, wird er diese Chance auf jeden Fall vom Manager kriegen. Aber wir wollen ganz ruhig bleiben. Wir wollen erstmal ein paar gute Leute besiegen. Zu denen zählt auch Ex-Weltmeister Firat Arslan. Am 27. September 2008 knöpfte der Panamanese Guillermo Jones Arslan in Hamburg dessen WBA-Gürtel ab. "Auf den freuen wir uns", so Wegner, "das ist ein Kämpfer, war mal Weltmeister. Das wird eine große Probe für Marco."

Wladimir Klitschko vs. Tony Thompson
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Noch ein wenig gedulden

Laut Promoter Wilfreid Sauerland könne der Kampf im "Mai, Juni" steigen. "Drei, vier Mal" solle Huck noch seinen EM-Titel verteidigen, ehe er reif sei für eine neuerliche WM-Chance. Deswegen habe er mit dem Boxen angefangen, schloss Huck, "um Weltmeister zu werden." Obwohl es auch nicht jeder schaffe, Europa- oder Interkontimeister zu werden.

Adamek muss fallen

Huck hat sich für einen WM-Kampf mit IBF-Weltmeister Tomasz Adamek aus Polen empfohlen. Der holte sich den Gürtel vom US-Amerikaner Steve Cunningham. Und in dessen Kampfrekord findet sich Hucks einzige Schlappe, eine völlig verdiente: vom 29. Dezember 2007 in Bielefeld.

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