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WBA-WM im Schwergewicht: Nikolaj Walujew gegen Ruslan Chagaev

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Boxen - WBA-WM im Schwergewicht  

Walujew oder Chagaev? Es kann nur einen geben

17.02.2010, 13:50 Uhr | dpa, sid

Chagaev (l.) beim ersten Duell gegen Walujew vor zwei Jahren. (Foto: imago)Chagaev (l.) beim ersten Duell gegen Walujew vor zwei Jahren. (Foto: imago) Die World Boxing Association WBA bringt endlich Ordnung in ihren Laden. Nikolaj Walujew und Ruslan Chagaev streiten in Helsinki um den WBA-Weltmeister-Titel im Schwergewicht, den beide in deutschen Box-Ställen angestellten Osteuropäer nachhaltig für sich beanspruchen. "Ich komme nach Helsinki, um zu zeigen, dass ich der wahre Champion bin", sagte der 2,13 Meter große Russe. "Ich will gewinnen und zeigen, wer der wahre Champion ist", kündigte der 28 Zentimeter kleinere Usbeke an.

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Keine neuerliche Überraschung für Walujew

Beide standen sich erstmals am 14. April 2007 in Stuttgart gegenüber. Chagaev überraschte den Riesen und nahm ihm den Titel ab. "Damals war ich nicht bereit, weder physisch noch psychisch", meinte der St. Petersburger. Er tauschte danach den Trainer aus, stellte die Ernährung um, veränderte Teile seines Umfeldes: "Jetzt ist alles besser."

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Farce um Ansetzung des Rückkampfes

Das Rematch war bereits zwei Mal angesetzt. Ein peinliches Chaos, das von den Managern gefördert und dem Verband verantwortet wurde. Zunächst musste der Weltmeister wegen einer Erkrankung absagen, danach wegen eines Achillessehnenrisses, der den Schützling von Trainer Michael Timm monatelang außer Gefecht setzte - und den Geldkreislauf lahmlegte.

Walujew sichert sich den vakanten WM-Titel

Das fand die WBA gar nicht gut, und sie ernannte daraufhin Chagaev zum Weltmeister im Wartestand. In der Folge sicherte sich Walujew den vakanten Titel im August 2008 mit einem Sieg gegen den Amerikaner John Ruiz. Danach verteidigte ihn der 35-Jährige - sehr zum Unwillen des deutschen Konkurrenz-Stalls - noch einmal gegen die US-amerikanische Box-Legende Evander Holyfield.

Chagaev wütend auf die WBA

"Das alles hat mich wütend gemacht", sagte der noch ungeschlagene Wahl-Hamburger Chagaev, "normalerweise wird ein Boxer zum Interimsweltmeister ernannt, bis der wahre Titelträger wieder fit ist". Chagaev seinerseits blieb auch nicht untätig und feierte sein Comeback nach einjähriger Zwangspause im Februar mit einem K.o.-Sieg gegen Carl Davis Drumond aus Costa Rica.

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Zwei "wahre" Weltmeister?

Begleitet waren die Ringauftritte der beiden so unterschiedlichen Rivalen von gegenseitigen Beschuldigungen ihrer Promoter, die jeweils für sich in Anspruch nahmen, den "wahren" Weltmeister in ihren Reihen zu haben. Das erste Duell hat Sauerland für sich entschieden, der im April beim Purse Bid im spanischen Vitoria mit einem Gebot von 2.814.414 US-Dollar (2.008.928 Euro) das Austragungsrecht erhielt. Nun sprechen endlich die Fäuste bei der ersten Schwergewichts-WM in Finnland überhaupt.

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Timm verspricht den zweiten Streich

"Die Revanche des Riesen" heißt das reißerische Motto des Kampfes in Anspielung auf die erste Auseinandersetzung der beiden. "Dies wird der wichtigste Kampf meiner Karriere sein", sagt der 35-Jährige. Und bei einer weiteren Niederlage wahrscheinlich auch der letzte. "Ruslan wird wieder zeigen wie es geht", sagte Timm, "er ist hungrig, die Ungerechtigkeit, die ihm widerfahren ist, mit den Fäusten zu beantworten".

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Vitali Klitschko ist Walujew-Fan

Das Interesse weltweit ist riesengroß, vor allem aber bei den Klitschkos. Der Sieger aus dem Duell Walujew gegen Chagaev hat den WM-Titel, der Wladimir (IBF-, WBO-Weltmeister) und Vitali (WBC-Champion) noch fehlt, um ihren sportlichen Traum zu vollenden. "Ich drücke Nikolai die Daumen", bestimmte Vitali Klitschko. Sollte Chagaev gewinnen, wäre ihm das gar nicht recht. "Der ist nicht so interessant." Für den großen gemeinsamen Klitschko-Traum würde er sich aber auch den Usbeken vorknöpfen. Ob und wann dieser Superfight zustande kommt - ganz gleich gegen welchen Klitschko - steht noch in den Sternen.

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